Mit der Aktion will das Künstlerkollektiv zeigen, dass ein putziger Roboter wie der Spot von Boston Dynamics auch als Waffe verwendet werden kann.
Der Roboterhund Spot von Boston Dynamics wird durch das Künstlerkollektiv MSCHF mit einem Paintball-Gewehr ausgestattet und von Zuschauern eines Livestreams ferngesteuert. Die Übertragung startet am 24. Feburar 2021 um 19 Uhr mitteleuropäischer Zeit, Teilnehmer müssen sich eine App herunterladen.
Der Hersteller Boston Dynamics hat auf Twitter eine Stellungnahme zu dem Projekt veröffentlicht, in der sich das Unternehmen distanziert. Zwar habe man zunächst überlegt, sich an der Idee zu beteiligen, einen Spot über das Internet fernlenken zu lassen. Als MSCHF dann allerdings das Paintball-Gewehr ins Spiel gebracht habe, sei man ausgestiegen.
Hintergrund der Kritik des Künstlerkollektivs dürfte der Umstand sein, dass Boston Dynamics in der Vergangenheit unter anderem mit dem US-Militär zusammengearbeitet hat. Unter der Stellungnahme des Herstellers bei Twitter fragen Nutzer entsprechend, wann Boston Dynamics beispielsweise explizit die Nutzung seiner Roboter durch die Polizei verbieten werde.