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#DenialofServiceAngriffe #Gegen #Nordkorea #Ordnet #Trump #USArmee #ReviewsAndNews
US-MilitÀr: Trump ordnet Denial-of-Tafelgeschirr-Angriffe gegen Nordkorea an
US-Staatschef Donald J. Trump (GemÀlde: Joshua Lott/Getty Images)#gheadimg display:none #gheadxfr overflow:hidden Um gegen nordkoreanische Hackerangriffe vorzugehen, soll US-Vorsitzender Donald TrumpDenial-of-Tafelgeschirr-Angriffe hinauf die Unterbau des dortigen Geheimdienstes...
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Duterte ordnet die Freilassung von 14 kommunistischen Gefangenen an
Duterte ordnet die Freilassung von 14 kommunistischen Gefangenen an
Manila, Philippinen â PrĂ€sident Rodrigo Duterte hat am Samstag die Freilassung von 14 kommunistischen Gefangenen aus dem nationalen Strafvollzug angeordnet. âIch habe gerade angeordnet das 14 Gefangene aus dem Bilibid GefĂ€ngnis in Manila entlassen werdenâ, sagte Duterte in einer Rede vor philippinischen Gemeinschaft in Hong Kong, ohne ins Detail zu gehen. Quelle
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Duterte ordnet an alle philippinischen Inseln im sĂŒdchinesischen Meer zu besetzen
Duterte ordnet an alle philippinischen Inseln im sĂŒdchinesischen Meer zu besetzen
Manila, Philippinen â PrĂ€sident Rodrigo Duterte hat am Donnerstag angeordnet alle philippinischen Inseln im sĂŒdchinesischen Meer durch Einheiten der Armee zu besetzen, um die Forderungen des Landes zu bestĂ€rken. âWir mĂŒssen unsere Gerichtsbarkeit ĂŒber das SĂŒdchinesische Meer haltenâ, sagte Duterte Reportern in Palawan. âIch habe den StreitkrĂ€ften befohlen die philippinische Flagge auf allenâŠ
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Duterte ordnet Aufhebung des Waffenliefervertrages mit den USA an
Duterte ordnet Aufhebung des Waffenliefervertrages mit den USAÂ an
Manila, Philippinen â PrĂ€sident Rodrigo Duterte hat die Aufhebung der Beschaffung von 26.000 Gewehren aus den USA angeordnet.
In einer Rede nach dem Kabinettsmeeting, sagte Duterte die Philippinen âwerden andere Quellen fĂŒr Feuerwaffen Quelleâ.
âIch ordne die Löschung der Bestellung an. Wir werden eine andere Quelle zu suchen, die billiger ist und dauerhaft sein werden. Wir werden nicht auf denâŠ
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Justizminister ordnet zufÀllige Drogentests an
Justizminister ordnet zufÀllige Drogentests an
Justizminister Vitaliano Aguirre II ordnete am Montag zufĂ€llige Drogentests fĂŒr StaatsanwĂ€lte und alle Beamte und Mitarbeiter des Department of Justice (DOJ) an.
Aguirre sagte, âwenn wir fĂŒr die Gerechtigkeit arbeiten mĂŒssen wir glaubwĂŒrdig sein. Vertrauen wird immer verdient, nie verlangt. â
Quelle
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dela Rosa ordnet verstÀrkte PolizeiprÀsenz an Touristen Hotspots an
dela Rosa ordnet verstÀrkte PolizeiprÀsenz an Touristen Hotspots an
Der Philippine National Police (PNP) Chef Generaldirektor Ronald âBatoâ dela Rosa hat am Samstag angeordnet, dass die SicherheitsmaĂnahmen an beliebten Touristenzielen im ganzen Land verstĂ€rkt werden sollen.
âUnsere Touristen sollen sich sicher fĂŒhlen.â
Quelle
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Wladimir Putin ordnet Schaffung einer Nationalgarde an
Egal ob als russischer PrÀsident oder Premierminister, Wladimir Putin ist die nahezu alles beherrschende Persönlichkeit im Russland des 21. Jahrhunderts.
News zu Wladimir Putin
+++ Wladimir Putin schafft neue Nationalgarde (6. April 2016) +++
Der russische PrĂ€sident Wladimir Putin hat die Schaffung einer Nationalgarde angekĂŒndigt. Bei einem am Dienstag im Fernsehen ausgestrahlten Treffen mit Innenminister Wladimir Kolokolzew ordnete Putin die ZusammenfĂŒhrung von Truppen des Innenministeriums und Eliteeinheiten der Polizei an. Demnach soll die Putin direkt unterstellte Truppe âTerrorismus und organisierte KriminalitĂ€tâ bekĂ€mpfen. Chef soll Viktor Solotow werden, der bislang die Truppen des Innenministeriums befehligte. Wieviele Mitglieder die Nationalgarde haben und wann sie offiziell ihre Arbeit aufnehmen soll, teilte der Kreml nicht mit.
Beobachter werten die Schaffung einer Nationalgarde als deutliches Zeichen angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Krise des Landes und den bevorstehenden Parlamentswahlen. âDie SicherheitskrĂ€fte mĂŒssen verstĂ€rkt werden, um sich auf das Schlimmste vorzubereitenâ, analysierte der Chef einer Moskauer Denkfabrik, Konstantin Kalaschew. Putin hatte im Februar davon gesprochen, dass âauslĂ€ndische Feindeâ versuchten, die Parlamentswahlen im September zu âunterminierenâ.
Der Experte fĂŒr regionale Sicherheit, Mark Galeotti, nannte die Schaffung der Nationalgarde eine âgroĂe Sacheâ. âWas heiĂt es wohl, wenn du deine eigene persönliche Armee brauchst?â Einziger Grund sei offensichtlich die Angst vor Unruhen, schrieb der Professor der UniversitĂ€t von New York in seinem Blog.
Kreml-Sprecher Dmitri Peskow wies dies zurĂŒck, rĂ€umte aber ein, dass es zu den Aufgaben der neuen Truppe gehören werde, nicht genehmigte Demonstrationen zu unterbinden. Nach der umstrittenen Parlamentswahl im Dezember 2011 und der Wiederwahl von Putin ins PrĂ€sidentenamt im Mai 2012 hatte es bis dato ungekannte Proteste gegen die russische FĂŒhrung gegeben.
+++ Putin sieht EnthĂŒllung der Panama-Papiere als Angriff auf sich (4. April 2016) +++
Wladimir Putin bestreitet jede Verwicklung in das von Medien enthĂŒllte dubiose GeschĂ€ft mit Briefkastenfirmen in Panama. Gleichzeitig beklagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Montag, die EnthĂŒllungen der sogenannten Panama-Papers zielten in erste Linie auf Putin ab, weil Vertraute von ihm als Beteiligte genannt wĂŒrden. âEs ist offensichtlich, dass das Hauptziel solcher Attacken unser PrĂ€sident istâ, sagte Peskow. Offenbar solle die StabilitĂ€t Russlands vor den Parlamentswahlen im September beeinflusst werden.
Ein internationaler Verbund investigativer Journalisten hatte vertrauliche Daten der Beratungsfirma Mossack Fonseca zu mehr als 200 000 Briefkastenfirmen durchkĂ€mmt. Diese werden hĂ€ufig genutzt, um Vermögen vor Steuer- und Finanzbehörden zu verstecken. Die Daten beziehen sich auf die Jahre 1977 bis Ende 2015. Peskow kritisierte, die rund 100 beteiligten internationalen Medien konzentrierten sich fĂ€lschlicherweise auf Putin statt auf andere Weltpolitiker, obwohl dem russischen PrĂ€sidenten kein Fehlverhalten vorzuwerfen sei. Der Kreml-Sprecher legte auch nahe, dass das Internationale Konsortium Investigativer Journalisten in Washington, das an den EnthĂŒllungen mitgearbeitet hatte, in Verbindung mit der amerikanischen Regierung stehe.
+++ Wladimir Putin setzt auf enge Kooperation mit USA zu Syrien (24. MÀrz 2016) +++
Wladimir Putin setzt auf eine noch engere Kooperation mit den USA fĂŒr eine Friedensregelung fĂŒr Syrien. Das sagte der Kremlchef am Donnerstag in Moskau bei einem Treffen mit US-AuĂenminister John Kerry. Dass es ĂŒberhaupt zu den Genfer FriedensgesprĂ€chen zwischen Regime und syrischer Opposition gekommen sei, sei zum groĂen Teil Verdienst von PrĂ€sident Barack Obama, sagte Putin der Agentur Interfax zufolge. Kerry hatte zuvor etwa vier Stunden lang mit dem russischen AuĂenminister Sergej Lawrow ĂŒber die Krisenherde Syrien und Ukraine gesprochen.
+++ WM 2018: Blatter will Putin-Einladung annehmen (24. MĂ€rz 2016) +++
Der frĂŒhere FIFA-PrĂ€sident Joseph S. Blatter will ungeachtet seiner Sechsjahressperre zur FuĂball-WM 2018 nach Russland reisen und damit einer Einladung von Kreml-Chef Wladimir Putin folgen. âWenn ich eingeladen werde, pflege ich die Einladungen auch anzunehmenâ, sagte Blatter der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Der 80-JĂ€hrige habe dem russischen Staatschef Putin bereits schriftlich zugesagt, schrieb das Blatt am Donnerstag. Die Ethikkommission des Weltverbandes hatte Blatter im Dezember fĂŒr acht Jahre fĂŒr alle Ămter im FuĂball gesperrt. In der Berufungsverhandlung wurde das StrafmaĂ am 24. Februar auf sechs Jahre reduziert. Blatter hatte Mitte MĂ€rz den Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne angerufen, um eine Annullierung des FIFA-Urteils zu erwirken. Bis zum Ablauf der Sperre darf der Schweizer FuĂballspiele eigentlich nur als zahlender Zuschauer besuchen. Ihm ist es untersagt, als Ehrengast auf der TribĂŒne zu erscheinen. Sollte sich Blatter darĂŒber hinwegsetzen, mĂŒsste sich die Disziplinarkommission der FIFA mit dem Fall befassen.
