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Absolutely real flag of the municipal district of Khoroshevo-Mnevniki, Moscow.
from /r/vexillology Top comment: Ват да фак
Anenteuer - Keml
Anenteuer – Keml
Und es könnte doch gehen: Mikhail empfängt mich samt ganzer Familie zum Nachmittag, und ja, jede Menge Plov, dieses fantastische Reisgericht steht Kiloweise auf dem Tisch…. wenn auch mein Versuch zur Rettung des großen Coverbildes im Kreml für Aufregung sorgt, ja Aktivismus: Plötzlich finden sich ein großes Plakat, sowie einige dicke Filzstifte und mit allen zusammen ist es fertig: St. Petersburg…
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… hatte ich erleben dürfen. In Teilen dieses urbanen Ungeheuers gewohnt; erst im “Jazz House Hostel” eingeladen, im südlichen Teil der Innenstadt, dann bei Evgeni im Nordwesten, beim großen Metropol Einkaufszentrum an der Leningrad-Straße, über der ich ja in die Stadt kam, dann bei Mikhail & Irina, weit im Osten der Metropole, 18 km vom Kreml.
Endlich ist es soweit: Das obligatorische Haupstadt-Guinness, diesmal in Moskau mit Gastgeber Evgeni. Mittlerweile eine große Wanderleben - Tradition, das Irische Gold vom Fass in jeder Haupstadt zu fröhnen.
Allerdings wird’s nun erstmal was dauern bis zum nächsten “Capital-Guinness”, weil die nächste Haupstadt, Soul (Südkorea) 11.000 km weiter liegt…. also genießen und mal vergessen dass der Pint 5,€ kostet. (wie in Irland auch) und lade sogar meinen Gastgeber ein.
Evgeni ist speziell; er wohnt in einem der einfachen Hochhausviertel, sieben, acht Stockwerke hoch, und eigentlich recht schön voller Bäume fast schon wie eine Waldsiedlung. Zumindest jetzt im wirklich warmen moskauer Sommer lebt es sich gut hier. Grün und hoch ragen die meist aus Eschenblätrigen Ahörner sowie Birken bestehende Baumbepflanzung zwischen den einfachen, aus weißen Ziegeln unverputzten Bauten.
Typischer Wohnbau in Moskau aus den 50er Jahren.
Eine Matratze bei Evgeni. Wärend er 12 Stunden arbeitet, bleibe ich entweder Daheim, kann auschlafen, oder gehe hinaus in die Stadt. Dafür bekomme ich extra einen Gäste-Hausschlüssel.
Ob es wohl heute geht mit dem Pappschild im Kreml? Für mein Projekt, eben auch für das Buch über die Ewig-Wanderung durch Russland, wollte ich unbedingt noch dieses Foto schaffen: St.Petersburg – 10.000 km – Vladivostok. Am besten direkt vor der Basilius Kirche. Doch ich fand erstmal kein großes Stück Pappe, eben nur Massenweise zum kauf. Evgeni war ja den ganzen Tag arbeiten (als Soft & Hardware Assistent einer großen Firma) Und schwupp, der Tag war wieder vorbei. (War ja bei Lenin, usw.)
Drittes Treffen: Gestern mit Mikhail und Familie, ganz weit im Osten Moskaus. Strategisch perfekt gelegen, da ich ja von nun an strikt ostwärts marschiere, und somit den Weg aus der Riesenstadt gut fortsetzen kann, sowie betöhrt von der Einladung ganze Massen vom besten Plov in ganz Russland vertilgen zu dürfen, beschloss ich die Familie zu besuchen, blieb dort noch eine Nacht.
Fast 30 Kilometer waren es zwischen Evgenis und Mikhails Häusern, 30 km quer durch die Megastadt die für Alte, Behinderte und Wanderwägen ein wahrer Alptraum ist; Treppen, Unterführungen, und Brücken sind massenhaft zu bewältigen. König Auto (mittlerweile 5 - Millionenfach in Moskau) hat hier absolut jedes Vorrecht.
