âBetreutes Denken â Nein Dankeâ
đ Denk selbst â Trag dein Statement! đ
đĄ Frei denken statt nachplappern â Dein Shirt, dein Statement! Dieses
Dieses T-Shirt ist fĂŒr echte Freigeister, die ihr Gehirn nicht an der Garderobe der Massenmedien abgeben. Es richtet sich an alle, die kritisch hinterfragen, selbst denken und sich nicht von den Einheitsmeinungen in den Mainstream-Medien (MSM) oder dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ĂRR) bevormunden lassen. Patrioten, Realisten und Menschen mit gesundem Menschenverstand tragen dieses Shirt mit Stolz! Es ist ein Statement gegen ideologische Verblendung und fĂŒr einen klaren Blick auf die Welt. Frei nach dem Motto: "Logik statt linksgrĂŒner Luftschlösser!" FĂŒr wen ist dieses T-Shirt? Dieses Shirt ist fĂŒr alle, die ihren eigenen Kopf benutzen und sich nicht von Propaganda beeinflussen lassen. Ob Freiheitsliebende, Querdenker, Patrioten oder einfach Menschen mit Hausverstand â dieses T-Shirt setzt ein klares Zeichen! Ideal fĂŒr alle, die sich nicht bevormunden lassen und fĂŒr echte Meinungsfreiheit stehen.
Denk selbst â Trag dein Statement! Hol dir jetzt dein Shirt und zeig der Welt, dass du deinen eigenen Kopf benutzt!
Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
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Vollkommene Stille umgibt sie hier an diesem Ort, den es offiziell nicht gibt, nie gegeben hat und auch nie geben wird, der nur ein GerĂŒcht, eine wage Vermutung ist und auch nie mehr als das sein wird...
Wie es aber dennoch dazu kommen konnte, dass ausgerechnet hier an diesem Ort jemand unbemerkt eindringen konnte, wird vermutlich auf ewig ein RĂ€tsel bleiben...
(Es sei denn, man hÀlt sich vor Augen, dass dies hier die blaue Simulation ist...)
Der vollkommenen Dunkelheit stehen zwei Notlichter ĂŒber der PanzertĂŒr mit ihrem schwachen Schein entgegen, in seichten Umrissen geben sie die Formen der Steuerkonsole zu erkennen, noch ist diese nur ein groĂer, klobiger, dunkler Klotz...
Aber nicht mehr lange...
Vor der Konsole, das stehen nun auf einmal zwei dunkle Gestalten, die eine beleuchtet den groĂen Metallklotz vor sich mit einer klitzekleinen LED-Taschenlampe, die andere Gestalt folgt deren Lichtschein aufmerksam...
Dann sagt die eine Gestalt plötzlich:
âStop! Da ist der Einschaltknopf!â
Die andere Gestalt schaltet die Taschenlampe aus und meint:
âNa dann schalt ein!â
Kaum wurde der Knopf gedrĂŒckt, erwachen die Konsole, das Labor und auch das Tor augenblicklich zum Leben...
Der Raum ist nun erleuchtet, vor allem von jenem Licht, welches vom âTorâ und seiner  âSimulationâ in den Raum geworfen wird...
Nun sind auch die beiden ominösen Gestalten zu erkennen, welche hier in diesen Ort eingebrochen sind, um etwas zu tun, das sie mit Sicherheit noch bereuen werden oder schon haben...
Cayman und der Kameramann betrachten stolz ihr Werk, das eingeschaltete Labor und vor allem âDAS TOR IN DIE SIMULATIONâ...
Gerade, als der Kameramann ĂŒberprĂŒfen will...
Spricht die computergenerierte Stimme von Kevin Spacey zu ihnen
âOh! Hallo! Ich hatte so schnell nicht mit einer weiteren Testrunde gerechnet! Wie kann ich Ihnen beiden denn behilflich sein, meine Herren?â
Cayman schaut den Kameramann an, der wĂ€hlt auf dem Konsolenbildschirm den gewĂŒnschten Ort aus: âBĂRO â 22:00 UHR â BLAUE REALITĂTâ, dann drĂŒckt er auf âOKâ.
