OK, wir können nicht überall dabei sein und deshalb gibts hier nur mal eins der offiziellen Pressebilder (Foto: Messe Düsseldorf / ctillmann) und ein paar Gedanken. Zunächst waren wir ja froh, dass auf der Welle überhaupt noch richtig gesurft wurde, nachdem uns tagelang nur Bildern mit Stehpaddlern (mit Paddel in der Hand !!!) auf der Welle über die sozialen Kanäle verfolgt haben. Klar, in SUP ist mehr Geld drin als im SURF, aber bitte bitte fangt nicht an, dass es dann bei Citywave Contests immer Groms, Girls, Men, Masters und SUP gibt. Oder am besten noch SUP in allen Altersklassen und nach Geschlecht. Dann ziehen wir höchstpersönlich den Stöpsel raus.
Anyway & Erkenntnis 1: auf dem Stockerl der Male / Female Competition war nur noch ein “Nicht-Teenager” (Mareen Scholz). Erkenntnis 2: Simon Bitterlich kann Moritz Wienecke schlagen. Erkenntnis 3: Citywave ist nicht gleich Citywave. Im verpixelten Livestream war deutlich zu erkennen, dass sich die Rider teilweise mit Tricks schwer taten, weil die Welle weniger Spielraum bot als z.B. am Flughafen gewohnt.
So, und hier noch brav die Ergebnislisten:
Male:
Simon Bitterlich 19,35 Punkte
Lenny Weinhold 17,00 Punkte
Moritz Wieneke 16,75 Punkte
Female:
Janina Zeitler 17,25 Punkte
Rosina Neuerer 15,00 Punkte
Mareen Scholz 14,50 Punkte
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Wintervideos vom Eisbach gibt es viele. Auch aufwendig produzierte. Aber an dieser Stelle werdet ihr sicher nicht alle davon finden. Wir sind hier kein Kanal, der einfach blind alles veröffentlicht, womit die PR Agenturen von allen möglichen Brands Coverage bekommen wollen.
Bei dem O´Neill Clip ist das anders. O´Neill hat im Gegensatz zu anderen Surf-Fashion Brands einiges richtig gemacht. Im Bereich Riversurfen hatten sie auch ein glückliches Händchen und haben mit Flo Kummer, Simon Strangfeld, Moritz Wienecke und Simon Bitterlich ein exquisites Team aus drei Generationen. Dazu haben sie für den Produktion dieses Clips unter anderen mit Juni Thalmann und Alex Förderer Leute geholt die wirklich was vom Filmen und Surfen verstehen.
Und weil alles so schön ist steht Flo Kummer dann für den Clip auch einen Klickflip. Genug geschwatzt. Film ab!
Europameisterschaften im Stationary Wave Riding waren wieder mal im Rahmen des Surf & Styles am Münchner Flughafen angesagt. Schon zum sechsten Mal, aber doch war einiges anders. Zum einen war es kein Sommer Event mehr und zum anderen gab es eine Menge Unmut wegen der nicht durchdachten Slotbuchungsmöglichkeiten für „Freizeit-Surfer“. Da gab es Leute die haben sich komplette 10 Slots buchen können, während andere in Facebook-Gruppen darum betteln mussten überhaupt einen Platz in einem Slot zu bekommen.
Aber anyway. Hier gibt´s wie immer ein Szene-Review vom Contest und nicht nur das übliche vom Pressetext abgeschriebene Blabla wie überall anders.
Fangen wir mit dem Groms an. Hier war Noah Beschen wieder fit, holte sich eine 20,00 Wertung und wurde wieder mal der wohl einzige hawaiianische Europameister, den es je gab. Das Niveau beim Finale war jetzt nicht so hoch wie letztes Jahr, weil Vorjahressieger Moritz Wienecke und auch Simon Bitterlich dieses Jahr in der Men Klasse unterwegs waren. Eine kleine Spitze gegen die Familie Ettel können wir uns hier nicht verkneifen. Liebe Familie Ettel, der beste Surfer ist immer noch der, der mit dem grössten Smile aus dem Wasser kommt. Daher: letzter Platz in der „Spass gehabt“ Wertung für Familie Ettel. Ihr habt den Kern des Surfen nicht verstanden.
