ich verstehe nicht, warum man sich immer irgendwo unterordnen soll. das ist doch etwas, das von der gesellschaft gemacht wurde. ständig geht es darum, auf welches geschlecht man steht, wer zu wem passt, was man „sein“ soll. aber ich habe keinen schimmer und vielleicht ist genau dass das schöne daran und vielleicht ist das auch gar nicht wichtig. mein leben besteht nicht daraus, herauszufinden, “auf wen/was ich stehe”, mit den füssen stehe ich jedenfalls auf den boden
ich will einfach leben und dinge tun, die mich glücklich machen, kunst machen, musik hören, spazieren gehen, atmen. liebe darf passieren, wenn sie will, aber ich werde sie nicht suchen, nur weil man das so macht und erwartet.
und überhaupt, beziehungen. ich hab das gefühl, für viele menschen ist das die oberste priorität, als würde alles davon abhängen, ob man jemanden hat. ich sehe das anders. ich will keine halbe version von mir selbst sein, die erst vollständig wird, wenn jemand anderes da ist. ich will vollständig sein, auch allein. ich will lernen, mich zu lieben, so wie ich bin, jetzt, hier