Der Computer meint:
âEine sehr gewagte Wahl, meine Herren! Also ich muss schon sagen! Aber von Ihrem Standpunkt aus, natĂŒrlich vollkommen nachvollziehbar! Passen Sie auf sich auf!â
Cayman antwortet:
âDanke, werden wir!â
Der Kameramann schaut die Konsole an und sagt:
âWir trauen dir nicht!â
Der Computer antwortet:
âDas weiĂ ich... Aber habt ihr in diesem Augenblick denn eine andere Wahl?â
Der Kameramann zieht sich seine Jacke glatt, dann gehen er und Cayman die Treppe zur Rampe herunter...
Kurz bevor sie die Simulation betreten, dreht der Kameramann sich noch einmal um und sagt:
âICH WARNE DICH FREUNDCHEN! MACH KEINEN SCHEISS MIT UNS!â
Der Computer antwortet darauf nicht...
Dann verschwindet der Kameramann ebenfalls im grellen Schein der Simulation.
Sie können Massenware sein und âCall of Dutyâ oder âNeed for Speedâ heiĂen...
Sie können Kultstoff sein und beispielsweise âBorderlandsâ, âSuper Marioâ oder âDay of the Tentacleâ heiĂen...
Sie können ein MassenphĂ€nomen sein und âFortniteâ oder âDestinyâ heiĂen...
Sie können ramschiger Billigmist sein und âDangerzoneâ oder âSniper 1 bis 3â heiĂen...
Sie können trockene RealitĂ€t sein und âLandwirtschafts Simulatorâ oder âFeuerwehr Simulatorâ heiĂen...
Sie können verstörende Kunst sein und âDeath Strandingâ oder âP.Tâ heiĂen...
Sie können Meister des Storytelling sein und âINSIDEâ oder âBioshock Infiniteâ heiĂen...
Sie können gnadenlose Satire sein und âDuty Callsâ oder âShadow of the Lootboxâ heiĂen...
Sie können nicht selten das Pech haben, von Pewdiepie oder wie dieses hyperaktive Schreikind heiĂt, in Grund und Boden âGeyoutubedâ zu werden...
Sie können vieles sein, auch gerne mal ein interessantes, sich allen Genres verschlieĂendes und mit viel Liebe und Hingabe, Köpfchen und Seele ausgebautes âKunstwerkâ sein, welches man erst einmal richtig begreifen muss. Nicht immer gelingt dies, da manche dieser Spiele, aus dieser Gattung das auch gar nicht wollen.
Sie bleiben auf ewig in gewisser Weise ein Mysterium und ziehen Spieler auch viele Jahre spÀter noch in ihren Bann und geben auch lange Zeit spÀter noch, immer wieder und wieder neue Geheimnisse preis. Meistens, weil es Spieler schaffen, irgendwann schaffen, mit viel Hingabe, Ausdauer und Duchhaltevermögen ihren Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Manche Spiele, wie âP.Tâ, âINSIDEâ oder eben die beiden âASEMBLANCEâ-Teile wollen genau das!
Sie wollen ein Mysterium bleiben, sie wollen eben nicht alles preisgeben, sie wollen nicht einfach nur eine gewisse Weile lang unterhalten und das war es dann. Sie krallen sich regelrecht an ihre Geheimnisse und geben diese nur dann her, wenn schlaue Spieler und Let`s Player entweder mit der Lupe und unendlich Geduld ankommen oder ihnen mit dem Vorschlaghammer jene âKettenâ kaputthauen, welche sie vor ihre âTĂŒrenâ gehĂ€ngt haben, damit auch ja keiner dahinter sehen kann.
Erst neulich hat ein gewitzter Youtuber im Horrorspiel/Demo-Spiel âP.Tâ herausgefunden,wie die âGeisterfrauâ wann im Spiel wie verbaut worden ist und auch was dann mit ihr hinter den Kulissen passiert. Um ehrlich zu sein, der Job einer Videospielfigur ist ein sehr schmerzhafter, mit vielen absurden Verrenkungen verbundener Akt. Teilweise geschehen im Sinne einer guten Inszenierung ausgesprochen bizarre Dinge mit der Dame, welche sogar um ein vielfaches verstörender aussehen, als das, was tatsĂ€chlich ingame passiert.
https://www.youtube.com/watch?v=c7M2pMDHEVE
Zu genau diesen Spielen zĂ€hlen auch die beiden âASEMBLANCEâ-Teile, denn auch sie geben rein gar nichts freiwillig von sich preis, sie leben sogar davon, dass der Spieler sich einen abquĂ€lt, bis das Spiel ihm ĂŒberhaupt mal einen KrĂŒmel zuwirft. Ob man dann als Spieler Googel fragt, Foren und Seiten besucht, Videos anschaut, mit Leuten schreibt, noch mehr forscht und selber ausprobiert...
