Der Text ist ein Beitrag zu einer Ausstellung und Kongress "(Geschichte) Mail-art in Osteuropa" an das Staatliche Museum Schwerin (Deutschland) 1996
Der Text definiert Netzkunst als künstlerische Projekte, strategische Projekte, Diskussionsforen und autonome Netzwerkstrukturen im Internet, ist aber weit weg von der glänzenden, staubfreien Oberfllächen. Sie zeigt interessante Ansätze für eine alternative Nutzung dieses Mediums. Kunst im Netz ist hingegen meist nicht mehr als eine Dokumentation von Kunst außerhalt des Netzes. Netzkunst hingegen funtkioniert nur über das Netz, aus dem Netz heraus, oder beschäftigt sich mit dem Thema. Häufig werden erweiterbare Konzepte von Einzelnen oder Gruppen realisiert, oder mit einer vielzahl an Menschen mit Hilfe der kollektiven Kreativität umgesetzt. Ein Anreiz bei dieser Form der Netzkunst ist, dass durch die Zusammenarbeit etwas unabsehbares entsteht. Dabei werden sowohl die Interventionsmöglichkeiten, als auch die verschiedenen Kommunikationsformen die das Netz von sich aus bereitstellt genutzt. Die unterschiedlichen Erscheinungsformen von Netzkunst haben die Gemeinsamkeit, des Ausbaus von Kommunikationsnetzen innerhalb des vorhandenen physikalischen Systems.
“The Internet as a mirror of a neo-liberal capitalism is an extremely interesting experimental layout, full of inspiration for artists, hackers and other field reseachers.”
Das Internet ist für den Künstler sowohl Medium als auch Werkzeug zugleich, und so vermittelt der Beitrag verscheiden Varianten, was Netzkunst sein kann, wo die Vorteile liegen, wie es denn überhaupt soweit gekommen ist, was “Fake” Projekte sind und warum das Web ständig in Bewegung ist.
Bild: Screenshot von http://www.irational.org/cern/netart.txt