+++ Steinmeier bei Putin im Kreml â Auch Kerry in Moskau (23. MĂ€rz 2016) +++
BundesauĂenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) ist am Mittwoch vom russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin im Kreml in Moskau empfangen worden. Das Treffen finde in einer besorgniserregenden Weltlage statt, sagte Steinmeier mit Blick auf die TerroranschlĂ€ge in BrĂŒssel. Auch Putin kĂŒndigte an, dass er ĂŒber die âfĂŒrchterlichen, tragischen Ereignisse in Belgienâ sprechen wolle. Bei dem Treffen sollte es auch um Syrien und die Ukraine gehen. Putin unterstrich die guten Beziehungen zu Deutschland. Steinmeier hatte zuvor mit dem russischen AuĂenminister Sergej Lawrow und dem MinisterprĂ€sidenten Dmitri Medwedew gesprochen. Am Mittwoch traf auch US-AuĂenminister John Kerry zu GesprĂ€chen in Moskau ein. Er sollte nach Angaben seines Ministeriums mit Steinmeier zu Abend essen. FĂŒr Donnerstag waren Kerrys Treffen mit Lawrow und Putin geplant.
+++ US-General wirft Wladimir Putin falsches Spiel vor (18. MÀrz 2016) +++
Nach dem russischen Teilabzug aus Syrien hat US-Generalstabschef Joseph Dunford dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin ein falsches Spiel vorgeworfen. âIch denke, es zeigt, dass sein eigentliches Ziel nicht das war, was er vorgegeben hat, nĂ€mlich den IS zu bekĂ€mpfen, sondern dass es sein Ziel war, das Regime zu unterstĂŒtzenâ, sagte Dunford am Donnerstag bei einer Anhörung des Senats in Washington. âDenen, die Zweifel daran haben, dass die USA der verlĂ€sslichste Partner in der Region sind, will ich nur eines sagen: Wir sind noch da.â Putin hatte am Montag ĂŒberraschend angeordnet, groĂe Teile der russischen StreitkrĂ€fte aus Syrien abzuziehen. Es sei noch zu frĂŒh, um einschĂ€tzen zu können, was er nun genau vorhabe, sagte Dunford. âDie, die versucht haben, das Verhalten von Wladimir Putin vorauszusagen, lagen durchgĂ€ngig falsch.â
+++ Wladimir Putin droht mit weiterem MilitĂ€reinsatz in Syrien (17. MĂ€rz 2016) +++Â
Im Syrien-Krieg hat der russische PrĂ€sident Wladimir Putin mit einer neuerlichen Mobilisierung russischer Soldaten gedroht. âWenn nötig, ist Russland binnen weniger Stunden in der Lage, seine TruppenstĂ€rke in der Region ausreichend zu verstĂ€rken und dabei das ganze Arsenal der zur VerfĂŒgung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfenâ, sagte Putin am Donnerstag in Moskau. âIch wĂŒrde das nicht wollenâ, betonte der Kremlchef der Agentur Interfax zufolge. Russland setze auf den gesunden Menschenverstand bei der Suche nach einem Ausweg aus der Krise. Putin hatte am Montag ĂŒberraschend einen Teilabzug seiner StreitkrĂ€fte aus dem BĂŒrgerkriegsland angeordnet.
+++ Wladimir Putin empfĂ€ngt US-AuĂenminister Kerry (16. MĂ€rz 2016) +++Â
US-AuĂenminister John Kerry reist kommende Woche zu einem Treffen mit PrĂ€sident Wladimir Putin nach Russland. Bei den GesprĂ€chen mit Putin und dessen AuĂenminister Sergej Lawrow wolle er die Möglichkeiten fĂŒr eine politische Lösung des Syrien-Konflikts ausloten, sagte Kerry am Dienstag in Washington. Putin hatte am Montag ĂŒberraschend angekĂŒndigt, den GroĂteil der russischen Truppen aus Syrien abzuziehen, da sie ihre Aufgabe weitgehend erfĂŒllt hĂ€tten.
Kerry zeigte sich vorsichtig optimistisch, dass eine politische Lösung im Syrien-Konflikt möglich sein könnte. Zwar sei die seit Ende Februar geltende Waffenruhe ânicht perfektâ, sagte er. Aber mit der Kombination aus der Feuerpause und den jĂŒngsten Signalen aus Moskau âhaben wir eine sehr wichtige Phase in diesem Prozess erreichtâ. Russland unterstĂŒtzt in dem Konflikt den syrischen Machthaber Baschar al-Assad.
+++ Putin ordnet RĂŒckzug russischer Truppen aus Syrien an (14. MĂ€rz 2016) +++
Wladimir Putin hat das russische MilitĂ€r angewiesen, am Dienstag mit dem RĂŒckzug der Truppen aus Syrien zu beginnen. Dies solle den politischen GesprĂ€chen ĂŒber die Zukunft des BĂŒrgerkriegslandes Schub geben, erklĂ€rte Putin am Montag. Die russische Luftwaffenbasis in Hemeimim und der MarinestĂŒtzpunkt in Tartus wĂŒrden aber weiter genutzt. Russland ist einer der engsten VerbĂŒndeten des syrischen PrĂ€sidenten Baschar al-Assad und hatte diesen seit Herbst massiv mit Luftangriffen unterstĂŒtzt. Putin sagte, der RĂŒckzug sei mit Assad abgestimmt. Seit gut zwei Wochen gilt eine begrenzte Waffenruhe in Syrien, die nach EinschĂ€tzung der Vereinten Nationen auch weitgehend eingehalten wird. In Genf wird seit Montag wieder ĂŒber eine politische Lösung fĂŒr das BĂŒrgerkriegsland verhandelt, wo seit 2011 rund 250 000 Menschen ums Leben gekommen sind.
+++ Pussy-Riot-Aktivistin Tolokonnikowa: Nicht alle Russen sind fĂŒr Putin (14. MĂ€rz 2016) +++
Die AktionskĂŒnstlerin Nadja Tolokonnikowa von der Moskauer Punkband Pussy Riot hat dafĂŒr geworben, nicht alle Russen fĂŒr AnhĂ€nger von PrĂ€sident Wladimir Putin zu halten. Es gebe in Russland auch Menschen, âdie sind lustig und versuchen, etwas zu Ă€ndernâ, sagte die 26-JĂ€hrige am Sonntagabend beim Literaturfestival Lit.Cologne. âEs ist noch nicht alles verlorenâ, versicherte sie. Tolokonnikowa wurde in Köln mit Ovationen gefeiert. Gleichzeitig zeichnete sie das Bild eines autoritĂ€ren Staates, in dem Putin nach Belieben schaltet und waltet. Der Einzelne sei der Macht des PrĂ€sidenten und seiner Staatsgewalt nahezu schutzlos ausgeliefert. âPutin hat die TrĂ€ume so vieler Menschen in meinem Land zerstörtâ, sagte sie.
+++ FrĂŒherer Putin-Berater starb womöglich eines gewaltsamen Todes (11. MĂ€rz 2016) +++
Der im November in einem Hotel in Washington tot aufgefundene frĂŒhere Kreml-Berater Michail Lessin ist offenbar durch massive Gewalteinwirkung gestorben â und nicht an einer Herzattacke: Bei der Untersuchung seien ein harter Schlag auf den Kopf sowie Verletzungen an Hals, Rumpf und Beinen festgestellt worden, berichtete die âWashington Postâ am Donnerstag unter Berufung auf die US-Behörden. In dem Fall werde weiter ermittelt, wurde ein Polizeisprecher zitiert. Die Erkenntnisse widersprechen Angaben russischer Staatsmedien, wonach der 57-jĂ€hrige Lessin an einem Herzanfall gestorben sei. Unklar blieb aber weiter, ob die US-Ermittler von einem Verbrechen ausgehen.
Lessin war eine hochumstrittene Figur der russischen Medienlandschaft. Er hatte schon dem einstigen russischen PrĂ€sidenten Boris Jelzin als Pressechef gedient und war von 1999 bis 2004 Medienminister. SpĂ€ter war er an der GrĂŒndung der englischsprachigen russischen Fernsehsendergruppe RT beteiligt, leitete die Mediensparte von Gazprom und beriet den russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin. 2014 hatte der US-republikanische Senator Roger Wicker die Einleitung von Korruptionsermittlungen gegen Lessin gefordert, weil er in seiner Zeit als russischer TopfunktionĂ€r Millionen beiseite geschafft haben soll.
+++ Russland kĂŒrzt RĂŒstungsausgaben wie noch nie unter Putin (7. MĂ€rz 2016) +++
Die Wirtschaftskrise zwingt Russland einem Medienbericht zufolge zu Einschnitten bei den RĂŒstungsausgaben. Das Verteidigungsministerium wolle seinen Haushalt in diesem Jahr um fĂŒnf Prozent kĂŒrzen, meldete die Nachrichtenagentur Ria am Sonntag. Sollte PrĂ€sident Wladimir Putin dem zustimmen, wĂ€ren dies die gröĂten KĂŒrzungen im Wehretat seit Beginn seiner ersten Amtszeit im Jahr 2000. Die RĂŒstungsaufwendungen waren unter Putin bisher krĂ€ftig gestiegen, der Russland zu alter militĂ€rischer StĂ€rke zurĂŒckfĂŒhren will.
Allerdings kann sich auch das russische MilitĂ€r offenbar nicht den Folgen der schweren Rezession in dem rohstoffreichen Land entziehen. Die Wirtschaft leidet unter dem Ălpreisverfall und den westlichen Sanktionen im Zuge des Ukraine-Konflikts. Das Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im vorigen Jahr um 3,7 Prozent. In diesem Jahr wird ein Minus von einem Prozent erwartet. Vor diesem Hintergrund hatte das Finanzministerium gewarnt, dass Russland sich eine Fortsetzung der AufrĂŒstung im bisherigen tempo nicht mehr leisten kann und Einsparungen quer durch die Ministerien von zehn Prozent gefordert.
