Kein Kartoffelbrei für Banksy
Die Letzte Generation hat die Stimmen gehört. In welchem TV-Studio wurde nicht von im Wohlstand gut durchgereiften Mitfünfziger nach 'intelligenteren' Protestformen gerufen?
Zumindest die Ortsgruppe Kiew-Hostomel hat ein Einsehen gezeigt. Gemäß dem Motto 'Bewahren statt Bewerfen' haben deren Aktivisten das kürzlich entstandene Werk des Streetartisten Banksy in den Mittelpunkt ihres Protests gesetzt und öffentlichkeitswirksam vor den Raketenangriffen der Russen in Sicherheit gebracht.
Mit gekonntem Schnitt lösten sie die 'Frau mit Feuerlöscher' aus der Wärmedämmung der Kriegsruine, die der große Anonyme mit seiner Kunst geweiht hatte. Das Werk wird nun an unbekannten Ort sicher verwahrt.
Mit der gleichzeitigen Beschädigung der Klima schützenden Wärmedämmung gehe man thematisch eine bewusste Provokation ein, so der Sprecher der Gruppe. Nach dem Ende des Klimawandels werde man das Werk an Ort und Stelle der Öffentlichkeit wieder zugänglich machen.


