ASEMBLANCE legt es genau darauf an.
Wer alleine schon im ersten Teil zur Lösung kommen will, zumindest zu etwas, das so aussieht, wie die Lösung jenes Beziehungsdramas, welches sich innerhalb der Story abspielt, der muss viel mehr tun, als einfach nur zu zocken.
So wird man schon im ersten Teil einfach mitten hinein geworfen:
Es ist dunkel, Alarmsirenen, Alarmlichter, dann fĂ€hrt der Pc, die Konsole vor einem wieder hoch, der Rechner, die KI... Sie redet, beruhigt, stellt inpertinente Fragen, wie es einem emotional gerade geht, irgend ein Experiment scheint aus dem Ruder zu laufen oder gelaufen zu sein, es gibt da eine Datei, die der Rechner neu laden kann, ein Tor in eine âSimulationâ aktiviert sich, WIR sollen da hineingehen...
Irgendwann versteht man, dass man in der Haut eines Wissenschaftlers steckt, der scheinbar den Entschluss gefasst hat, sich vor etwas zu verstecken, vor etwas davonzurennen. Schnell wird dann klar, es gab oder gibt massive Probleme in seinem Leben, in der Simulation seines BĂŒros, auf dem Anrufbeantworter weint und fleht seine Frau... âWO BIST DU?!? ICH BRAUCHE DICH!!! BITTE KOMM NACH HAUSE!!!!â.
Der Wissenschaftler hat an einem Projekt gearbeitet, in dem es um Erinnerungen und ihre Nachstellung als Simulation geht, es gab Testpersonen, eine Liste liegt auf dem Schreibtisch, einige Namen durchgestrichen, strengste Geheimhaltung.
Ein Mann und seine Maschine, seine Wissenschaft, sein Projekt, er flĂŒchtet vor seiner Frau, die offensichtlich Hilfe braucht, spĂ€ter hört man ihn, den Wissenschaftler auf einem Anrufbeantworter sprechen, kalt, gespielt gefasst, arrogant, abweisend, trocken, sie solle damit aufhören und sich Hilfe holen.
Bereut der Wissenschaftler jetzt? Tut er BuĂe? Steckt er in seinem eigenen Experiment fest?
Der Computer jedenfalls, der scheint etwas zu verbergen, zu lĂŒgen, zu manipulieren, man wird als Spieler das GefĂŒhl nicht los, dass die KI irgendwie mit drin steckt. Vielleicht ist der Wissenschaftler ja die Versuchsmaus?
Es bleibt nicht aus, dass man irgendwann auch gegen den Computer vorgehen muss, ob es was gebracht hat?
Wer in diesem Spiel die Kontrolle hat, ob ĂŒberhaupt jemand die Kontrolle hat, auch das bleibt unbeantwortet.
Wo bist du? Wo bin ich? Wo sind wir?
ASEMBLANCE weià aber nicht nur in Sachen psychologischer und erzÀhlerischer Verwirrung den Spieler wie eine Labormaus durch sein Labyrinth zu scheuchen. Auch der Grusel, der sich bis hin zu grauenerregenden Horror steigert, aus dem Nichts, ist beeindruckend. Vor allem, mit welchen einfachen und minimalistischen Mitteln dies passiert.
Eben noch erforscht man in der Simulation das Apartment des Wissenschaftlers und seiner Frau, alles ist hell, modern und freundlich, wirkt wie das ganz normale Zuhause eines glĂŒcklichen Paares, einer glĂŒcklichen Familie... Auf dem Wohnzimmertisch aber auch anderswo liegen Fotos mit Mutter, Vater und Kind...
Und dann findet man heraus, dass wenn man auf die kleine Digitaluhr im Wohnzimmer zoomt...
Man plötzlich in einer anderen âVersionâ seines Zuhauses ist, sich an einem Ort befindet, an dem mindestens etwas sehr unangenehmes passiert ist, vielleicht sogar noch mehr...