+++ Umfrage: Immer mehr Russen wollen Putin wieder als PrÀsidenten (3. MÀrz 2016) +++
Die Zustimmung der Russen zu einer weiteren Amtszeit von PrĂ€sident Wladimir Putin ist einer Umfrage zufolge so hoch wie seit vier Jahren nicht mehr. Wie das staatliche Institut VTsIOM am Donnerstag mitteilte, wĂŒrden 74 Prozent der Befragten im kommenden Jahr fĂŒr eine vierte Regierungsperiode stimmen. Vor vier Jahren habe die Quote noch bei 40 Prozent gelegen. Putins Zustimmungswerte hĂ€tten in mehreren Bevölkerungsgruppen zugelegt, darunter auch bei jungen Leuten. Der unabhĂ€ngige Meinungsforscher Levada Center sieht Ă€hnliche Zustimmungswerte fĂŒr Putin. Oppositionspolitiker werfen den staatlichen russischen Medien vor, den PrĂ€sidenten unfair zu bevorteilen. Die Konflikte in der Ukraine und mit Syrien haben Putins Beliebtheit in Russland gestĂ€rkt. Sollte er die Wahl 2018 gewinnen, wĂŒrde seine dann vierte Amtszeit bis 2024 gehen. In Russland darf der PrĂ€sident nur zwei Wahlperioden in Folge absolvieren. Nach Putins ersten beiden Amtszeiten wurde der heutige MinisterprĂ€sident Dmitri Medwedew Staatsoberhaupt, bevor Putin 2012 selbst wieder in das PrĂ€sidialamt einzog.
+++ Putin gratuliert Gorbatschow zu 85. Geburtstag (2. MĂ€rz 2016) +++
Zum 85. Geburtstag von Michail Gorbatschow hat Kremlchef Wladimir Putin dem Ex-SowjetprĂ€sidenten eine gute Gesundheit gewĂŒnscht. âEs ist wichtig, dass Ihr professionelles Wissen, Ihre Erfahrung und groĂe KreativitĂ€t auch heute gefragt sind und der Entwicklung der internationalen humanitĂ€ren Zusammenarbeit dienenâ, schrieb Putin am Mittwoch in einem Telegramm. Seinen Ehrentag wollte Gorbatschow mit einigen Freunden ohne groĂes Aufsehen begehen. International ist der Urheber der sowjetischen Reformpolitik von Glasnost (Offenheit) und Perestroika (Umgestaltung) Ende der 1980er Jahre beliebt. Er gilt als einer der VĂ€ter der deutschen Einheit.
+++ Wladimir Putin lÀdt Chefs russischer Erdölunternehmen zu Krisentreffen ein (29. Februar 2016) +++
Die Rohstoffmacht Russland verstĂ€rkt ihre BemĂŒhungen um stabilere Ălpreise. PrĂ€sident Wladimir Putin habe die Chefs der gröĂten Erdölunternehmen des Landes zu einem Krisentreffen an diesem Dienstag eingeladen, berichtete die Moskauer Wirtschaftszeitung âWedemostiâ am Montag. Zentrale Themen seien die Lage auf dem Ăl-Weltmarkt sowie die Steuerpolitik, hieĂ es. Im Kern gehe es darum, ob Russland im Kampf gegen den Ălpreisverfall die Förderung einfriere oder sogar kĂŒrze. Ein Beschluss sei bei dem Treffen nicht zu erwarten. Kremlsprecher Dmitri Peskow bestĂ€tigte die Einladung, wollte das Datum der GesprĂ€che aber nicht mitteilen.
+++ Israels PrÀsident trifft Putin wegen Syrien-Entwicklungen (26. Februar 2016) +++
Aus Sorge ĂŒber die Lage im Nachbarland Syrien trifft Israels PrĂ€sident im kommenden Monat seinen russischen Kollegen Wladimir Putin. Reuven Rivlin habe sich angesichts âregionaler Entwicklungen im Nahen Ostenâ zu dem Treffen im MĂ€rz entschlossen, teilte sein BĂŒro am Donnerstag mit. Ein ursprĂŒnglich geplanter Besuch Rivlins in Australien sei deswegen kurzfristig verschoben worden. Rivlin habe immer wieder betont, dass er zutiefst besorgt darĂŒber sei, Israel könnte âmit den Iranern und der (libanesischen Miliz) Hisbollah an seiner TĂŒrschwelleâ zurĂŒckbleiben, sobald sich andere in den Syrien-Konflikt verwickelten Staaten zurĂŒckziehen, schrieb die Zeitung âJerusalem Postâ. Er habe auch starke Zweifel, dass Syrien dauerhaft als ein zusammenhĂ€ngender Staat gehalten werden könne.
+++ Wladimir Putin: Moskau wird âalles Notwendigeâ fĂŒr Syrien-Waffenruhe tun (23. Februar 2016) +++
Russland will sich nach den Worten von Staatschef Wladimir Putin nach KrĂ€ften um die Umsetzung der mit den USA vereinbarten Feuerpause in Syrien bemĂŒhen. Moskau werde âgemeinsam mit den rechtmĂ€Ăigen syrischen Behörden in Damaskus alles Notwendigeâ tun, damit die Waffenruhe eingehalten werde, sagte Putin am Montag in einer Fernsehansprache. Er zĂ€hle darauf, âdass die USA dasselbe mit ihren VerbĂŒndeten tunâ. Washington und Moskau hatten zuvor eine Einigung auf eine ab Samstag geltende Waffenruhe verkĂŒndet. In einer am Montag vom US-AuĂenministerium verbreiteten gemeinsamen ErklĂ€rung der beiden LĂ€nder hieĂ es, die Feuerpause solle am 27. Februar um Mitternacht (Ortszeit Damaskus) in Kraft treten. Die Vereinbarung betreffe die syrischen Regierungstruppen und Rebellengruppen, nicht aber die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) und die islamistische Al-Nusra-Front.
+++ Wladimir Putin: Beziehungen zur EU werden sich wieder normalisieren (17. Februar 2016) +++
Wladimir Putin hat sich zuversichtlich gezeigt, dass sich die Beziehungen zur EU âfrĂŒher oder spĂ€terâ wieder normalisieren. Putin Ă€uĂerte sich am Mittwoch in seiner Residenz bei Moskau nach einem GesprĂ€ch mit dem ungarischen MinisterprĂ€sidenten Viktor Orban. Dieser erklĂ€rte, er gehe davon aus, dass die von der EU infolge des Ukraine-Konflikts und der Krim-Annexion verhĂ€ngten Sanktionen in diesem Jahr nicht erneut verlĂ€ngert wĂŒrden. âMehr und mehr LĂ€nder sehen ein âŠ, dass wir kooperieren mĂŒssenâ, sagte Orban auf der gemeinsamen Pressekonferenz. Mit Blick auf die FlĂŒchtlingskrise erklĂ€rte Putin, er sympathisiere mit der Haltung Orbans. Dieser verteidige die europĂ€ische IdentitĂ€t. Orban verfolgt in der FlĂŒchtlingsfrage einen harten Kurs. Sein Land hat er etwa durch den Bau von ZĂ€unen an der SĂŒdgrenze abgeschottet. Putin erklĂ€rte zudem, Russland halte an der Verpflichtung fest, Ungarn beim Bau des Atomkraftwerks Paks zu unterstĂŒtzen. Die russische Regierung hatte dem EU-Staat 2014 einen Kredit von zehn Milliarden Dollar fĂŒr die Atomanlage an der Donau versprochen. Wegen der Wirtschaftskrise in Russland waren Zweifel aufgekommen, ob die Finanzierung noch steht.
+++ Nawalny verklagt Putin wegen VerstoĂes gegen Antikorruptionsgesetz (12. Februar 2016) +++
Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny hat PrĂ€sident Wladimir Putin wegen VerstoĂes gegen das Antikorruptionsgesetz verklagt. Er habe bei einem Gericht in Moskau eine Klage gegen den Kreml-Chef eingereicht, teilte der prominente Regierungsgegner am Donnerstag mit. Darin beschuldigt er Putin, das Gesetz zur KorruptionsbekĂ€mpfung verletzt zu haben â konkret gegen den Artikel zu Interessenkonflikten â indem er im vergangenen Oktober umgerechnet 1,5 Milliarden Euro öffentlicher Mittel an den russischen Petrochemie-Konzern Sibur ĂŒberweisen lieĂ. Nach Angaben Nawalnys ist einer der HauptaktionĂ€re des Unternehmens mit einer Tochter Putins verheiratet. Der Oppositionspolitiker und AntikorruptionskĂ€mpfer verlangte in seinem Blog, dass der Staatschef âdiesen Interessenkonflikt einrĂ€umt und publik machtâ. Putins Sprecher Dmitri Peskow erklĂ€rte, der Kreml wisse nichts von der Klage.
Putin, dessen Privatleben fĂŒr russische Medien tabu ist, hatte bei seiner Jahrespressekonferenz im Dezember erklĂ€rt, dass seine beiden Töchter Maria und Katerina weder unternehmerisch noch politisch aktiv seien. Nawalny ist ein prominenter Blogger und Anwalt, der seit Jahren die Korruption in Russland anprangert. Er musste sich bereits mehrfach vor Gericht verantworten und wurde Ende 2014 wegen Betrugs zu einer BewĂ€hrungsstrafe verurteilt. Nawalny betrachtet die Prozesse als politisch motiviert.
