Januar 2023
Apps und Dienste zum Schulbesuch
Seit Anfang des Schuljahres 2022/2023 besucht meine Tochter ein Vorstadtgymnasium. Damit einhergehend sind eine Menge neuer Apps und Services auf mein Smartphone und in meine Browser gewandert. Diese möchte ich dokumentieren:
Schon bevor sie an der Schule angemeldet war, konnten wir von der Web-Seite, die überraschend gut gepflegt wird, Termine und Neugigkeiten erfahren. Dort konnten wir auch eine PDF-Datei herunterladen, um die Anmeldung auszufüllen. Leider keine online auszufüllendes Formular, aber mindestens etwas.
Die Verwaltung der Schule kommuniziert mit uns über E-Mail. Ich vermeide dort anzurufen und bekomme auch immer einen kleinen Schrecken, wenn ich die Nummer der Schule im Display sehe, weil das meistens bedeutet, dass mit dem Kind etwas los ist (krank, Unfall,…).
Die Kommunikation zwischen den Eltern und den Lehrern passiert über die App SchoolFox. Diese kennen wir schon aus der Grundschule und sie wird hier an vielen Schulen benutzt. Hier ist das Kind in verschiedenen Gruppen hinterlegt: Neben der Klasse zum Beispiel auch in der Gruppe der Übermittagsbetreuung. Wir können nicht nur Nachrichten empfangen, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer gezielt anschreiben. SchoolFox kann man auch auf verschiedenen parallel Geräten installieren und im Browser am PC nutzen. Also brauche ich dem Vater des Kindes die Nachrichten nicht weiterzuleiten, sondern er kann selbst auch lesen und schreiben. Mails oder WhatsApp-Nachrichten müsste ich weiterleiten.
Die Schule nutzt ein System namens “WebUntis” zur Darstellung des Stundenplans. WebUntis funktioniert sowohl als App, alsauch im Browser. Hier können wir sehen, wann das Kind welchen Unterricht bei welchem Lehrer in welchem Raum hat. Auch Vertretungen und Klassenarbeiten sind hier hinterlegt. Daneben findet man auch größere Ereignisse wie Ausflüge oder den Schulgottesdienst.
Für das Fach Mathematik haben die Lehrerinnen einen Zugang zu “Bettermarks” vorgesehen. Hier werden von Zeit zu Zeit Übungsaufgaben eingestellt. Bettermarks ist keine App, sondern komplett browserbasiert. Von den in diesem Bericht genannten Apps ist diese die einzige, die kostenpflichtig für uns Eltern ist. (Übrigens habe ich zuerst immer BetaMax und nicht Bettermarks verstanden.)
Alles übergreifend setzt die Schule ein System ein, das auf Microsoft Teams basiert. Hier gibt es für jedes Fach einzelne Kanäle. Im Falle einer Fernbeschulung kann die Schule hier ruckzuck auf virtuellen Unterricht umschalten. Im Moment werden hier nur besondere Arbeitsblätter verteilt oder auf spezielle Hausaufgaben hingewiesen. Dieses Werkzeug wird zur Zeit nur sporadisch benutzt. Auch der Elternsprechtag passierte über Teams, was für uns Eltern sehr sehr praktisch war, weil wir nicht in die Schule mussten, sondern vom Büroarbeitsplatz aus uns zuschalten konnten.
Anfangs wurde das Geld für die Klassenkasse über PayPal eingesammelt. Inzwischen ergab sich aber die Möglichkeit ein normales Konto bei einer Bank zu eröffnen.
Zu guter Letzt haben wir Eltern natürlich auch eine WhatsApp-Gruppe gegründet. Diese Gruppe funktioniert zum Glück sehr diszipliniert. Es werden gut und effizient Informationen ausgetauscht.
Die Kids hingegen haben gut ein Dutzend Klassengruppen mit unterschiedlichen Konstellationen (Jungs, Mädchen, …).
(die christine)