Als man das Schlafzimmer betritt, steht die BadezimmertĂŒr auf, Licht flackert, wirft den Schatten einer Person, die Musik lĂ€sst einem einen kalten Schauer der RĂŒcken herunterlaufen...
Als man das komplett leere Badezimmer betritt, steht da die eigene Frau, in einem schwarzen Kleid, wĂŒtende Körperhaltung, einem die ganze Zeit ĂŒber den RĂŒcken zugedreht...
Was dann passiert? Man hat auf alle FĂ€lle das BedĂŒrfnis, sich die Augen zuzuhalten.
Es flieĂt weder Blut, noch geschieht Gewalt, es gibt keine Monster und keine KĂ€mpfe und doch versinkt das Spiel immer mal wieder, vor allem aber in dieser Szene in subtilem Horror. SpĂ€ter dann, da quĂ€lt einen das Spiel auf eine andere Weise, wieder mit der Frau des Wissenschaftlers, nun findet man sie immer wieder trauernd, weinend vor, man möchte zu ihr gehen und sie trösten... Aber jedes Mal, wenn man sich ihr nĂ€hert, landet man wieder in einer anderen Simulation, einer anderen Version der RealitĂ€t, einer Alternativversion, man weiĂ es irgendwann nicht mehr.
In diesem Sog, da wird immer mehr und mehr klar, wie tief das Paar in seiner Trauer, seiner seelischen Isolation, seiner Entfremdung zueinander versunken ist, unrettbar. Der Spieler mutmaĂt, der Mann ist da, die trauernde, wĂŒtende, depressive Frau in ihrem schwarzen Kleid ist da..
Aber wo ist das Kind, welches auf den Fotos in der Wohnung zu sehen ist?
Zumindest in der âHeile-Welt-Simulationâ, als noch alles so war, wie es eigentlich doch sein soll?
Dies kann hier auch recht schmerzfrei gespoilert werden, falls  man dies ĂŒberhaupt als Spoiler benennen kann, denn es sagt nichts darĂŒber aus, was genau vorgefallen ist und ĂŒberhaupt: Warum er in dieser Simulation ist?
Und auch nicht, was der Computer zu verbergen hat, wenn er denn etwas zu verbergen hat.
Eine Antwort oder irgendeine Lösung, wie man sie bei klassisch erzÀhlten Spielen bekommt, bleibt hier aus, man muss entweder selber forschen, suchen, googeln, lesen sich austauschen, noch mehr lesen und sich seine Antworten selber zusammensuchen. Ohnehin ist es in ASEMBLANCE nicht einfach, es ist sogar knackeschwer, die finale Antwort zu finden...
Das unscheinbare Loch in der Schlafzimmerwand...
Um in ASEMBLANCE zu verstehen oder zumindest einen Pfad fĂŒr sich selbst zu finden, auf dem man schlieĂlich seine eigenen SchlĂŒsse ziehen kann, MUSS man sich ausgesprochen intensiv mit dem Spiel beschĂ€ftigen. Man MUSS oder SOLLTE im Internet Recherchen anstellen, sich andere Spieler ansehen, vielleicht sogar das, was diese Leute in ihren Streams machen... einfach mal Nachmachen!
Denn selbst das kann zur FleiĂarbeit werden, denn sogar Profispieler und Profistreamer brauchen zuweil mehrere Wochen, bis sie beispielsweise in der âWEIĂEN SIMULATIONâ angekommen sind und ihr Ziel erreicht und eine âAntwortâ gefunden haben.
Diese âAntwortâ, so viel sei ruhig schon mal verraten, ist zumindest zum Teil schon die ganze Zeit ĂŒber da, im Schlafzimmer im Apartment des Ehepaares. In der Schlafzimmerwand gibt es an einer Stelle ein kleines, unscheinbares aber extrem detailliert dargestelltes Loch in der Wand.
Den passenden Hinweis, den gibt es als Wink mit dem Baumstumpf mitten vor die Stirn gleich mit, denn das MÀdchen auf dem GemÀlde scheint vertrÀumt in die Ferne zu blicken.
Allerdings nur solange man nicht weiĂ, was da mal, anstelle des Loches an der Wand hing.