+++ Nato setzt mit VerstĂ€rkung im Osten âklares Signalâ an Russland (11. Februar 2016) +++
Die Nato verlegt angesichts der Politik von Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin zusĂ€tzliche Truppen ins östliche BĂŒndnisgebiet. Die Nato-Verteidigungsminister beschlossen, die âvorgelagerte PrĂ€senzâ in den MitgliedslĂ€ndern im Osten zu verstĂ€rken, wie GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg in BrĂŒssel sagte. âMultinationale Einheitenâ sollen demnach die Nato-KrĂ€fte ergĂ€nzen, die seit der Ukraine-Krise bereits in den Osten geschickt wurden. Damit sende die Nato das âklare Signalâ, dass ein Angriff auf einen BĂŒndnispartner ein Angriff âgegen alleâ Mitglieder der Allianz sei, sagte Stoltenberg. Russland kritisiert die neue Nato-Strategie regelmĂ€Ăig. Moskau wirft dem BĂŒndnis dabei vor, mit der âdauerhaften Stationierungâ im Osten gegen die Nato-Russland-Grundakte aus dem Jahr 1997 zu verstoĂen. Sie untersagt eine auf Dauer angelegte umfangreichere Stationierung von Nato-Truppen in Osteuropa.
+++ Ex-Bodyguard vertrieb BĂ€ren von Putins Anwesens (9. Februar 2016) +++
Einen eher ungewöhnlichen Besucher hat ein Bodyguard einst vom Anwesen von Wladimir Putin vertrieben. WĂ€hrend Putin geschlafen habe, habe er einen BĂ€ren vor den GlastĂŒren des Hauses gesehen, erzĂ€hlte der damalige Bodyguard Alexei Djumin der Zeitung âKommersantâ. Er habe dem Tier in die Augen gesehen, die TĂŒr geöffnet und dann mit seiner Dienstpistole in die NĂ€he der Tatzen des BĂ€ren geschossen. Daraufhin habe sich der BĂ€r zurĂŒckgezogen. SpĂ€ter habe Putin ihn gelobt, weil er den BĂ€ren verschont habe. Djumin war von Putin vergangene Woche zum Gouverneur der Region Tula sĂŒdwestlich von Moskau ernannt worden.
+++ Seehofer nach GesprÀch mit Putin: Die Welt ist kompliziert (4. Februar 2016) +++
Nach seinem GesprĂ€ch mit dem russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin hat Bayerns MinisterprĂ€sident Horst Seehofer (CSU) Hoffnungen auf ein allzu schnelles Ende der Wirtschaftssanktionen gegen Russland gedĂ€mpft. âDie Welt ist kompliziertâ, sagte Seehofer am Donnerstag bei einem Fototermin auf dem Roten Platz in Moskau. Das sei in dem GesprĂ€ch mit Putin am Mittwoch deutlich geworden â aber nicht im Sinne einer ErnĂŒchterung, sondern einer Selbstvergewisserung. âDa ist noch eine Menge zu leisten, und zwar auf allen Seiten.â Seehofer hatte anlĂ€sslich seines GesprĂ€chs mit Putin fĂŒr ein Ende der Sanktionen âin ĂŒberschaubarer Zeitâ geworben. Er betonte aber auch, dass Russland im Ukraine-Konflikt seine âHausaufgabenâ machen mĂŒsse. Die Sanktionen waren vom Westen gegen Russland wegen der fĂŒhrenden Rolle Moskaus im Ukraine-Konflikt verhĂ€ngt worden.
+++ Wladimir Putin empfÀngt Seehofer (2. Februar 2016) +++
Wladimir Putin empfĂ€ngt am Mittwoch in Moskau den bayerischen MinisterprĂ€sidenten und CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer. Seehofer begrĂŒndete den Besuch im Vorfeld mit den traditionell engen Beziehungen zwischen Bayern und Russland. Zudem erlĂ€uterte er, der Dialog mit Moskau mĂŒsse angesichts von âvielen, vielen politischen Brandherdenâ fortgefĂŒhrt werden. Wegen des Ukraine-Konflikts wurde Putin zuletzt nicht mehr zu den Gipfeltreffen der acht fĂŒhrenden Industriestaaten (G-8) eingeladen. Im BemĂŒhen um eine Lösung des BĂŒrgerkriegs in Syrien gab es dann aber eine AnnĂ€herung an den Westen. Innenpolitisch löste Seehofers Moskau-Reise Befremden aus. GrĂŒnen-Fraktionschef Anton Hofreiter sprach von âNebenauĂenpolitikâ.
+++ Russland weist KorruptionsvorwĂŒrfe gegen Putin empört zurĂŒck (29. Januar 2016) +++
Russland hat KorruptionsvorwĂŒrfe der US-Regierung gegen Wladimir Putin scharf zurĂŒckgewiesen. Die Anschuldigungen seien âerfunden und rĂŒcksichtslosâ, sagte AuĂenminister Sergej Lawrow der Agentur Interfax zufolge am Freitag bei einem Telefonat mit seinem US-Amtskollegen John Kerry. Washington trage die Hauptschuld, dass die bilateralen Beziehungen so angespannt seien. Kurz zuvor hatte bereits Kremlsprecher Dmitri Peskow die ĂuĂerungen als âunverschĂ€mtâ bezeichnet. Der US-Vizefinanzminister Adam Szubin hatte gesagt, Putin verhelfe Freunden mit staatlichen Mitteln zu Reichtum. âFĂŒr mich ergibt das ein Bild von Korruption.â
+++ Wusste Wladimir Putin doch von Merkels Hunde-Angst? (20. Januar 2016) +++
Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin wusste vor seinem Treffen mit Angela Merkel 2007 in Sotschi womöglich doch von der Hunde-Angst der Kanzlerin. Vor gut einer Woche sagte er im âBildâ-Interview, er habe Merkel bei der Begegnung mit seiner Labrador-HĂŒndin Koni nicht erschrecken wollen. âDas wusste ich nicht.â In Berliner Regierungskreisen wird dem nach Informationen der âBildâ-Zeitung nun widersprochen. Putins Mitarbeiter wurden demnach bereits zu Merkels Antrittsbesuch in Moskau Anfang 2006 ĂŒber die Hunde-Angst der damals frisch gewĂ€hlten Bundeskanzlerin informiert. Als Reaktion darauf habe Putin der Kanzlerin einen Stoffhund geschenkt. Warum er sein damaliges Wissen nun nicht mehr wahrhaben wolle, wisse man sich in der Bundesregierung nicht zu erklĂ€ren, schreibt die Zeitung. Putin hatte seinerzeit seine ungestĂŒme Labrador-HĂŒndin ins Zimmer gelassen, die auch an der Kanzlerin schnĂŒffelte. Merkel ĂŒberspielte die Situation. Auf deutscher Seite wurde nicht ausgeschlossen, dass der Kremlchef die Kanzlerin absichtlich in BedrĂ€ngnis bringen wollte.
+++ Putin: Juden sind in Russland willkommen (20. Januar 2016) +++
Kremlchef Wladimir Putin hat emigrierte Juden zur RĂŒckkehr nach Russland eingeladen. Wer aus der damaligen Sowjetunion ausgereist sei, könne gerne wiederkommen, sagte er bei einem Treffen mit Vertretern jĂŒdischer Organisationen in Moskau. Das gleiche gelte fĂŒr Juden, die sich in Westeuropa ânicht mehr sicher fĂŒhlenâ. Auch sie seien in Russland willkommen, sagte er der Tageszeitung âKommersantâ (Mittwoch) zufolge. Putin widersprach bei dem Treffen aber dem PrĂ€sidenten des EuropĂ€ischen JĂŒdischen Kongresses, Moshe Kantor. Dieser bezeichnete die Situation der Juden in Europa als âschlechteste seit dem Zweiten Weltkriegâ. Als ein Beispiel nannte Kantor Frankreich.
Putin sagte, die Formulierung sei etwas zu stark. Allerdings habe auch er gehört, dass sich mancherorts Juden nicht mehr auf die StraĂe trauen. Ein Forschungszentrum in Tel Aviv hatte fĂŒr 2014 in Frankreich 164 antisemitische Gewalttaten erfasst â mehr als in jedem anderen Land. Mit demonstrativer UnterstĂŒtzung Putins war 2012 in Moskau ein modernes Museum fĂŒr die zu Sowjetzeiten lange unterdrĂŒckten Juden eröffnet worden. Seit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 sind viele russische Juden vor allem nach Deutschland und Israel emigriert.
+++ Russland und Katar wollen Syrien-GesprÀche vorantreiben (18. Januar 2016) +++
Im Syrien-Krieg wollen Russland und Katar direkte GesprĂ€che der syrischen Opposition mit der Regierung unterstĂŒtzen. Emir Tamim Bin Hamad al-Thani von Katar und Wladimir Putin sprachen sich bei einem Treffen in Moskau mit Nachdruck fĂŒr eine politische Lösung des Konflikts aus, wie der AuĂenminister des Golfemirats, Chalid al-Atija, am Montag sagte. Sein Amtskollege Sergej Lawrow betonte, die beiden PrĂ€sidenten hofften auf GesprĂ€che der Konfliktparteien noch in diesem Monat. Die Staatschefs seien sich einig, dass das syrische Volk selbst ĂŒber sein Schicksal entscheiden solle, sagte Lawrow der Agentur Tass zufolge.
+++ DiCaprio: WĂŒrde gern mal Putin spielen (17. Januar 2016) +++
Hollywood-Star Leonardo DiCaprio (41) kann sich vorstellen, irgendwann einmal Wladimir Putin (63) zu spielen. âPutin wĂ€re sehr, sehr, sehr interessantâ, sagte DiCaprio der âWelt am Sonntagâ. Er hatte Putin vor einigen Jahren schon mal kennengelernt: âWir trafen uns bei einem Gipfel zum Schutz der Sibirischen Tiger in St. Petersburg. Meine Stiftung hat einige Projekte zum Schutz dieser Raubkatzen finanziell unterstĂŒtzt.â Dabei sei es nicht um Politik gegangen, betonte der Schauspieler. DiCaprio, der sich aktuell mit seinem Rachedrama âThe Revenantâ Oscar-Hoffnungen machen darf, fĂŒgte hinzu, dass er auch andere Persönlichkeiten aus der russischen Historie âunglaublich gernâ spielen wĂŒrde. Als Beispiel nannte er den RevolutionĂ€r Lenin.
