Und so beginnt es also...
So. Heute war es dann soweit.
Das erste wirkliche Treffen mit meinem Diplomarbeitsbetreuer, in der Folge "Betreuer" genannt. Was bei dem Treffen war? Eigentlich nicht viel. Es war recht kurz, vielleicht knappe 10 Minuten lang, wenn ĂŒberhaupt. (Ja, ich hĂ€tte auch irgendwelche "Mein erstes Mal" SprĂŒche bringen können aber... Nein.)
Was habe ich also mit ihm besprochen?
Ganz einfach: Was ich machen möchte. NÀmlich untersuchen wie Videospiele Geschichte, sprich historische Fakten, darstellen. Wie sie historische Ereignisse inszenieren und auch wie historische Settings als Mittel zum Zweck eingesetzt werden weil es vielleicht zum Spielkonzept passt.
Wir haben uns auĂerdem auch schon auf einen Quellenkorpus verstĂ€ndigt: Dieser wird sich aus zwei groĂen Bereichen zusammensetzen:
Die Assassin's Creed Reihe
Eine Auswahl von zweiter Weltkriegs Shootern (Allerdings noch unklar welche, vermutlich CoD und/oder Brothers in Arms)
Wie kommt diese Auswahl zu Stande?
Zum einen stellt AC eine relativ lange Zeitspanne an historischen Ereignissen hinweg dar, die durch so etwas wie eine Haupthandlung verbunden sind. Zum anderen ist die Reihe ein gutes Beispiel fĂŒr jene Sorte Spielen die ich vorerst mal "erklĂ€rend" nennen möchte. Das Spiel bietet mir also zu allen erdenklichen historischen Fakten ErklĂ€rungen an und zwar innerhalb des Spiels selber.
Auf der anderen Seite werde ich mit der kleinen Auswahl an WKII Shootern Spiele untersuchen die sehr gezielt einen sehr kleinen historischen Zeitabschnitt darstellen und, um das Blickfeld noch enger zu machen, dabei auch nur militĂ€rische Ereignisse in den Blick nimmt. AuĂerdem gehören sie zu den "nicht erklĂ€renden" Spielen, maximal im "Bonusmaterial", Ă€hnlich wie auf DVDs finden sich weitere Informationen ĂŒber das historische Setting.
So viel also zu EinschrÀnkung meines Quellenkorpus, der ohnehin schon recht Umfangreich ist.
So, jetzt aber genug des wissenschaftlichen Geschwafels zurĂŒck zum Inhalt meines GesprĂ€chs mit meinem Betreuer. Er möchte bis kommende Woche, wenn das so genannte "DiplomandInnenseminar" das erste Mal stattfindet, eine ungefĂ€hre, kleine Literaturliste und eine Spieleliste. So weit so einfach. Ist nicht die Schwierigkeit, ist auch quasi schon fertig.
Noch viel interessanter & spannender: Er erzĂ€hlte mir von einem Studierenden in Kassel (Der aktuell prĂŒft ob es rechtlich möglich ist bei meinem Betreuer seine Diplomarbeit zu schreiben) der ebenfalls ĂŒber Videospiele arbeiten möchte oder wird. Ein "yay" fĂŒr Connections und wissenschaftlichen Austausch, ein "zusammenbringen" mit diesem Kollegen hat mein Betreuer nĂ€mlich auch angekĂŒndigt.
Den nĂ€chsten Eintrag wird es wohl nach dem ersten Termin des Seminars kommende Woche Dienstag geben, sofern sich da etwas ergibt ĂŒber das man etwas schreiben könnte.