Will man die Antworten dazu bekommen, was da mal an der Wand hing, will man also eine Art âfinale Antwortâ erhalten, dann muss man eben in jene âWeiĂe Simulationâ gelangen und man muss zur richtigen Zeit, am richtigen Ort sein und Geduld haben.
Ein Lets`s Player hat es mal nach drei Wochen Dauerarbeit endlich geschafft...
Dann blitzt die Antwort, die vermeintliche Antwort, die endgĂŒltige Antwort kurz auf...
Aber auch nur, wenn man es richtig gemacht hat. Ansonsten, wenn man einfach glaubt, man bekÀme das schon alleine hin, weil so schwer kann das doch mit den paar Leveln, wo man ohnehin nicht viel machen kann, nicht sein...
Ja dann bewegt man sich nicht selten in einer Endlosschleife immer im Kreis, wie ein dummer Hund, der seinen eigenen Schwanz jagt und glaubt, er bekÀme das komische Teil das er da jagt schon noch zu fassen.
Und fĂŒr die Ungeduldigen und die einfachen Geister unter den Spielern, da gibt es so eine Art âInstant-Pseudoendeâ, mit einem Monolog und jeder Menge Philosophie und einer TĂŒr im Weltraum.
âWie jetzt?! DAS WARS SCHON?!â - Werden sich manche Leute fragen, weil sie die Tiefe und den Anspruch, den das Spiel einfordert, nicht verstehen. ASEMBLANCE erzĂ€hlt zwei Geschichten zugleich, die eine handelt von Wissenschaft, die auĂer Kontrolle gerĂ€t und augenscheinlich selbstdenkenden Computern, denen der Mensch ausgeliefert ist. Und die andere handelt von Verlust, Trauer und dem schlimmst-möglichen Fehler, den ein Mensch machen kann, den man seinem Partner antun kann, von der Zerbrechlichkeit des âGlĂŒcksâ und des Lebens und dem Scheitern eines Menschen, an seiner UnfĂ€higkeit, GefĂŒhle zuzulassen.
Vielleicht erzĂ€hlt das Spiel auch einfach vom Verlauf einer Depression, von einem Menschen, einem Wissenschaftler oder seiner Frau. In einer Depression gefangen und nicht in der Lage ist, sich auch eigener Kraft zu befreien. Vielleicht sogar von zwei Menschen, denen es so ergeht, von SchuldgefĂŒhlen, die zu spĂ€t kommen, von verpassten Momenten, Chancen alles zumindest besser zu stellen.
Die Momente des inszenierten Horrors, des Psychoterrors, sowie die extrem detaillierte Grafik, welche den Spieler auch den kleinsten Noitizzettel lesen lassen kann, all diese Dinge, sie könnten die Antwort auf alles bringen oder aber noch weiter von ihr wegfĂŒhren.
Am Ende, da konzentriert man sich aber ohne darĂŒber diskutieren zu mĂŒssen, am allerbesten auf das unscheinbare, kleine Nagelloch in der Schlafzimmerwand. Die Frage ist aber dann, wie man es schafft, diesem winzigen, unbedeutenden Loch in dieser sonst so makellosen Wand sein Geheimnis zu entlocken.
Der Youtuber, den ich dabei verfolgen konnte, der rastete vollkommen aus vor Freude, als die Schlafzimmerwand ihm ihr Geheimnis schlieĂlich fĂŒr einen kurzen Augenblick preisgab. Nach ĂŒber drei Wochen âackernâ im Labyrinth aus Wald, BĂŒro, Apartment, Weltraum und dem Labor und den verschiedenen Farben, welche man durchschreiten muss. In der richtigen Reihenfolge, an der richtigen Stelle. Er hatte dies geschafft und konnte sein GlĂŒck gar nicht richtig fassen. Und da wird er vermutlich nicht der einzige aber einer aus einer beinahe schon âElitĂ€ren Truppeâ von ASEMBLANCE-Spielern sein, denen dieses Privileg zuteil wurde.
https://www.youtube.com/watch?v=-gzufRXhm-M
Und genau da kommt DER BLAUE SCHMETTERLING ins Spiel, bei diesem brutalen, einöden aber belohnenden Labyrinthlauf.
Sie ihn nur an, wenn du bereit dazu bist.
FĂŒr die Digitaluhr gilt das selbige...