+++ Russland will Ebola-Mittel bei WHO prÀsentieren (15. Januar 2016) +++
Russland will sein rĂ€tselhaftes neues Ebola-Medikament Ende Januar der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf vorstellen. Das kĂŒndigte Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa am Freitag in Moskau an. Westliche Wissenschaftler sehen den von Wladimir Putin verkĂŒndeten Durchbruch im Kampf gegen das tödliche Tropenfieber skeptisch, weil Russland bislang keinerlei Details offengelegt hat. Den ĂuĂerungen war auch nicht klar zu entnehmen, ob es um eine vorbeugende Impfung oder ein Heilmittel zur Behandlung Kranker geht. âWir haben noch niemandem Informationen gegebenâ, sagte Skworzowa nach Angaben der Agentur Tass. In Genf solle das Mittel âvorgestellt und diskutiertâ werden. Sein Einsatz in Ebola-Gebieten Westafrikas solle unter Kontrolle der Vereinten Nationen und der WHO erfolgen. Russland sei vorbereitet auf eine industrielle Produktion des Stoffes, von dem eine Dosis 12 000 Rubel (150 Euro) kosten werde. Die WHO-Direktoren tagen 25.-30. Januar in Genf. Die WHO hatte Liberia am Donnerstag als letztes betroffenes Land der aktuelle Epidemie in Westafrika fĂŒr ebolafrei erklĂ€rt.
+++ Sportminister Mutko nennt WADA-Spekulationen um Putin Unsinn (14. Januar 2016) +++
Im Dopingskandal hat Russlands Sportminister Witali Mutko Spekulationen ĂŒber ein mögliches Mitwissen von PrĂ€sident Wladimir Putin als Unsinn bezeichnet. Solche Ăberlegungen seien âverrĂŒcktâ, sagte er der Agentur Interfax zufolge am Donnerstag in Moskau. âDer moderne Sport ist ĂŒberflĂŒssig politisiert.â Er sei ĂŒberzeugt, dass die russischen Leichtathleten trotz des Skandals weltweit geachtet seien. âVernĂŒnftige Menschen verstehen sehr gut, dass die Mehrheit der russischen Leichtathleten ehrliche Sportler sindâ, betonte Mutko. Moskau strebe nun einen Neubeginn an. Russlands zweitgröĂte Bank VTB wies VorwĂŒrfe aus dem aktuellen Bericht der WADA-Untersuchungskommission zurĂŒck, wonach es bei der Vergabe der TV-Rechte fĂŒr die Moskauer Weltmeisterschaften zu UnregelmĂ€Ăigkeiten gekommen sein soll. âDas ist nichts anders als Unsinn. VTB hat die Fernsehrechte weder fĂŒr 25 Millionen Dollar noch fĂŒr eine andere Summe erworbenâ, sagte VTB-Vizechef Wassili Titow. Alles sei nach international gĂ€ngiger Praxis abgelaufen.
+++ Putin behauptet russischen Durchbruch im Kampf gegen Ebola (14. Januar 2016) +++
Russland nimmt fĂŒr sich eine medizinische Sensation in Anspruch: Nichts Geringeres als einen wirksamen Impfstoff gegen Ebola wollen russische Wissenschaftler entwickelt haben. PrĂ€sident Wladimir Putin ging selbst an die Ăffentlichkeit mit dieser guten Nachricht. Der russische Wirkstoff sei einzigartig auf der Welt, schwĂ€rmte der Kremlchef in Moskau. Jedoch kennen weder ein deutscher Spitzenforscher noch die Weltgesundheitsorganisation WHO Daten dazu. Die Wissenschaft im Ausland reagierte entsprechend skeptisch. Gerade erst ist die Epidemie des Tropenfiebers in Westafrika mit 11.300 Toten vorbei. Die WHO hat Liberia am Donnerstag als letztes betroffenes Land fĂŒr ebolafrei erklĂ€rt. Impfstoffe, an denen in vielen LĂ€ndern seit Jahren geforscht wird, kamen auch fĂŒr diesen Ausbruch des Virus zu spĂ€t. Immerhin werden in Guinea die Ergebnisse einer ersten groĂen Impfaktion gesammelt, mit der die Wirksamkeit des in Kanada entwickelten Stoffs rVSV-EBOV erprobt wurde.
Russlands Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa spricht sogar von zwei Impfstoffen, wobei nicht ganz klar ist, ob es um eine vorbeugende Impfung oder um eine Therapie geht. Der eine Stoff neutralisiere mit einer Doppelstrategie das Virus vollstĂ€ndig, er stimuliere das Immunsystem auf Ebene der Zellen und der KörperflĂŒssigkeit. Der andere sei speziell fĂŒr Menschen mit ImmunschwĂ€chekrankheiten wie Aids entwickelt worden, das in den Infektionsgebieten in Afrika hĂ€ufig sei. Auch dieses Mittel sei wirksamer als westliche PrĂ€parate. Die Stoffe stammen laut Skworzowa aus dem Gamaleja-Forschungszentrum fĂŒr Epidemiologie und Mikrobiologie mit Sitz in Moskau. Sie seien vorklinisch und klinisch erfolgreich getestet worden, fĂŒr Russland gebe es eine Zulassung. âWir sind bereit fĂŒr den Exportâ, sagte die Ministerin am Donnerstag. 10 000 Ampullen könnten monatlich geliefert werden. Ob und wo der Stoff an Ebola-Patienten getestet wurde, sagte sie nicht.
+++ Obama und Putin reden ĂŒber Krisen in Syrien und Ukraine (13. Januar 2016) +++
Wladimir Putin und US-PrĂ€sident Barack Obama haben bei einem Telefonat ĂŒber die Krisen in Syrien und der Ukraine gesprochen. Ein GroĂteil der Unterhaltung am Mittwoch habe sich um die Notwendigkeit gedreht, dass Russland seine Verpflichtungen unter einem Waffenstillstandsabkommen fĂŒr die Ukraine erfĂŒlle und seine UnterstĂŒtzung fĂŒr prorussische Separatisten beende, teilte das WeiĂe Haus mit. Die Politiker hĂ€tten auch ĂŒber BemĂŒhungen gesprochen, fĂŒr einen politischen Ăbergang im BĂŒrgerkriegsland Syrien zu sorgen, sagte der Sprecher des WeiĂen Hauses, Josh Earnest. Die USA drĂ€ngen Moskau seit langem dazu, seine UnterstĂŒtzung fĂŒr den syrischen PrĂ€sidenten Baschar al-Assad zu beenden.
+++ Wladimir Putin geht deutlich zu Assad auf Distanz (12. Januar 2016) +++
Wladimir Putin ist zum syrischen Machthaber Baschar al-Assad deutlich auf Distanz gegangen. Assad habe im Laufe des BĂŒrgerkriegs âviel falsch gemachtâ, sagte Putin der âBildâ-Zeitung. Die Zeit sei ânoch nicht reifâ, um ĂŒber eine Asyl-Lösung fĂŒr Assad zu sprechen. Zugleich schloss er aber Asyl fĂŒr Assad im Falle eines Machtwechsels in Damaskus nicht aus. Es sei âsicherlich schwierigerâ gewesen, dem ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden in Russland Asyl zu gewĂ€hren âals es im Fall von Assad wĂ€reâ, sagte Putin. ZunĂ€chst mĂŒsse aber die syrische Bevölkerung abstimmen. Danach werde sich zeigen, âob Assad selbst bei einer Wahlniederlage sein Land verlassen mĂŒssteâ.
Die Bundesregierung hatte bereits 2012 die Aufnahme Assads in Russland ins Spiel gebracht, doch hatte Moskau die Idee, ihm Asyl zu gewĂ€hren, damals als âWitzâ zurĂŒckgewiesen. Putin sagte nun, er sei der Meinung, âdass PrĂ€sident Assad viel falsch gemacht hat im Laufe dieses Konfliktsâ. Der Konflikt hĂ€tte aber âniemals eine solche GröĂe gewonnen, wenn er nicht von auĂerhalb Syriens befeuert wĂŒrde â mit Waffen, Geld und KĂ€mpfernâ.
Damit der Konflikt in Syrien nicht so ende wie die im Irak und in Libyen, sollte alles daran gesetzt werden, âdie legitimen Machthaber in Syrien zu stĂŒtzenâ, sagte Putin, der seit Beginn des BĂŒrgerkriegs 2011 eine der wichtigsten StĂŒtzen Assads ist. Dennoch könne nicht âalles beim Alten bleibenâ, rĂ€umte Putin ein und sprach sich fĂŒr eine Verfassungsreform und vorgezogene PrĂ€sidentenwahlen aus. Zugleich bekrĂ€ftigte er, das syrische Volk solle entscheiden, âwer das Land in Zukunft regieren sollâ. âAssad bekĂ€mpft nicht die eigene Bevölkerung, sondern diejenigen, die bewaffnet gegen die Regierung vorgehenâ, sagte Putin. Russland hatte Ende September begonnen, mit Luftangriffen massiv auf der Seite Assads in den BĂŒrgerkrieg einzugreifen.
+++ Wladimir Putin bietet Nato Wiederaufnahme der Zusammenarbeit an (12. Januar 2016) +++
Wladimir Putin hat der Nato angeboten, die Zusammenarbeit wieder aufzunehmen. âGrĂŒnde und Gelegenheiten gĂ€be es genugâ, sagte Putin der âBildâ-Zeitung. Die Zusammenarbeit mit der Allianz liegt wegen des Ukraine-Konflikts auf Eis. Die Nato-AuĂenminister hatten das BĂŒndnis im Dezember aufgefordert, eine Wiederaufnahme der GesprĂ€che im Nato-Russland-Rat zu prĂŒfen â bisher herrscht aber offenbar weiter Funkstille. âRussland wĂŒrde gern wieder mit der Nato zusammenarbeitenâ, sagte Putin. Aber es sei wie im richtigen Leben: âEine glĂŒckliche Liebe ist nur eine, die erwidert wird. Wenn man nicht mit uns zusammenarbeiten will, na bitte, dann eben nicht.â Die Nato reagierte wenig beeindruckt und verwies auf ĂuĂerungen von GeneralsekretĂ€r Jens Stoltenberg von Anfang Dezember. Der Norweger hatte damals erkĂ€rt, die GesprĂ€che im Nato-Russland-Rat seien von Seiten des BĂŒndnisses niemals ausgesetzt worden â er trat aber wegen der Ukraine-Kriser seit Juni 2014 nicht mehr zusammengetreten.
