Na, ihr lieben Rad-Enthusiast*innen und alle, die es noch werden wollen!
Ihr erinnert euch sicher: Gestern hab ich ganz groß getönt, dass mein Auto in den Urlaub geschickt ist und meine Lunetta – mein elektrisches Liegedreirad ICE Adventure HD – ab sofort den ganzen Fuhrpark ersetzen muss. Tja, und der Montag hat gleich mal gezeigt, was so ein Spezialrad wirklich drauf hat! Ein voller Terminkalender lag vor mir, und Lunetta wurde zur treuen Begleiterin, die das Auto locker in die Tasche gesteckt hat.
Der Tag startete ganz entspannt mit dem Weg zur Arbeit. Dort allerdings der kleine Schreckmoment: Mein Haupt-Akku zickte an der Ladestation rum und wollte einfach keinen neuen Saft ziehen. Mist!
Also hieß es, die ersten 15 Kilometer wieder zurück nach Hause, um schnell den Ersatzakku einzubauen. Zack, die ersten 30 Kilometer waren schon auf der Uhr – und das, bevor der eigentliche Tag überhaupt richtig losging.
Mit frischer Energie ging es dann auf verkehrspolitisches Parkett! Ich war in Hürth dabei, als wir uns im Rahmen einer Exkursion der Grüneninnen einige besonders knifflige Gefahrenstellen für Radfahrende und Fußgängerinnen angeschaut haben. Hochspannend und leider mal wieder augenöffnend, wo überall noch Bedarf für bessere Infrastruktur, vor allem an der Querung von großen Straßen, besteht!
Von Hürth aus hatte ich dann den nächsten Termin: Ab ins Kölner Filmhaus! Wer die Gegend kennt, weiß: Das ist eine kleine Stadtdurchquerung. Über die berüchtigte Luxemburger Straße
in die Innenstadt, dann über die Ringe zur Maibachstraße. Lunetta hat mich, trotz des Trubels, absolut souverän durch diesen urbanen Dschungel manövriert.
Nach dem Termin machte ich mich in der Dämmerung auf den Heimweg. Perfekte Gelegenheit für einen kleinen Test-Drive meiner neuen Technik: Zum allerersten Mal kam meine Insta360 X3 Kamera bei Dunkelheit zum Einsatz. Ob die 360-Grad-Bilder etwas geworden sind? Ich hab’s noch nicht gecheckt und bin mega gespannt, ob Lunettas Abenteuer auch im Nachtmodus richtig gut rüberkommt.
Tun sie ganz offensichtlich.
Als ich diese Zeilen hier diktiere, bin ich vor allem eins: Entspannt! Knapp 80 Kilometer sind am Ende des Tages zusammengekommen. Durch den E-Antrieb kam ich überall tiefenentspannt und frisch an – ein entscheidender Vorteil, wenn man bei Terminen aufmerksam dabei sein will.
Und das Beste: Der nervige Stressfaktor Parkplatzsuche? Völlig eliminiert! Stattdessen konnte ich den (meistens) schönen Tag draußen an der frischen Luft genießen. Leichtfüßig und entspannt habe ich gestern einen ereignisreichen Tag an vielen verschiedenen Stationen gemeistert.
Jetzt meine Frage an euch: Habt ihr auch so eine Strecke, die mit dem Rad einfach mehr Spaß macht als mit dem Auto, und wie haltet ihr eure Akkus bei so einem vollen Programm fit? Lasst mir eure Gedanken, Tipps und vielleicht ein Like da, wenn euch Lunettas großer Montagstest gefallen hat!