Dann hatten wir noch die Masters. Hier ist der Vorjahressieger Quirin Rohleder nicht angetreten und damit war es spannend. Hier hat uns eigentlich Max Ziervogel im Verlauf des Contests am besten gefallen, im Finale bekam er es aber nicht so gut hin. Dafür scorte Pascal Schichor dick auf und holte den Titel vor Robert Betz und Fritz Hollweg.
Bei den Girls ging verdientermaßen der erste Platz an Rosina Neuerer. Gefällt uns was sie und Janina Zeitler (Platz 3) machen. Hier stimmt Style und Attitude. Platz 1 in Sachen „Hard Core Attitude“ hat sich aber wohl bei diesem Event auf Lebenszeit Mareen Scholz (Platz 2) gesichert. Nachdem sie letztes Jahr mit kaputtem Fuß den Sieg holte, war sie diesmal grenzwertig krank und stand eigentlich nur für ihre beiden Finalruns überhaupt auf.
Die ganz grosse Show gab es diesmal wieder in der Klasse Men. Fast hätten wir mit unserer Prognose von letztem Jahr recht behalten. Nachdem Lukas Brunner den Wachwechsel zur „Post- Generation FUS Ära“ mit zwei Siegen vollzogen hatte, prognostizierten wir ja mit dem Wechsel von Moritz Wienecke in die Men Klasse ja schon den nächsten Wachwechsel für dieses Jahr. Aber die Generation FUS sah das mit dem Wachwechsel ein bisschen anders. Gerry Schlegel war (Glückwunsch an dieser Stelle zum Nachwuchs) dieses Jahr zwar nicht am Start, aber Tao Schirrmacher holte sich in überzeugender Manier die Krone vor Moritz, Lukas und Simon Bitterlich. Best Surfing Dad wurde Flo Kummer, der auf seine reiferen Competionsurfer-Tage gezeigt hat, dass er auch schöne Turns fahren kann. Die Familienwertung ging an Moritz und Dominik Wienecke.
Krach am Bach 2015 | Nachdem der Krach am Bach letztes Jahr ja mehr ein Karnevals Event war waren wir gespannt was uns diesmal erwartet. Und da schau her. Als hätte der Bach keine Lust mehr auf Karneval, verabschiedete sich einen Tag vorher ohne Fremdeinfluss erstmal die Rampe, wodurch die Welle am Eventtag gar nicht optimal stand. Am Bach war aber dann richtig viel los, weil es allerschönstes Wetter war und die Jungs vom Eventveranstalter HHonolulu Events sich auch ins Zeug gelegt hatten um für nette Rahmenbedingungen zu sorgen.
Und neben dem üblichen Karnevalgerutsche mit Verkleidung (war viel weniger als letztes Jahr) und Gummitiergerutsche gabs diesmal noch was richtig spannendes: den Rookie Contest. Rookie Contest bedeutet wie auch schon beim Surf & Style letztes Jahr hauptsächlich ein Battle von Moritz Wienecke und Simon Bitterlich die eh auch schon eigentlich fast alles was Nicht-Rookie am Bach ist in Grund und Boden rippen. Bei Surf & Style hatte Moritz die Nase vorne. In der spannenden, hochklassigen Session ließen die Jungs keinen Zweifel daran, dass sie bald den alleinigen Lead in Sachen Trickskills übernehmen werden und Moritz holte sich wieder den Sieg.
Wie nach Ablauf eines jeden Riversurfjahres machen wir wieder mal wieder ein Review und versuchen uns an den Awards zur Wahl der herausragenden male / female / grom Rider des Jahres. Für 2013 gab es hier den Artikel „Der Tao Faktor“ und für 2012 gab es nur eine allgemeine Review. Nur 2011 gab es richtige Awards.