+++ Putin bedauert Konfrontation von Kanzlerin Merkel mit Hund (11. Januar 2016) +++
Wladimir Putin hat sich bei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) fĂŒr einen Vorfall im Jahr 2007 entschuldigt. Als er damals seinen Hund zu einem Treffen mit Merkel in Sotschi mitgebracht habe, sei ihm nicht bewusst gewesen, dass die Kanzlerin eine gewisse Angst vor Hunden habe, sagte Putin der âBildâ-Zeitung. Er habe Merkel mit dem Tier âeine Freude machenâ wollen. âAls ich erfuhr, dass sie Hunde nicht mag, habe ich mich natĂŒrlich entschuldigtâ, sagte Putin. Weiter Ă€uĂerte sich Putin anerkennend ĂŒber die Kanzlerin. âIch vertraue ihr, sie ist ein sehr offener Menschâ, sagte er. Merkel unterliege zwar âbestimmten ZwĂ€ngen und BeschrĂ€nkungen, aber sie bemĂŒht sich ehrlich darum, die Krisen beizulegen, auch im SĂŒdosten der Ukraineâ. âWir haben ein geschĂ€ftsmĂ€Ăiges VerhĂ€ltnis, ich habe sie sieben Mal im vergangenen Jahr getroffen, mindestens 20 Mal haben wir telefoniertâ, sagte Putin.
+++ Kreml verschenkt zu Neujahr Putin-Reden (29. Dezember 2015) +++
Etwas ganz Besonderes hat sich der Kreml zum Neujahrsfest einfallen lassen: Etwa 1000 russische WĂŒrdentrĂ€ger bekommen eine brandneue Sammlung mit Reden von PrĂ€sident Wladimir Putin. Weiterlesen
+++ Wladimir Putin fÀhrt nicht zu APEC-Gipfel (12. November 2015) +++
Wladimir Putin reist nicht zum APEC-Gipfeltreffen der Pazifik-Anrainer kommende Woche auf den Philippinen. Regierungschef Dmitri Medwedew werde Russland vertreten, teilte der Kreml am Donnerstag in Moskau mit. Der MinisterprĂ€sident habe ohnehin Termine in der Region, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow nach Agenturangaben. Putin messe der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftskooperation (APEC) aber stets groĂe Bedeutung bei. Der russische PrĂ€sident nimmt an diesem Wochenende am G20-Gipfel in Antalya (TĂŒrkei) teil, der 19 Industrie- und SchwellenlĂ€nder sowie die EuropĂ€ische Union (EU) versammelt. US-PrĂ€sident Barack Obama kommt ebenfalls zur G20. Er fliegt dann aber weiter zur APEC (18./19. November in Manila) und zum SĂŒdostasiengipfel ASEAN (21./22. November in Kuala Lumpur, Malaysia).
+++ Putin verteidigt RĂŒstungsprogramm Russlands (11. November 2015) +++
Wladimir Putin will das MilitĂ€rprogramm seines Landes nicht als AufrĂŒstung verstanden wissen. âWir haben nicht die Absicht, uns in einen RĂŒstungswettlauf hineinziehen zu lassen, schon gar nicht wollen wir jemanden einholen oder ĂŒberholenâ, versicherte Putin am Mittwoch bei einem Treffen von Offizieren mit RĂŒstungsindustriellen. Vielmehr gehe es darum, Defizite aus der Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion auszugleichen, als die MilitĂ€rausgaben geringer waren. Putin sagte, die RĂŒstungsindustrie seines Landes baue zwar mehr Waffen, sie habe aber noch nicht alle Ziele erreicht. Russland mĂŒsse sich auch weiter bemĂŒhen, importierte Waffensysteme durch RĂŒstungsgĂŒter aus eigener Herstellung zu ersetzen. Am Dienstag hatte Putin die Entwicklung von Angriffswaffen angekĂŒndigt, die jeden Raketenschild ĂŒberwinden wĂŒrden.
+++ WADA-Report:Â Kreml fordert konkrete Beweise (10. November 2015) +++
Nach der Veröffentlichung des WADA-Reports zum flĂ€chendeckenden Doping im russischen Sport fordert der Kreml konkrete Beweise. âWenn es irgendwelche Anschuldigungen gibt, dann mĂŒssen sie durch Beweise belegt sein. Bis Beweise vorliegen, sind solche Anschuldigungen nur schwer zu akzeptieren, zumal sie eher gegenstandslos erscheinenâ, sagte Dmitri Peskow, der PressesekretĂ€r von StaatsprĂ€sident Wladimir Putin.
In dem WADA-Report berichteten die Ermittler von verbreitetem Doping in Russland, das von der Sportpolitik bis hinauf zu Minister Witali Mutko gedeckt werde. Als eine Strafe schlagen sie vor, russische Leichtathleten aus dem Weltverband und von den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio der Janeiro auszuschlieĂen. Putin habe in den kommenden Wochen mehrere Termine mit Mutko. Dabei gehe es um Olympia, aber nicht speziell um den Doping-Skandal, sagte Peskow.
+++ Absturz ĂŒber dem Sinai könnte Putin in die HĂ€nde spielen (9. November 2015) +++
Was auch immer die Ursache fĂŒr den Absturz des russischen Flugzeugs in Ăgypten war, sie wird Russland schwer treffen â nicht aber PrĂ€sident Wladimir Putin. Anzeichen fĂŒr höhere Gewalt wie etwa schlechtes Wetter gibt es nicht, der Verdacht fĂ€llt daher auf einen Terroranschlag oder technisches Versagen. Beides könnte das neu gewonnene Selbstbewusstsein des Landes erschĂŒttern, aber auch von Putin genutzt werden, seine Macht auszubauen. Die plötzliche Entscheidung Moskaus vom Freitag, PassagierflĂŒge mit Ziel Ăgypten auszusetzen, deutet darauf hin, dass auch die russischen Behörden den Verdacht haben, vor dem Start vom Badeort Scharm el Scheich am Roten Meer sei eine Bombe an Bord des Metrojets geschmuggelt worden. Sollte sich dieser Verdacht bestĂ€tigen, könnten viele Russen noch einmal darĂŒber nachdenken, ob die Luftangriffe in Syrien auf Gegner des syrischen PrĂ€sidenten Baschar al-Assad klug sind. Nach Beginn der Angriffe im September erreichte Putin eine Zustimmungsrate von fast 90 Prozent, ein Rekordwert. Diese UnterstĂŒtzung könnte bröckeln, sollte ein Bombenanschlag nachgewiesen werden. Doch es könnte auch andersherum kommen: Die UnterstĂŒtzung fĂŒr weitere Luftangriffe gegen den IS in Syrien könnte wachsen. âEin Terroranschlag gegen russische BĂŒrger bedeutet eine KriegserklĂ€rung gegen alle Russen», schrieb die politische Beobachterin Tatiana Stanowaja in der Online-Publikation âSlonâ. âDer Syrien-Feldzug wird daher nicht zu einer Frage von Putins Ambitionen, sondern von nationaler Rache.â
+++ Wladimir Putin stoppt FlĂŒge nach Ăgypten (6. November 2015) +++
Nach dem Absturz eines russischen Ferienfliegers in Ăgypten setzt Russland alle FlĂŒge in das Land aus. PrĂ€sident Wladimir Putin stimmte am Freitag einer entsprechenden Empfehlung von Geheimdienstchef Alexander Bortnikow zu. Es wĂ€re angemessen, alle TouristenflĂŒge wĂ€hrend der laufenden Ermittlungen zur Absturzursache auszusetzen, sagte der FSB-Chef. Dieser Entscheidung war ein Schlagabtausch mehrerer LĂ€nder ĂŒber die Absturzursache der Metrojet-Maschine ĂŒber der Sinai-Halbinsel vorausgegangen. GroĂbritannien und die USA halten es fĂŒr möglich, dass eine Bombe der Terrormiliz Islamischer Staat am Samstag den Jet mit 224 Menschen an Bord zum Absturz brachte. Russland hatte bislang vor Spekulationen gewarnt und dazu gemahnt, die Ermittlungen abzuwarten. GroĂbritannien hatte bereits am Mittwoch als VorsichtsmaĂnahme FlĂŒge vorĂŒbergehend suspendiert, allerdings nur in den Ă€gyptischen Badeort Scharm el Scheich. Russlands Stopp umfasst nun ganz Ăgypten. Von Scharm el Scheich war die Maschine der russischen Gesellschaft Metrojet am Samstagmorgen mit Ziel St. Petersburg gestartet, 23 Minuten spĂ€ter stĂŒrzte sie im Nord-Sinai ab.
+++ Putin und Cameron beraten ĂŒber FlugzeugunglĂŒck in Ăgypten +++
Nach britischen Spekulationen ĂŒber einen Anschlag auf den abgestĂŒrzten russischen Airbus A321 in Ăgypten hat Kremlchef Putin mit Regierungschef David Cameron ĂŒber das UnglĂŒck beraten. Es sei wichtig, bei der Bewertung der Ereignisse die aktuellen Ermittlungsergebnisse zu berĂŒcksichtigen, sagte Putin einer Mitteilung des Kremls zufolge am Donnerstag. In dem Telefonat auf britische Initiative hĂ€tten die beiden auch ĂŒber den gemeinsamen Kampf gegen den Terrorismus gesprochen. Die Regierung in London hĂ€lt einen Terrorakt fĂŒr eine wahrscheinliche Ursache des UnglĂŒcks mit 224 Toten. Russland und Ăgypten legen sich offiziell noch nicht fest.
