In welcher Welt würde ich eigentlich mitwirken wollen?
Ich Zweifel doch alle Versionen an.
Schäme mich für jede Idee, scheue zurück vor einem Vorschlag, weil ich Lücken suche und finde.
In meinem Konstrukt und dem anderer.
Kritisiere ich nicht auch häufig andere?
Leider ja.
Warum?
Weil ich in der Grundannahme lebe, dass es doch eine Welt geben muss, die doch auch mal stimmig ist? Ich frage mich selbst.
Weil ich davon ausgehe, dass jeder einen Blueprint erhalten könne, mit welchem man Glitches ausgleichen kann, und Probleme lösen.
Wäre es besser, meine Basis zu wechseln?
Lebe ich im Falschen Spiel(/Film)?
Braucht es lediglich Charakterentwicklung um in meine Kraft zu kommen?
Bestimmt auch.
Ich traue mich nicht laut zu träumen.
Und langsam auch nicht leise.
Ich habe meine Standards weit verfehlt und radikal umschreiben müssen, weil ich ihnen nicht gerecht geworden bin.
Sind meine Ideale nicht passend an die Struktur angepasst?
Mein Weltbild ändert sich häufig.
Der Weltenbau schwankt.
Prioritäten wanken.
Es ist kein Wunder, warum so viel schief gegangen ist.
Meine eigenen ausgeteilten Vorwürfe hängen mir nach.
Zurecht.
Also liege ich hier mit Ihnen. Während mich meine kleine Schwester fragt, was ich den ganzen Tag so mache.
Und die Antwort ist grübeln.
In purer Erschöpfung.
Wer schaut denn noch hin in die verzogene Realität?
Kann ein Mensch alles anschauen?
Ich weiß, ich bin daran schon lange gescheitert.
Hab mich schon lange geblockt.
Krieg halt ich nicht aus, während andere keine Wahl haben.
Gib dem keine Energie sagen Freunde, während ich im Stillen schreie nach jemanden, der meinen Krieg im Inneren mit mir anschaut, mit dem man sich nicht beschäftigt, weil es Kräfte zehrt.
Wie denn sonst weiter machen?
Die Ansprüche der Welt und von erer aus von sich selbst an sich selbst Gestellten stämmen?
Wie kreieren wir und mit welchem Material?
Mit welchen kreativen Stoff? Ich rede nicht von Leinen oder Baumwolle, sondern den Stoff der Träume, der Erwartungen?
Woher nehmen wir, was wir ein Ziel nennen? Wonach formen wir es, an welchen Richtlinien, mit welchen Pfeilern ausgestattet?
Wie konstruierst du deine eigenen Träume?
Und nach welchen von denen handelst du?
Wie oft hatte ich Gespräche über die unheimlichen Gedanken, die manchmal dazwischenfunken.
Was gibt mir Kraft denen zu widerstehen, was gibt mir Halt und Ansporn in eine andere Richtung zu gehen?
Woran halte ich fest und warum so lange an Träumen, die zum scheitern verurteilt sind, die nicht gut enden können?
Welches symbolische Schwert schmiede ich in diesen Momenten?
Wie kann ich zwischen Realitäten bewusst springen?
Ich suche ein Sprungbrett in eine Welt, die meiner näher ist.
















