Sie beflügeln die Luzerner Markthalle.
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Sie beflügeln die Luzerner Markthalle.

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Meine gute Erdbeerfee heisst Esthi Geissmann. Das Gespräch mit ihr hat mich einerseits beruhigt und andererseits zurück in die Realität gebracht.
Zuerst das Positive: Ja es gibt auch dieses Jahr Erdbeeren aus dem Seetal. Nun zur Realität: Nach langem Suchen haben sie heute grad mal 40 Schälchen Erdbeeren zusammengebracht. Zwar rot, aber noch nicht süss. Da fehlt Zeit und Sonne. Unsere Erdbeeren gestern auf dem Markt waren aus der Region Bozen: recht süss. Dann sind zudem die ersten Erdbeeren aus den Thurgauer Treibhäusern erhältlich.
Nun kommt es mir vor, wie das alte Spiel mit Michael Schanze, der Plopper aus meiner Jugend. Eins, zwei oder drei: Du musst dich entscheiden, drei Felder sind frei. Eigentlich würde ich ja gerne die Seetaler Erdbeeren geniessen aber erzwingen kann ich ja wirklich nichts. Daher denke ich, müssen wir trotz Pfingsten dieses Wochenende noch mit Italien auskommen. Schliesslich möchte ich meine Kundschaft mit Qualität beglücken. Und versprochen: sobald die Seetaler genügend Sonne intus haben, dann findet ihr sie bei uns. Auf dem Markt und in der Markthalle.
Letzte Woche: ein Anruf am meinem Handy. Gian-Battista von Tscharner aus Reichenau. Ob ich wisse, wo das sei. Naja, Bündnerland. Nicht schlecht. Er sei soeben an der Märthalle vorbeigelaufen. Er fände, seine Spargeln gehören hierher. Ok, denk ich. Wenn er das sagt. Nun ja: Gian-Battista ist kein unbeschriebenes Blatt. Seine Spargeln auch nicht. Und wenn Sie die erst mal auf dem Teller gehabt haben. Na, dann wollen Sie mehr.