Unterwegs im Wahnsinnsverkehr findet sich zumindest immer ein Cafe zum zurückziehen, besinne mich der urbanen Übergröße, sortiere im Kopf und Herzen all diese Eindrücke. Zu Fuß einmal quer durch Moskau, auch ein Abenteuer für sich.
… Ganz besonders einprägsam und typisch im Stadtbild sind “Stalins sieben Schwestern”, diese auffälligen Monumentalbauten der späten 40er und frühen 50er Jahre, eben von Diktator Stalin selbst in Auftrag gegeben, ursprünglich sollen es acht werden, verteilen sie sich im gesamten, inneren Stadtbereich. Alle konnte ich nicht direkt fotografieren, zu weit auseinander alles, zu groß die Stadt.
Noch 8 Kilometer.... einmal quer durch Moskau zu FuĂź. Auch ein kleines Abenteuer.
Dreimal Moskau… ... hatte ich erleben dürfen. In Teilen dieses urbanen Ungeheuers gewohnt; erst im "Jazz House Hostel" eingeladen, im südlichen Teil der Innenstadt, dann bei Evgeni im Nordwesten, beim großen Metropol Einkaufszentrum an der Leningrad-Straße, über der ich ja in die Stadt kam, dann bei Mikhail & Irina, weit im Osten der Metropole, 18 km vom Kreml.
Die neuen Kathedralen unserer Zeit...
Die neuen Kathedralen unserer Zeit…
Moskau ( 16 Mio Einwohner ) 12.07.2016. Gestern war ich ja im modernen Moskau unterwegs, zugegeben etwas faul in futuristischen Ambiente aus Stahl, Glas und Neonlichter, die billigen Kalorien von Mc Donalds notgedrungen essend, da hier in dieser eigentlich sehr teuren Stadt die anderen Gerichte in all den unzähligen Lokalen, zwar mit 10 – 12 Euro nicht so astronomisch teuer wie in Paris sind,…
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Zu FuĂź bis Lenin...
Zu Fuß bis Lenin…
Moskau ( 16.000.000 Mio Einwohner ) 13.07.2016 Drei Tage Moskau sind alles andere als Erholung, die ich eigentlich nötig hätte. Zu sehr latsche ich mir die ohnehin geschundenen Füße ab in dieser so weitläufigen Stadt, kann mich aber glücklich schätzen diesmal bei Gastgeber Evgheni im Nordwesten der Stadt, ca 10 km vom Zentrum entfernt, untergekommen zu sein. Allerdings arbeitet er soviel, dass…
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Was? Nur Platz 17 für Moskau? Hörte ich mittlerweile öfter als ich mit Russen ins Gespräch über ihrer Großmetropole komme. Sagen mir “irgendwas mit Platz vier oder fünf” – müsste es ja schon sein (!?)
Jaja, dieses Tokyo da hinten in “Japonia” soll schon immer größer gewesen sein, und dann noch ein, zwei Chinesische Städte, – keine Ahnung wie die heißen, und dann war da noch dieses Mexiko City. Aber dann kommt doch schon Moskau, oder?
Warum alle auf diese Welt immer an Mexiko City denken, wenns um die größte Stadt der Welt geht, ist mir als Demografie Interessierter ein Rätsel, war diese doch nie auf Platz eins der Welt, aber offenbar prägt sich der einfache Name besser ein als eben Jakarta, Soul, oder Delhi.
Moskau steht jetzt mit genau 16.000.000 Menschen knapp hinter New York (17 Mio) und vor Tehran (15,5 Mio/Iran) und Istanbul (15,5 Mio/Türkei) Die Administrative, also die Gemeinde Moskau selbst hat offiziell 12, 3 Mio Einwohner, die eine Wohnerlaubnis vorweisen können. Die bekommt man wenn ein Arbeitsplatz + Wohnung nachweisbar sind. Dennoch kommen weitere 1,2 Mio Ortsansässige dazu, meist Gastarbeiter aus Usbekistan, Tadschikistan und Kirgisistan, – jene zentralasiatischen Länder, dessen Bewohner im Rahmen der GUS Freizügigkeit ohne Visum nach Russland dürfen.
