by Jozef Tomaszewski Oshawa, Ontario Canada
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by Jozef Tomaszewski Oshawa, Ontario Canada

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Fairmont Château Laurier in Ottawa, Canada
Sault Ste. Marie und der Weg zur Donnerbucht!
Hello Headbangers and other Friends!
Wie ihr ja bereits wisst, saßen wir am 05.06. zum Hochladen unserer letzten Posts in einem Starbucks in Sault Ste. Marie in Ontario, wo wir endlich schnelles WLAN gefunden haben. Nachts zuvor sind wir recht spät im Gewerbegebiet der Stadt angekommen. Da „McD.“ das letzte Schnellrestaurant war, welches noch geöffnet hatte und wir dort gehofft hatten gutes Internet zu finden, stoppten wir dort zum Abendessen. Leider gab es nur sehr schlechtes Internet und nach 45 Minuten machte das Schnellrestaurant schon zu… yay. Aber hey! Durch einen Zufall bekamen wir ein Eis zu viel und, da sie sonst nach Ladenschluss weggeschmissen werden würden, eine maxi Portion Pommes für „umme“! :D OLE!
Nach einer kurzen Nacht auf dem hiesigen Walmart Parkplatz, begaben wir uns dann zu besagtem Starbucks. ;) So weit, so gut.
Nachmittags, nach dem Posten, schauten wir uns noch die sehr hübsche Stadt an. Im Süden grenzt Sault Ste. Marie direkt an die USA (Michigan) und wird wohl auch gern von den Amerikanern besichtigt. Laut Jeff (der Barkeeper aus Little Current), der gebürtig aus Sault Ste. Marie kommt, ist die Hauptattraktion der Stadt der Kanal mit seiner historischen Schleuse und den umliegenden Parks. Dahin verschlug es uns im Endeffekt auch:
Der „Sault Ste. Marie Canal“ ist gleichzeitig auch eine National Historic Site von Parks Canada und bietet wirklich viel zu sehen!
Unser absolutes Highlight waren dann aber die Trails auf den benachbarten Inseln im Fluss! Hier gibt es unsagbar schöne Natur direkt neben der Stadt! Die Tier- und Pflanzenwelt dort hat uns wirklich begeistert. Die schönsten Bilder vom Attikamek Trail und Whitefish Island, das nebenbei gesagt auch ein First Nations Reservat ist, gibt es hier:
Was uns wirklich fasziniert hat, waren die vielen Schilder auf Whitefish Island, die vor Bären gewarnt haben. Die Insel ist ziemlich klein und umgeben von zwei Städten. Dass es da doch tatsächlich eine Bärenpopulation gibt fanden wir genial!
Direkt auf der anderen Seite der berühmten Stromschnellen liegen dann schon die vereinigten Staaten von Amerika. Geographisch gesehen, waren wir also in dem Moment fast schon drüben. :D
Diese ewig lange Brücke ist hier die Verbindung zwischen den USA und Kanada:
Die Natur war wirklich der Hammer!
In vielen der umliegenden Sümpfen und stehenden Gewässer gab es allerlei Vogelarten und auch einige Anzeichen für Biber:
Und plötzlich…. sahen wir endlich unsere ersten kanadischen Biber in freier Wildbahn aus nächster Nähe. Was für ein Glück!
Nach einem schönen Spaziergang und einer längeren Unterhaltung mit einem reisenden Québécois Pärchen, fuhren wir noch für eine letzte Nacht auf den Walmart Parklatz, bevor es weitergehen sollte.
Da wir bereits wussten, dass wir eine weite Strecke vor uns hatten, fuhren wir am 06.06.2018 sehr früh los in Richtung Westen. Unser Ziel war ursprünglich der Pukaskwa-Nationalpark auf halbem Weg nach Thunder Bay.
Der Weg ging über eine der längsten Autobahn-Baustellen, die wir je gesehen hatten. Man fuhr über eine unendlich wirkende Schotterstraße, bis die Baustelle endlich mal aufhörte.