Anyway. Diesmal haben wir wirklich versucht ähnlich den Blue German Riversurf Power Rankings 2014 uns auf einzelne Rider zu verständigen, wobei unsere „Jury“ im Gegensatz zu der Blue Magazin Jury allesamt regelmässig am Eisbach surft und somit ein wirklich aktuelles Bild vor Augen hat.
Fangen wir mal mal mit dem 2014 Award der Kategorie „Outstanding Rider 2014 - Male“ an.
Hier hätten wir es uns ja ganz einfach machen können. Lukas Brunner hat mit seinem gestandenen 360 shove it und dem Gewinn der deutschen Riversurf-Meisterschaft und des Surf & Style 2014 diesen Titel auf jeden Fall verdient.
Aber da war ja noch was und deshalb bekommt Lukas Brunner den Titel (noch) nicht. Bei der deutschen Riversurf-Meisterschaft wurde der Top Favorit Tao Schirrmacher von Paul Günther vor seinem Halbfinal Heat mit einem Trick aus dem Rennen genommen und beim Surf & Style am Flughafen war so ziemlich die ganze Riversurfcommunity anderer Meinung als die Judges und sah Gerry Schlegel im Finale vor Lukas, auch der Pechvogel Tao Schirrmacher wurde durch ungeschicktes Verhalten des Veranstalters im Surf & Style Finale benachteiligt.
So, genug gelabert. Wer bekommt nun den Award? Wir vergeben ihn für 2014 an die Most Hated Crew und im speziellen an Daniel Oswald. Hier stimmt nicht nur Attitude und Style. Ohne die Most Hated Crew hätten wir alle weniger Spass am Eisbach. Wir möchten diesen Award auch als Anerkennung vergeben, da die Crew nicht müde wird sich für eine gewisse „Line Up Hygiene“ einzusetzen, die weniger auf archaische „Da Hui*“ Methoden, dafür aber auf Aufklärung und klare Worte setzt.
Machen wir weiter mit der Kategorie „Outstanding Rider 2014 - Female“
Hier können wir es kurz und knapp machen. Lena Swoboda. Best female Attitude & Style 2014, gechillt und ohne Allüren. Ride on Lena!
Dann wäre da noch die Kategorie „Outstanding Rider 2014 - Groms“
Ja, wenn sollen wir den da nehmen? Simon Bitterlich oder Moritz Wienecke? Aber wir wollen jetzt mal keinen hypen. Das sind ja noch junge Burschen. Nicht, dass das noch jemand zu Kopf steigt. Also geht der Award an die LGS Crew. Wahnsinns-Niveau das die Jungs schon haben. Wir sind hier auf ein kleines Video im Netz gestossen wo man sieht welches Niveau der allseits bekannte Paul Günther in dem Alter hatte. Noch Fragen?
Aloha und ein tolles Riversurfjahr 2015 !!!
*Da Hui ist die dominierende, manchmal auch brutale hawaiianische Surf Gang. Lustiger Video und ein Song von The Offspring mit bekannten Gesichtern dazu (ab 1:10): http://www.lastfm.de/music/The+Offspring/_/Da+Hui
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Über die Riversurf Groms in München hatten wir ja schon in einem früheren Post berichtet. Nun gibt es auch eine Crew und ein Video dazu sowie einen Namen: LGS
"Lets Go Surfing" mag vielleicht etwas wenig originell sein, aber zumindest ein wenig positiver als "Fuck You Surf", "Most Hated" oder "Penis Trigger".
Anyway, als Floßlände Groms kann man die Burschen wohl nicht mehr bezeichnen, sie chargen mittlerweile am Eisbach allerhärteste Tricks und haben auch auf dem Surf&Style überzeugt.
Mal schauen wer es von den Jungs schafft ein ganz Grosser zu werden, das Potential haben sicher alle.