Und wenn das alles noch nicht genug wäre, schwappt die Masse weit über die Stadtgrenze Moskaus hinaus; Insgesamt 24 Vororte wie Chimky, Balaschicha oder Reutov, selbst schon Großstädte, bündeln sich wie ein Kranz um die Haupstadt, blähen den eigentlichen Stadtkörper auf 2.360 Qadratkilometer auf, fast so groß wie das Saarland, aber mit dann 16 Mio Menschen acht mal bevölkerungsreicher.
Und das alles reicht nur für Platz 17 der größten Städte der Welt? Nun ja, wenn wir einfach mal in Europa bleiben, dann, ja dann ist Moskau einsame Spitze; mit Abstand die Nummer eins auf dem Kontinent vor London (10 Mio) und Paris (9,6 Mio)
Das neue Moskau, Wolkenkratzer und gewaltige Größen.
Komischerweise fühle ich mich hier freier, kann mehr Luft atmen als in Paris oder Berlin… der Grund: In Moskau gibt’s wegen der umständlichen Visapolitik viel weniger Touristen. Ein wahrer Segen, hatte ich doch immer so sehr unter diesen unsäglichen Menschenmassen gelitten drüben im Westen. Lediglich der rote Platz im Kreml ist rappelvoll, und es sieht so aus als drängen sich allein hier alle Reisenden.
Der Moskauer Kreml (= Festung) ist viel gewaltiger als ich je dachte.
Ich dachte immer dies sei der "Kreml"; die Basilius Kathedrale, wohl das erste Wahrzeichen Moskus, ja ganz Russlands. Also: Weder Präsidentenpalast, noch Putins Wohnung. Es ist eine Kirche.
Altes und neues Moskau, und wieder kommen die Petersburger Gefühle der Überforderung auf. Doch ich bin diesmal gelassener, gib einfach auf alles hier ansehen zu müssen…. was nicht einfach ist, da ja schon im Hostel, trotz aller Abgeschlagenheit meiner Knochen, die Nacht zu aufgeregt wilder Träume, unruhig verläuft; Moskau brummt da draußen, und ich will alles, alles sehen, erleben……
Im Hostel informiere ich mich ĂĽber Land und Stadt, und umgekehrt ĂĽber's Wanderleben.
Zwei Nächte, fünf Kilometer südlich vom Kreml, schlafe ich für nur 500 Rubel (7,30€) im berüchtigten Mehrbettzimmer. Ein unglaublicher Preis für so eine unglaublich teure Stadt; letztendlich bekommt auch der Chef vom ” Jazz House Hostel” Wind vom Wanderleben mit und gibt das Geld zurück; meine “Mission” gefällt, der Deutsch-Russische Freundschaftsweg lässt somit auch Moskau nicht kalt.
Kontraste total, hier Kreml und goldene Kuppeln, dort – ca 8 km weiter – Europas höchste Wolkenkratzer im nagelneuen “Moscow City” Komplex.
Und wieder dampfen die Fersen. Wollte eigentlich mal ein bischen Faulenzen weshalb ich überhaupt ins Hostel ging. Einladungen bei Moskauern hatte ich reichlich, kann den Job aber nicht permanent machen. 20 Kilometer vom Hostel zu den Hochhäusern bis über die Tverskaja zum Kreml, und von dort wieder zurück zur Herberge, kommen rasch zusammen. In die U-Bahn traue ich mich erstmal noch nicht, mag mich treiben lassen und will Moskau in Langsamkeit erleben.
….Ohne Struktur, ohne Plan….
Die 17-größte Stadt der Welt… Was? Nur Platz 17 für Moskau? Hörte ich mittlerweile öfter als ich mit Russen ins Gespräch über ihrer Großmetropole komme.