Platée (rechts) ist eine an sich reizende Nymphe, wenngleich von etwas maskuliner Gestalt und Gesangslage, die sich für ein bisschen unwiderstehlicher hält, als sie wirklich ist. Um Jupiters eifersüchtige Gattin zu foppen, machen sich die Götter einen Spaß daraus, diesen der nichtsahnenden Nymphe seine Liebe offenbaren zu lassen, und eine Hochzeit zu inszenieren. Zum Schein. Daß er sich wirklich in sie verlieben könnte, sei nicht zu befürchten. Nicht nett! Jean-Philippe Rameaus närrisches Ballett kommt als Feierstunde des gehobenen Unfugs daher, schön beleuchtet, mit allerelei Frivolität, Firlefanz und Freudentanz, zur E-Gitarre bzw. Apollos Leier vorgetragenen Koloraturarien sowie jeweils einem besonders hübschen Gewitter, auf der Bühne und draußen auch.














