Josh Ottum
Seit ĂŒber einem Jahrzehnt befindet sich dieses T-Shirt in meinem Besitz. Im Juni 2007 habe ich es in Aachen in der RaststĂ€tte gekauft â einem Laden, in dem man damals wie heute immer wieder kleine, ĂŒberraschende, mitreiĂende Konzerte sehen und entsprechende KĂŒnstler entdecken konnte und kann. Josh Ottum ist eine solche Entdeckung gewesen. Das Plakat im Fenster sah vielversprechend aus, also sind meine damalige Freundin da hin. (Zumal wir uns in der RaststĂ€tte kennengelernt hatten und somit ohnehin gerne an diesem Ort waren.)
Das Konzert war prima, Josh ein sympathischer Ami mit einer Telecaster und etlichen feinen Melodien und Harmonien. Prima Unterhaltung fĂŒr einen Dienstagabend, also. Ein braun-tĂŒrkises Shirt gab es auch noch nicht in der Schublade ⊠ich schlug zu. Bis heute hĂ€lt sich das Shirt wacker, obwohl es nach wie vor regelmĂ€Ăig getragen wird. Die damals gekaufte Platte (»Like The Season«) lĂ€uft im Ăbrigen auch immer wieder mal. Sehr zur Freude meiner damaligen Freundin und heutigen Frau.
So klang der Josh damals auf eben dieser Platte:
Im Herbst 2011 habe ich Josh dann in der Kölner Wohngemeinschaft noch einmal gehört und gesehen. Oder besser: davor. Wegen der Hitze an diesem Tag spielte er auf dem BĂŒrgersteig. Ich habe einen Song mitgeschnitten. Und den Verkehr gleich noch mit. DrĂŒben bei Soundcloud haben in den vergangenen gut sieben Jahren sagenhafte 91 Leute die Mischung aus Song und Autosounds angehört.
(Ein weiteres T-Shirt habe ich in Köln nicht gekauft.)














