[dropcap]P[/dropcap]ositiver Stress, ein erhöhter Koffeinkonsum und ein hohes Maß an Produktivität und schriftstellerischem Fortschritt – das ist Nanowrimo.
Nachdem ich bei der Challenge für Schriftsteller und Hobby-Schreiberlinge  im vergangenen Jahr unter den 16 % derjenigen war, die gewonnen haben, stelle ich mich auch im Jahr 2014 wieder der Herausforderung von Nanowrimo. Der Oktober ist dabei für die Planung des neuen Romans vorgesehen.
Dazu habe ich mich nicht nur alleine auf mein kreatives Popöchen gesetzt, sondern mich am vergangenen Wochenende auch mit der lieben Jen getroffen, die sich in diesem Jahr auch in den Wahnsinn stürzen möchte, um ihr spannendes und vielseitiges Fantasy-Projekt mit dem Arbeitstitel “The lost prince” zu beginnen.
Ich selbst werde im November mit dem zweiten Band der Perlenblutsaga starten: Silberwasser.
 Die Regeln – etwas gestreckt
Der eine oder andere Leser meines Blogs wird sich inzwischen bereits mit den Regeln der Schreiberherausforderung aus den USA auseinandergesetzt haben. Diese sind beim Nanowrimo 2014 natürlich nicht anders als in den vergangenen Jahren. In 30 Tagen, spätestens bis zum letzten Tag des Novembers und  frühesten beginnend mit dem 1. November, muss der Autor 50.000 Worte oder mehr zu Papier (oder ins Word-Dokument) gebracht haben. Begonnen wird ein neues Projekt.
Liebe Leser, ich muss gestehen, ich habe schon letztes Jahr die Regeln etwas für mich gestreckt. Zwar habe ich tatsächlich innerhalb des Novembers 50.000 Wörter geschrieben, jedoch damals Perlenblut fortgeführt und nicht neu angefangen. Wie ich finde ist dies aber nicht wirklich geschummelt, denn faktisch habe ich  die gleiche Arbeit geleistet, die auch alle anderen Nano-Teilnehmer bewältigt haben. Und weil ich Perlenblut nach dem November leider sehr lange schleifen ließ, trennen mich nun noch immer 10 Kapitel von meinem Ziel – dem Ende des ersten Romans. Die werde ich leider nicht bis zum Beginn von Nanowrimo 2014 aufholen können. Deswegen beginne ich dieses Jahr nicht nur Silberwasser, sondern schreibe auch Perlenblut zu Ende.
Einen neuen Roman planen, das hat in der Regel viele Stufen. Am Anfang steht der grelle, aber  nicht greifbare Geistesblitz. Aus diesem wird eine lockere Idee von dem, was man schreiben könnte. Figuren werden entwickelt, Szenen kreiert, eine Welt erschaffen. Einiges wird quasi in Stein gemeißelt, aber noch viel mehr über Board geworfen.  Während dieses Prozesses hilft es mir, zu Stift und Papier zu greifen und meine Idee von einem Roman mit vielen bunten Zetteln und zahlreichen Notizen visuell fassbar zu machen.
In (zugegeben) sehr schlechten Lichtverhältnissen habe ich euch die bisherigen Ergebnisse, die hauptsächlich heute zustande gekommen sind, in Bilder gefasst. Vorsicht! Wer zu genau hinsieht, riskiert Spoiler.
  Ich hoffe natürlich, dass euch mein heutiger Blog-Eintrag nicht nur Spaß gemacht hat, sondern auch die Neugier auf den Nanowrimo 2014 und natürlich auch auf Perlenblut und Silberwasser geweckt hat. Über den zweiten Band meiner Vampirsaga werde ich euch noch im Oktober mehr berichten – dann nämlich bekommt Silberwasser seine eigene Seite auf meinem Blog.
Nanowrimo 2014: Die Planung hat begonnen Positiver Stress, ein erhöhter Koffeinkonsum und ein hohes Maß an Produktivität und schriftstellerischem Fortschritt - das ist Nanowrimo.