+++ Krieg in Syrien: Was genau will Wladimir Putin? +++
Russland zieht die Aufmerksamkeit derNato von der Ukraine auf Syrien. Steckt KalkĂŒl dahinter? Weiterlesen
+++ Putin bestĂ€tigt UnterstĂŒtzung fĂŒr Assad (7. Oktober 2015) +++
In Syrien hat Machthaber Assad seine Bodentruppen in den Kampf gegen die Rebellen geschickt. Aus der Luft bekommt er UnterstĂŒtzung von russischen Kampfjets, wie Putin bestĂ€tigte. Die Bundesregierung befĂŒrchtet unterdessen, dass es durch das Eingreifen Russlands in Syrien zu einer militĂ€rischen Konfrontation mit LĂ€ndern wie den USA, Frankreich und den Golfmonarchien kommen könnte. âWir sind weit ĂŒber einen Stellvertreterkrieg hinausâ, sagte AuĂenamtssprecher Martin SchĂ€fer in Berlin. Weiterlesen
+++ Russische Luftangriffen gegen IS möglich (29. September 2015) +++
Kurzes HĂ€ndeschĂŒtteln und kĂŒhle AtmosphĂ€re am Rande der UN-Vollversammlung in New York: Zwischen US-PrĂ€sident Barack Obama und seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin gab es auf persönlicher Ebene kaum AnnĂ€herungen. Allerdings: Putin erwĂ€gt jetzt, sich an den Luftangriffen gegen den IS zu beteiligen. Weiterlesen
+++ Putin schlieĂt Einsatz von Bodentruppen in Syrien aus +++
Der russische PrĂ€sident Wladimir Putin hat den Einsatz von Bodentruppen in Syrien zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen. âRussland wird sich an keiner Feldoperation auf dem Territorium von Syrien oder anderen Staaten beteiligen; zumindest gibt es erst einmal keine PlĂ€neâ, sagte Putin am Sonntag in einem Interview mit mehreren US-Fernsehsendern. Es wurde einen Tag vor einem Vier-Augen-GesprĂ€ch mit US-PrĂ€sident Barack Obama am Rande der UN-Vollversammlung in New York aufgezeichnet. Russland hatte seine militĂ€rische PrĂ€senz in Syrien in den vergangenen Wochen deutlich ausgeweitet. Die USA werfen der Regierung in Moskau vor, der syrischen Armee mit Kampfflugzeugen, Panzern und anderer AusrĂŒstung zu helfen. Russland ist einer der letzten VerbĂŒndeten von Syriens PrĂ€sident Baschar al-Assad, der zuletzt militĂ€risch immer stĂ€rker in die Defensive geriet. GroĂe Teile seines Landes und des benachbarten Irak sind inzwischen unter Kontrolle der Extremisten-Miliz Islamischer Staat (IS). Die USA lehnen die russische UnterstĂŒtzung Assads ab und pochen auf dessen Ablösung. Putin wirbt dafĂŒr, Assad im Kampf gegen Terror-Organisationen zu unterstĂŒtzen.
+++ âPutins Bankerâ will von Putin Milliarden (22. September 2015) +++
Auf Russland kommt erneut eine milliardenschwere Schadenersatzklage zu. Der frĂŒhere Oligarch Sergej Pugatschew fordert vom Kreml mehr als zehn Milliarden Dollar, wie Reuters aus Pugatschews Umfeld erfuhr. Er wirft VerbĂŒndeten von PrĂ€sident Wladimir Putin vor, sein GeschĂ€ftsimperium zu Fall gebracht und sich dann daraus bedient zu haben. Im Zentrum von Pugatschews Imperium stand die International Industrial Bank, die er zu einem der gröĂten GeldhĂ€user Russlands machte. 1999 half er Putin beim Aufstieg ins PrĂ€sidentenamt, was Pugatschew ehemals den Beinamen âPutins Bankerâ eintrug. Doch nach der Finanzkrise 2008 entzweite er sich mit einigen von Putins mĂ€chtigsten VerbĂŒndeten und verlieĂ 2011 das Land. Von der russischen Regierung war zunĂ€chst keine Stellungnahme zu erhalten. Sie sucht den Unternehmer mit internationalem Haftbefehl. Pugatschew wird vorgeworfen, sich an Geldern bereichert zu haben, die als Krisenhilfe fĂŒr seine Bank gedacht waren. Pugatschew bestreitet dies. Eine dem Beschuldigten nahestehende Person sagte, Pugatschews AnwĂ€lte wollten die Klage an diesem Dienstag in Paris erlĂ€utern. Sie werde wahrscheinlich vor dem Internationalen Schiedsgerichtshof in Den Haag verhandelt. Das Gericht hatte im vergangenen Jahr entscheiden, dass die Regierung in Moskau ehemaligen AktionĂ€ren des zerschlagenen Ălkonzerns Yukos mehr als 50 Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen muss. Yukos wurde einst von Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski kontrolliert.
+++ Putin und Berlusconi sorgen mit Weinprobe auf Krim fĂŒr Ărger (19. September 2015) +++
Eine Weinprobe von Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin mit dem frĂŒheren italienischen Regierungschef Silvio Berlusconi auf der im FrĂŒhjahr 2014 von Moskau annektierten Halbinsel Krim hat ein juristisches Nachspiel. Die ukrainische Staatsanwaltschaft leitete am Samstag Ermittlungen wegen der âillegalen Beschlagnahme von Staatsbesitzâ ein. Es bestehe der Verdacht, dass die beiden Freunde bei ihrem Besuch in dem berĂŒhmten Weingut Massandra auf der Krim einen teuren Wein probierten, der eigentlich dem ukrainischen Staat gehörte. Putin und Berlusconi sollen kĂŒrzlich in dem Weingut eine Flasche des spanischen Jerez de la Frontera von 1775 entkorkt haben. Ein Schluck des Weins, den die ukrainische Staatsanwaltschaft auf mehr als 100.000 Dollar (87.000 Euro) schĂ€tzt, kostet ein kleines Vermögen. In Fernsehaufnahmen des Besuchs fragt Berlusconi die Direktorin des Weinguts, ob es möglich sei, einen der alten Weine zu trinken. Sie gehören zu einer legendĂ€ren Weinsammlung des Prinzen Michail Woronzow, die in der ersten HĂ€lfte des 19. Jahrhundert Generalgouverneur der Krim war.
+++ Reizthema Syrien: Netanjahu besucht Putin (16. September 2015) +++
Israels MinisterprĂ€sident Benjamin Netanjahu reist kommende Woche zu dringenden GesprĂ€chen ĂŒber die Lage in Syrien nach Moskau. Netanjahu wolle mit PrĂ€sident Putin ĂŒber die wachsende militĂ€rische PrĂ€senz Russlands in dem feindlichen Nachbarland sprechen, teilte sein BĂŒro mit. Er wolle Putin âauf die Bedrohungen Israels durch die verstĂ€rkten Lieferungen moderner Waffen nach Syrien aufmerksam machenâ. Israel befĂŒrchte zudem, gefĂ€hrliche Waffen könnten in die HĂ€nde der militanten libanesischen Hisbollah-Miliz und anderer Terrororganisationen gelangen. Russland stĂŒtzt seit Beginn des syrischen BĂŒrgerkriegs 2011 das Regime des Machthabers Baschar al-Assad.
+++ Putin verspricht die Arktis zu schĂŒtzen (16. September 2015) +++
Trotz zunehmender militĂ€rischer AktivitĂ€t und massiver wirtschaftlicher Interessen in der Arktis will Russland das empfindliche Ăkosystem der Polarregion schĂŒtzen helfen. Das versprach Wladimir Putin: âWir tragen eine besondere Verantwortung fĂŒr die Arktisâ, sagte er in einem GruĂwort fĂŒr eine Arktis-Konferenz in der Hafenstadt Archangelsk. FĂŒr den Kreml sei es eine der PrioritĂ€ten, das Gleichgewicht zu halten zwischen der Ausbeutung von BodenschĂ€tzen und dem Erhalt der einzigartigen Umwelt. Die Polarregion, die wegen der KlimaerwĂ€rmung zunehmend zugĂ€nglicher wird, hat groĂe geopolitische Bedeutung fĂŒr Russland. âBedeutende VorrĂ€te an BodenschĂ€tzen lagern in der Arktis. Durch sie fĂŒhrt zudem die kĂŒrzeste Schiffsroute von Europa zum asiatisch-pazifischen Raum.â Moskau sei bereit zur engen Zusammenarbeit mit den anderen LĂ€ndern des Arktischen Rates. Russland erhebt Anspruch auf die reichlich in der Arktis vermuteten Rohstoffe wie Ăl und Gas. Auch die Anrainer DĂ€nemark, Kanada, Norwegen und die USA wollen sich den Zugriff sichern. Die Errichtung von Bohrinseln in der Arktis ist aber umstritten. Denn UmweltschĂŒtzer befĂŒrchten, dass das ökologische Gleichgewicht aus den Fugen geraten könnte.
+++ Kreml dementiert GesprĂ€ch mit Elton John ĂŒber Homo-Rechte (16. September 2015) +++
Der schwule englische PopsĂ€nger Elton John (68) will einen Anruf von Wladimir Putin (62) zum Thema Rechte fĂŒr Homosexuelle bekommen haben. Der 68-jĂ€hrige SĂ€nger (âCandle in the Windâ) hatte sich auf Instagram beim russischen PrĂ€sidenten fĂŒr die Kontaktaufnahme bedankt. Was der Kreml jedoch dementierte. âDer PrĂ€sident hatte kein GesprĂ€ch mit Elton John, und uns liegen keine VorschlĂ€ge fĂŒr ein Treffen vorâ, sagte Sprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax. Putin sei aber zu einem Dialog bereit. SpĂ€ter stellte sich heraus: Elton John war einem Radio-Scherzbold aufgesessen.