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Asemblance
Entwickler: NiLo Studios
Publisher: NiLo Studios
Gespielte Version: XBOX One
Preis: 10,00 âŹ
(Persönliche) Note: 1++
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Letzter â WeiĂer Akt
Sie mussten zwar einen Umweg nehmen, nun aber sind sie genau dort, wo sie hin wollten...
Das Apartment des Wissenschaftlers und seiner Frau, in der âWEIĂEN SIMULATIONâ...
Aufmerksam betrachten Cayman und der Kameramann die Schlafzimmerwand zu ihrer linken Seite, dort, wo diese klitzekleine, fast vollkommen ĂŒbersehbare Nagelloch ist, wo einst etwas ausgesprochen wertvolles gewesen sein muss, etwas, das nun fort ist...
Von allen Seiten betrachten sie die Schlafzimmerwand, sie wollen, dass es erscheint...
Sei es ĂŒber einen kurzen Fehler in der Matrix oder aber, weil sie endlich alles richtig gemacht haben...
Sie laufen hin und her, vor und zurĂŒck, bĂŒcken sich, schauen von schrĂ€g oben oder unten...
Sie wissen, dass es da ist, es war die ganze Zeit da, in dieser RealitĂ€t, der WeiĂen auf alle FĂ€lle...
Der Wissenschaftler, dessen Erinnerungen sie hier betreten, in dessen Erinnerungen sie gefangen sind, hat das, was da einst an der Wand hing, das nun nicht mehr als ein kleines, unscheinbares Loch in der Wand ist, tief in seinem Herzen, tief in seiner Seele verschwinden lassen...
Aber es ist immer noch da, das was da einst an der Schlafzimmerwand hing, auf das das MĂ€dchen auf dem Bild daneben mit diesem melancholisch-vetrĂ€umten Gesichtsausdruck blickt, wie auf eine schöne aber fĂŒr immer verlorene Erinnerung...
Es ist immer noch da!
Nur ist es fĂŒr die allermeisten, wie auch fĂŒr den, dem diese Erinnerungen gehören, unsichtbar geworden...
Aber wenn man den Trick kennt, den Haken an der Sache, wenn man Geduld hat und schlau ist, dann kann man es sehen, dann erscheint es fĂŒr einen kurzen aber erhabenen, allesaufklĂ€renden Moment...
Und gerade, als Cayman und sein Kollege sich starr auf das kleine Nagelloch an der Wand starrend ein StĂŒck nach hinten von der Wand wegbewegen...
Da passiert es...
Das Bild hÀngt wieder an seinem Nagel, an der Wand, als sei es schon immer da gewesen, als wÀre nur der Fokus verstellt gewesen, wie bei einer Profikamera, absichtlich verstellt, damit der Betrachter selbst etwas bestimmtes nicht mehr wahrnehmen, nicht mehr ertragen muss...
Oder besser: Wie bei einer Brille mit einem Farbfilter, einer 3D-Brille zum Beispiel, bei der nur dann sichtbar wird, wenn man durch ihre Linsen blickt.
Nun aber, da können sie es sehen, jetzt ist ihnen auf einmal alles klar!
Cayman ruft: âGeil! Wir haben es! Wir haben es!â
Der Kameramann kneift die Augenlider zusammen, konzentriert sich voll auf das Bild: âAllerdings! Wir habens!â
Cayman sagt: âNa dann jetzt schnell die Simulation verlassen und zurĂŒck in die echte Welt!â
DA FLATTERT EIN BLAUER SCHMETTERLING DURCHS SCHLAFZIMMER, SCHLĂGT ĂBER DEM BETT EINEN BOGEN UND LANDET MITTEN AUF DEM BILD...
GENAU IN DAS BLICKFELD UNSERER BEIDEN HELDEN...
Cayman kann noch so etwas wie: âOH NEI.....â sagen...
Dann verschieben sich erneut die Ebenen, die Pixel, die Erinnerungen, die faktische und die kĂŒnstlich erzeugte RealitĂ€t, alles verschiebt sich, in scheinbar alle Richtungen, viel intensiver als jemals zuvor...
Und keiner weiĂ, am allerwenigsten Cayman und der Kameramann selber, wo, wieso und warum sie wohl nun landen werden...