Das wurde aber gleich wieder durch die wunderschönen Ausblicke und Landschaft ausgeglichen, die man auf der weiteren Strecke bestaunen konnte. Die Wälder kamen einem wirklich unglaublich groß vor!
Der Trans-Canada Highway führt direkt durch den Lake Superior Provincial Park und schlängelt sich außerdem direkt neben dem gleichnamigen Lake Superior entlang, der übrigens der Größte der fünf großen Nordamerikanischen Seen ist. Man kommt sich dementsprechend wieder so vor, als würde man direkt am Meer entlangfahren. Im Park hielten wir einige Male an, wie auch zum Beispiel für diesen hübschen kleinen Wasserfall:
Direkt nach dem wunderschönen Park fährt man an der kleinen Stadt Wawa (xD) vorbei, die ebenfalls für einen Wasserfall berühmt ist. Die Silver Falls sind wirkliche Hingucker! :)
(Wie ihr seht ist das Schild wieder typisch amerikanisch. Wenn das alte nichts mehr taugt, wird einfach ein neues davor gestellt. :D So kommt es uns zumindest des Öfteren vor…)
Wieder auf dem Highway angekommen, fing es plötzlich sehr stark an zu regnen. Da die Umgebung im Pukaskwa NP ähnlich auszusehen schien wie im Lake Superior PP, entschieden wir uns kurzfristig doch gegen einen Besuch des Parks und für ein Weiterfahren bis nach Thunder Bay.
Im Endeffekt sind wir davon überzeugt, dass dies eine sehr gute Entscheidung war! Durch die langsam beginnende Dämmerung kamen nämlich die Tiere aus den Wäldern. ;)
Nach einiger Zeit entdeckte Roma in einem kleineren Sumpfgebiet zwei Köpfe, die aus dem Schilf ragten! Da war doch tatsächlich eine Elchkuh mit ihrem Kalb unterwegs. :D
Als Roma etwas näher (200 Meter) kam, liefen diese aber ganz schnell weg.
Keine 30 Minuten später stand dieser riesige Elchbulle im Straßengraben!
Was wir da für ein Glück hatten! Es gibt wirklich sehr viele Leute, die auf ihrem gesamten Roadtrip nicht einen einzigen Elch zu Gesicht bekommen.
Die Vegetation verändert sich unterwegs recht oft. Wir konnten leider keine Fotos von den vielen schönen Orten machen, an denen wir vorbeigefahren sind, aber diese hier zeigen bereits wie wunderschön die Gegend um den Lake Superior ist!
Kurz darauf entdeckten wir in einem kleinen Tümpel einen weiteren Elchbullen, der gerade am Trinken war! Was für ein schönes Tier!
Unterwegs hielten wir immer wieder mal an, um ein paar Fotos von den atemberaubenden Aussichten zu machen:
An einem der Aussichtspunkte fanden wir diesen coolen Aufkleber, haha. :D
Der nächste Stopp wurde der Aguasabon Wasserfall, der besonders beeindruckend war:
Unser Weg führte uns weiter am Lake Superior, vorbei an unglaublich schönen Aussichten…
Nach einer Brücke (dort war auch zurzeit Baustelle) lief blitzschnell (deshalb blöderweise kein Foto L ) entweder ein Wolf oder ein Kojote über die Straße (Er war Mittelgroß und hatte eher Ohren wie ein Wolf, aber da er allein unterwegs war, sind wir uns nicht sicher…). Er wurde begleitet von einem „Raben“, was wirklich der Hammer war! Ob uns da die nordischen Götter etwas sagen wollten? ;D
Nach fast 12 Stunden Fahrt (mit den Stopps natürlich) und 700 Km (man bedenke, dass man oft nur maximal 80 km/h fahren darf), kamen wir dann endlich auf dem Walmart Parkplatz in Thunder Bay an.
Weiter geht es dann mit unserem Post über Thunder Bay. :)
Bis dahin!
Stay Trve \m/
Romanov und Evilein
HEY is anyone from tumblr going to the 'merry comic book christmas con' thing in windsor?