Wie Gorbatschow von Rust profitierte
Geolitico: Heute vor 30 Jahren landete der damals 18-jährige Matthias Rust mit einer Cessna auf dem Roten Platz in Moskau. Ein Husarenstück – oder steckt mehr dahinter? Unter normalen Umständen war der Flug ein Selbstmordkommando. Matthias Rust jedoch gelang das scheinbare Unmögliche. Heute vor genau 30 Jahren, am 28. Mai 1987, landete der damals gerade mal 18 Jahre alte Rust mit einer einmotorigen Cessna auf dem Roten Platz in Moskau. Er flog von Hamburg aus mitten ins Herz der Sowjetunion, und niemand hielt ihn auf. Die Frage danach, wie dieser Flug möglich geworden war, ist damals häufig gestellt, aber niemals schlüssig beantwortet worden. Wie konnte ein junger Pilot in den Luftraum der UdSSR eindringen, ohne abgeschossen oder zur Landung gezwungen zu werden? Nur selten und wenn, dann vage, wurde der Flug in die politischen Ereignisse der damaligen Zeit eingeordnet. Dabei war er für den weiteren Verlauf der Reformpolitik von Michail Gorbatschow mitentscheidend. Spießiges Elternhaus Als Matthias Rust am 13. Mai 1987 in Hamburg Fuhlsbüttel eine Cessna F172P mietete, war er ein junger, noch völlig unerfahrener Flieger. Er hatte gerade einmal 40 Flugstunden absolviert. Von Fuhlsbüttel aus flog er zunächst das kurze Stück bis nach Uetersen. Dort baute er die Rückbank der [...] http://dlvr.it/PG61jS