Dann zerreiĂt es auch die restlichen Pixel, die synthetische RealitĂ€tsdarstellung, das gesamte GrundgerĂŒst, vielleicht auch den Computer, alles, einfach alles...
Dann wird es kurz dunkel, bevor sich die Pixel, ihre Phasenebenen, die Erinnerungen, wieder aufgebaut haben, erneut zu etwas zusammensetzen...
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Gedanken nach einem GesprĂ€ch in einem Kunstseminar zum Thema âGender Trouble im Kunstunterrichtâ (ca. 6 Personen)
Ich stehe kurz vor der Praxis: Schulalltag, unterrichten, Stunden konzipieren, Kunst vermitteln. Ist die Frage nach Gleichberechtigung zum Thema Gender nun nicht mehr relevant? Ist das Thema zu theoretisch fĂŒr den Schulalltag?
In der Uni werden meine WĂŒnsche, das Thema Genderproblematiken im Kunstunterricht zu vertiefen, abgetan. Stattdessen lernen wir eine Stundensequenz zu schreiben.
âIm Kunstunterricht gibt es keine Probleme, das ist alles nicht mehr aktuell. Immer diese Feministinnenâ (Dozent_in)
Was soll denn das?! Geht Unterricht nicht tiefer als nur die Stoffvermittlung? Den Kopf ausschalten, die Meinung der anderen ĂŒbernehmen und alles ganz unkompliziert machen. Ach ja... Differenzierungen zum Thema Sprache machen den Lesefluss ja auch unnötig kompliziert...
âGetrennter Sportunterricht nach Jungen und MĂ€dchen ist sinnvoll. Das sieht man ja schon an den Bewertungskriterien bei den Bundesjugendspielen. Diese sind ja auch nach Jungen und MĂ€dchen unterteilt und die körperlichen Unterschiede mĂŒssen zwangslĂ€ufig zur Differenzierung der Geschlechter fĂŒhren.â (Jan*)
Oh Mann, ich bin so frustriert! So eine Lehrkraft möchte ich nicht sein! Es wird sicherlich viele HĂŒrden geben und es werden einige Probleme und Ăngste auf mich zukommen, wenn ich vor 30 SchĂŒlern alleine stehe. Doch meinen Ansporn differenziert zu handeln und etwas zu verĂ€ndern möchte ich behalten. Eine UnterstĂŒtzung dafĂŒr hĂ€tte ich mir auch von Seiten der Uni gewĂŒnscht. Vor allem begleitend fĂŒr den Eintritt in den Schulalltag. VerĂ€nderungen sind nicht immer bequem. Aber Mensch: Es geht hier um mehr, als meine eigene Bequemlichkeit! Ich soll mich anpassen? VerfĂŒgbar sei. FĂŒr die Schule von 08-22 Uhr? - ihr könnt mich mal! Die Lust in diesem System zu arbeiten vergeht mir schon wieder völlig. Hinter welchem Mond lebt ihr denn, dass ihr einfach so akzeptiert, dass es nur Mann und Frau gibt. Ein Kommentar war auch:
âIn Deutschland gibt es nun einmal Artikel. DER DIE DAS, das kann man nicht einfach verĂ€ndern.â (Sonja*)
Aha, also ist âdas MĂ€dchenâ ein Ding. Mit dem Alter wird's sich aber dann verwachsen, was? Dann sagen wir âdie Frauâ, âder Mannâ - super, wir haben es geschafft!
Und dann lachst du auch noch herzlich, wÀhrend du erzÀhlst:
âmeine Oma hĂ€tte gern ein N-Kind, die sind so sĂŒĂ.â (Sonja*)
So ein GesprĂ€ch habe ich lange nicht erlebt! In einem UniversitĂ€tsseminar hĂ€tte ich solche rassistischen ĂuĂerungen, die teilweise so zusammenhangslos, unĂŒberlegt und aus der Luft gegriffen sind, nicht erwartet. Ich muss zugeben, dass ich recht âneuâ bin auf diesem Gebiet. Obwohl... immerhin lebe ich seit 26 Jahren in dieser Gesellschaft, in meinem Körper und mit einem Kopf, der mir das selbst denken ermöglicht!
Selbst denken... das scheint nicht das Ding fĂŒr Jede_n zu sein.
*Die Namen der Personen, die ich zitiert habe, wurden geÀndert.
lp