Nicht nur Derwische, sondern auch Autos kĂśnnen sich ziemlich lange um die eigene Achse drehen. Das hat unser Teammitglied beim Fahrsicherheitstraining auf dem NĂźrburgring am Wochenende am eigenen Leib erlebt: Zum Beispiel, als es mit den Autos auf die Schleuderplatte ging, die jedes Auto dazu bringt, hinten auszubrechen - wenn man dann nicht ganz schnell gegenlenkt, steht man plĂśtzlich entgegen der Fahrrichtung auf der Fahrbahn.
Doch auch schon bevor die Autos absichtlich zum Ausbrechen gebracht wurden, hatte unser Teamkollege sich mit seinem Wagen bei den Ăbungen mehrmals gedreht. Neben dem richtigen Bremsen ging es bei dem Training nämlich vor allem darum, auf glatter StraĂe durch eine Kurve zu fahren oder einem Hindernis auszuweichen. Mit einem hohen Auto (wie dem Peugeot Partner Tepee von Mathias Eltern) stellt man sich dabei ziemlich schnell quer. Nach den ersten Drehern hatte der Wagen schon den Spitznamen "Fliegendes Tipi" in der Gruppe von insgesamt neun Autofahrern. Dem machte er während des Trainings auch alle Ehre. Kein anderes Auto drehte sich so oft, wie der rote Peugeot von Mathias.
Trotzdem - oder gerade deswegen - lernte Mathias viel darĂźber, wie man Fahrzeuge in Extremsituationen unter Kontrolle behält - was auch bei der Rallye sicherlich nĂźtzlich sein wird. Denn Sicherheit geht immer vor. Und sich mit seinem Auto um die eigene Achse zu drehen, kann ganz schĂśn viel SpaĂ machen - allerdings nur, wenn man sich auf einem dafĂźr ausgelegten Gelände befindet, wo man weiĂ, dass fast nichts passieren kann.
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