Der „Tatort“ aus Stuttgart (4.11.) kehrt die übliche Versuchsanordnung des Genres um und hebt sich wohltuend aus der Serie hervor. Die Geschichte von „Der Mann, der lügt“ wird aus der Perspektive des Tatverdächtigen erzählt. Die Wirkung ist durchschlagend. Dank auch der drei Hauptdarsteller, der beiden eher zurückgenommenen Kommissare (Richy Müller, Felix Klare) und des feinsinnigen Hauptverdächtigen (Manuel Rubey, wirklich großartig). Unbedingt sehen, das intransparente ARD-Timing lässt noch wenigstens Zeit bis Samstag inklusive. Der Mann, der lügt | Tatort










