Der SR50 löste im April 1986 den beliebten, aber konzeptionell veralteten Kleinroller KR51/2 „Schwalbe“ ab. (Das SR steht dabei für Stadtroller.) Rahmen und Gestaltung wurden auf der Leipziger Herbstmesse 1985 prämiert, die Formgebung ging auf Karl Clauss Dietel und Lutz Rudolph zurück. Neu waren der Einsatz einer Telegabel und die für einen Roller untypisch großen 12-Zoll-Räder. . Der ausgereifte und durchzugsstarke Motor M541/M531 sowie die Abgasanlage und das Vergasersystem wurden nahezu unverändert vom Simson S51 übernommen. Als Folge davon ist die Einbaulage des Motors im SR50 jedoch eher ungünstig, ein „schiefer“ Ölstand und eine höhere Vibrationsentwicklung sind die Folge. . In der Fachliteratur (KFT) wurde darauf hingewiesen, dass der 70-cm³-Motor des SR80 die konstruktiv optimierte Variante ist, was sich in höherer Leistung bei weniger Benzinverbrauch im Vergleich zum 50-cm³-Motor bemerkbar macht. Die 50-cm³-Variante war also nicht aus technisch sinnvollen Gründen im Angebot, sondern wegen der Zulassungsbestimmung für Kleinkrafträder. . Bis 1990 wurden über 200.000 SR50 und SR80 produziert. Typisches DDR-Zubehör für den SR50 waren Kniedecke, Kindersitz und Anhängerkupplung. Es wurde ein zum Design des SR50 passender Anhängertyp mit 12"-Rädern entwickelt. Nach 1990 waren außerdem Windschutzscheibe, Topcase und Seitenkoffer als Zubehör erhältlich. . Der SR50 war in einer größeren Anzahl verschiedener Ausstattungen erhältlich. Auch über die Wende 1989/1990 hinaus erwies er sich als weiterentwickelungsfähig. Zusammen mit dem Simson S53 machte er 95 % der gesamten Nachwende-Produktion bei Simson aus. (via #Wikipedia) . #Simson #Scooter #SR50 #SR80 #Moped #Mokick #Kleinkraftrad #Roller #Fahrzeug #VEB #FahrzeugundGerätewerk#Simson #Suhl #DDR #GDR #Ostalgie #EastGermany https://www.instagram.com/p/B3H7dv7CS6N/?utm_medium=tumblr