+++ Putin verteidigt MilitĂ€rhilfe fĂŒr Syrien (15. September 2015) +++
Der russische PrĂ€sident Putin hat die verstĂ€rkte MilitĂ€rhilfe fĂŒr Syrien verteidigt. Ohne Zusammenarbeit mit der Regierung in Damaskus sei ein Sieg ĂŒber die Terrormiliz Islamischer Staat unmöglich, sagte Putin in Tadschikistan. Er forderte auch andere LĂ€nder zur UnterstĂŒtzung der Regierung von Baschar al-Assad auf. Assad sei bereit, politischen Wandel zuzulassen und einen âgesunden Teil der Oppositionâ zu akzeptieren. Doch sei die PrioritĂ€t, die KrĂ€fte im Kampf gegen den Terror zu bĂŒndeln. Die MilitĂ€rhilfe fĂŒr Assad habe zur Stablisierung Syriens beigetragen. âOhne die russische UnterstĂŒtzung wĂ€re die Lage im Land schlimmer als in Libyen, und der FlĂŒchtlingsstrom wĂ€re noch gröĂer gewesenâ, sagte Putin. Russland stĂŒtzt Assad bereits seit Beginn des BĂŒrgerkriegs, der seit 2011 etwa 250.000 Menschen das Leben gekostet und Millionen in die Flucht getrieben hat. Zuletzt hatte Moskau verstĂ€rkt RĂŒstungsgĂŒter nach Syrien geliefert und auch Soldaten dorthin gebracht. Putin wirbt fĂŒr sein Konzept einer internationalen Allianz gegen die IS-Terrormiliz.
+++ CSU will im Syrien-Konflikt Zusammenarbeit mit Russland (13. September 2015) +++
FĂŒhrende CSU-Politiker sprechen sich bei der Suche nach einer Friedenslösung fĂŒr Syrien fĂŒr eine engere Zusammenarbeit mit der russischen FĂŒhrung aus. Ohne die Mitwirkung des russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin sei die Situation in Syrien nicht in den Griff zu bekommen, sagt CSU-Chef Horst Seehofer dem âSpiegelâ. Hier weiterlesen.
+++ Berlusconi trifft Putin auf der Krim (13. September 2015) +++
Italiens frĂŒherer Regierungschef Silvio Berlusconi hat der von Russland annektierten Krim einen Besuch abgestattet. Dort traf der 78-JĂ€hrige in Sewastopol den russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin, berichtete die Nachrichtenagentur Tass. Putin kĂŒndigte bei der Gelegenheit an, ein Denkmal fĂŒr wĂ€hrend des Krimkrieges 1853 bis 1856 gefallene Italiener zu vergröĂern. Italien erkennt wie fast alle Staaten die Annexion der Krim nicht an, die seit den 1950er Jahren zur Ukraine gehörte. Westliche Staaten haben ihre BĂŒrger zudem aufgerufen, nicht auf die Halbinsel zu reisen. Berlusconi, der mit Putin befreundet ist, hielt sich aber nicht daran. Er war in den vergangenen Tagen privat in Sotschi am Schwarzen Meer.
+++ Zu Gast bei unheimlichen Freunden: Putin in China (2. September 2015) +++
China feiert den Sieg im Zweiten Weltkrieg â mit Panzern und Putin. Der Kreml-Chef ist Ehrengast, seine Soldaten marschieren bei der Parade mit. In Russland aber wĂ€chst die Angst vor einer AbhĂ€ngigkeit vom Nachbarn. Hier weiterlesen.
Karriere: vom Spion zum Supermann
SpĂ€testens seit 1999 prĂ€gt Wladimir Wladimirowitsch Putin maĂgeblich die Politik und die wirtschaftliche Entwicklung der frĂŒheren Supermacht. 1952 kommt Wladimir Putin in Leningrad, wie St. Petersburg zu UdSSR-Zeiten hieĂ, als jĂŒngster Spross einer stramm kommunistischen Familie zur Welt. Er wĂ€chst in einer Arbeiterkommune auf, lernt mehrere Kampfsportarten und wird Judo-Meister.
Bereits zu Schulzeiten bewirbt sich Putin beim sowjetischen Geheimdienst KGB. Er studiert Jura und arbeitet von 1975 bis 1992 als KGB-Offizier in der Auslandspionage, von 1985 bis zum Fall der Mauerfall ist er als Agent in Dresden. Nach seiner RĂŒckkehr und einer Karriere als FunktionĂ€r bis hin zum Vize-BĂŒrgermeister von St. Petersburg wird Putin 1998 von PrĂ€sident Boris Jelzin zum Chef des Sicherheitsdienstes FSB, der Nachfolgeorganisation des KGB, ernannt.
SpĂ€testens jetzt geht seine Karriere steil nach oben: 1999 ernennt ihn Jelzin zum russischen MinisterprĂ€sidenten. Von 2000 bis 2008 regiert Putin als russischer PrĂ€sident und hat seit 2008 erneut das Amt des MinisterprĂ€sidenten inne, dem er zuvor durch VerfassungsĂ€nderung gröĂere politische Einflussmöglichkeiten einrĂ€umte. Seit 2011 ist Putin Vorsitzender der von ihm gegrĂŒndeten Partei Gesamtrussische Nationale Front (ONF).
GerĂŒchte ĂŒber Milliardenverdienst
Offiziell verdient Putin nur â fĂŒr den Staatschef eines derart mĂ€chtigen Landes â bescheidene 140.000 Euro im Jahr. Aber das glaubt auch in Russland niemand. GerĂŒchten zufolge soll er ĂŒber ein Privatvermögen von mehreren Milliarden Euro verfĂŒgen, manche beziffern es gar auf 50 Milliarden Euro. Seine Kritiker sind der Meinung, dass der PrĂ€sident seine Macht dazu missbraucht, groĂe Anteile an profitablen russischen Unternehmen zu kaufen, und nicht davor zurĂŒckschreckt, Konkurrenten politisch oder juristisch aus dem Weg zu rĂ€umen. Beweisen lassen sich solche VorwĂŒrfe nur schwer â auch weil viele derer, die versucht hatten, Beweise zu sammeln, mundtot gemacht wurden. Ob Putin dahinter steckt? Auch dafĂŒr gibt es keine Beweise.
GerĂŒchte ĂŒber Frauengeschichten
Privat ist hierzulande nicht so viel ĂŒber den amtierenden PrĂ€sidenten bekannt. Seit 1983 war Putin mit einer Deutschlehrerin verheiratet, mit der er zwei Töchter hat. Obwohl er sein Privatleben so gut es geht von der Ăffentlichkeit fernhĂ€lt, gab es immer wieder Spekulationen ĂŒber sein Eheleben â ebenso wie GerĂŒchte ĂŒber verschiedene Frauengeschichten. 2013 wurde dann dennoch ĂŒberraschend die Scheidung bekannt gegeben.
Spannende Fakten ĂŒber Wladimir Putin
Unter Putins Regie nimmt Russland Platz 127 von 177 auf der Liste der korruptesten LĂ€nder ein. Zum Vergleich: Nordkorea liegt auf Platz 175. Dabei grĂŒndet sein politischer Aufstieg auch auf seinem Ruf, die Korruption der Jelzin-Ăra bekĂ€mpft zu haben.
Nach nur einem Semester Jura schloss er sich bereits dem KGB an.
Putin ist bekannt fĂŒr seine zur schau gestellt MaskulinitĂ€t, unter anderem weil er sich mehrmals oben ohne fotografieren lieĂ: mit Tiger oder Hecht, im Rennwagen oder einfach so oben ohne.
Er erhielt im Alter von 18 Jahren einen schwarzen GĂŒrtel im Judo und praktiziert immer noch die Kampfkunst, die er als Lebensphilosophie beschreibt.
Putin liebt Spionageromane, einst merkte er an: âWas mich am meisten erstaunt hat, war: Was eines Mannes MĂŒhe erreichen konnte, was ganze Armeen nicht konnten.â
Ein Mann der Worte: Zitate von Wladimir Putin
Putin ist auch bekannt fĂŒr seinen messerscharfen Verstand und fĂŒr seine spitze Zunge â einige Beispiele:
âWarum treffen Sie nicht Osama bin Laden, laden ihn nach BrĂŒssel oder in das WeiĂe Haus ein und regen ihn zu GesprĂ€chen an, fragen ihn was er will, und geben ihm dies, sodass er Sie in Ruhe lĂ€sst? Russland verhandelt nicht mit Terroristen, die Kinder töten. Es vernichtet sie.â 2004 an die Adresse der USA und des Westens, die ihn aufgefordert hatten, nach dem Schul-Massaker von Beslan mit den Tschetschenen zu verhandeln.
âWas fĂŒr eine Wahl haben wir? Zwischen Wurst und Leben. Wir wĂ€hlen das Leben!â 2008 in einem Interview zum Kaukasus-Konflikt. âWurstâ bezeichnet gute wirtschaftliche Beziehungen zu Europa und den USA.
âMit Europa und den USA endet die Welt nicht.â 2008 in einem Interview mit der ARD.
âWir sind der Ansicht, dass Versuche, die von Gott gegebene Vielfalt der modernen Zivilisation dem Kasernenprinzip der monopolaren Welt zu unterwerfen, eine groĂe Gefahr in sich bergen.â 2004 bei einem Besuch in Indien.
âIch weiĂ nicht, womit sie heizen wollen. Atom wollen sie nicht, Gas wollen sie nicht. Wollen sie wieder mit Holz heizen?â 2010 ĂŒber die Energiedebatte in Deutschland.
âWo man nicht zusammen kommen kann, bekommt man den KnĂŒppel auf die RĂŒbe.â 2010 zum Vorgehen der Polizei gegen Demonstranten.
âNiemand will, dass die G8 zu einer Ansammlung fetter Kater wird.â 2006 ĂŒber die Rolle Russlands in der Gruppe der fĂŒhrenden Industrienationen, die sich seit dem Ukraine-Konflikt wieder als G7 trifft.
âSchieĂen können sie, aber keine Ordnung schaffen.â 2007 zur US-amerikanischen MilitĂ€rpolitik im Irak.
âMit Höflichkeit und einer Waffe kann man weit mehr erreichen als nur mit Höflichkeit.â 2014 in Anspielung auf die âhöflichen grĂŒnen MĂ€nnchenâ auf der gerade annektierten Krim, anlĂ€sslich einer Waffenausstellung.
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