Soo nach einer 24 stündigen Reise bin ich endlich in dem idyllischen “Hotel” angekommen. Die Flüge waren zwar anstrengend, aber gut. Ich habe mich, am Frankfurter Flughafen, mit Sarah und Bjarne getroffen, die auch mit Stepin, meiner Agentur, nach Argentinien flogen. Bevor ich die jedoch finden konnte, war mir schon Freya über den Weg gelaufen, die auch nach Córdoba flog. Sie kam von einer anderen Agentur & wir hatten uns kurzfristig am Flughafen verabredet. Freya & ich warteten bis 20.30 Uhr auf die anderen beiden & da ich kein Handy hatte sorgten wir uns ein wenig. Ich fand Bjarnes Handynummer unter meinen Kontakten & rief von Freyas Handy an. Die beiden Steppis hatten sich am Abflugsterminal nach Buenos Aires getroffen & warteten dort. Wir machten uns auf den Weg, auf den ewig ewig langen Weg, wie sich herrausstellte. Nach einer guten Stunde, in der wir uns etwas zu trinken gekauft hatten, es austrinken mussten wegen blöden Sicherheitskontrollen, endlose Gänge gelaufen waren & immer wieder nach unseren Pässen gekramt hatten, waren wir an dem verlassenen Gate C15 angekommen. Ich packte mir eine kleinere Tasche, die ich mir unter den Sitz legen wollte mit den Dingen für den Flug. Den viel zu riesigen Rucksack wollte ich auf keinen Fall die ganze Nacht um meine Füßen haben, da man wieso schon so wenig Platz hatte. Wir Vier saßen leider nicht zusammen, aber ich konnte einen Mann von dem doch viel besseren Fensterplatz überzeugen & somit neben Bjarne sitzen. Der Jumbo hatte an den Seiten jeweils drei Plätze & in der Mitte eine Viererreihe. Als wir aus Deutschland losflogen, waren es 34C° in der Sonne & das Flugzeug war nicht viel kühler. Pünktlich um 22.05 Uhr starteten wir & eineinhalb Stunden später gab es Abendessen. Wehrend der Fluges guckte ich einen Film & las mein Abschiedsbuch. Ich war froh neben Bjarne zu sitzen, denn er konnte mich ein wenig trösten, als ich die herzzerreißenden Worte meiner Freunde las. Nele & Marvin, wenn ihr das hier lest: ich liebe euch & werde euch so unglaublich vermissen <3 Ein gaaanz großes Dankeschön auch an alle Lieben, die mir sehr süße Einträge geschrieben haben. Mit verwischten Tränen, habe ich dann ein paar Stunden geschlafen & dem “wunderschönen” Schnarchen der Leute gelauscht. Morgens um 06.00 Uhr gingen die Lichter an & kurze Zeit später gab es Frühstück. Dieses war leider echt mega eklig, bis auf den “kleinen Bauer” Yogurt ;) Da die Sonne noch nicht aufgegangen war, sahen wir das tolle Schachbrettmuster von Buenos Aires, als wir landeten. Wir mussten unsere Koffer abholen & gingen durch die Passkontrolle. Es war schon sehr aufregend, da zu stehen & nur zu hoffen, dass alles stimmte. Ein Foto & ein Fingerabdruck später durfte ich dann das Land legal betreten. Vier super blonde europäische Teenager liefen mit einem breiten Grinsen aus dem Terminal & schnupperten die kühle Winterluft von Argentinien. Es war kühl, aber noch lange kein Winter… Für uns war es ehr wie ein kalter Sommertag ;) Mit einem holperigen Flug landeten wir gegen 12.00 Uhr sicher in Córdoba. Für uns Deutsche war es eigentlich schon 17.00 Uhr, denn Argentinien liegt fünf Stunden hinter uns. Wir wurden nett von der Partnerorganisation begrüßt & warteten dann auf die anderen 20 Leute aus Deutschland. Mit zwei Bussen fuhren wir zu unserem Hotel. Als wir ankamen, gab es schon den ersten kleinen Schock & damit mein ich jetzt nicht das sehr kleine Häuschen ohne Heizung, sondern dass der Busfahrer das Dach des Carports gleich mitgenommen hatte. Das Metall war gegen die riesige Fensterscheibe geknallt & diese war in Tausende Scherben zerbrochen. Wir waren alle total überrascht & aufgeregt, doch der Busfahrer zuckte mit den Schultern & holte unsere Koffer aus dem Gepäckraum. Die Zimmer sind sehr einfach, aber doch sehr gemütlich. Nach einem kurzen Mittagsschläfchen, traf sich die ganze Gruppe & wir bekamen allgemeine Informationen & stellten fragen über fragen. Unsere deutsche Organisatorin ist super nett & die Gruppe versteht sich super. Wie aßen zusammen Wiener Schnitzel & quatschten & quatschten. Da es doch kalt ist kuschelten sich ein paar Leute ans Feuer & kontaktierten ihre Eltern & die besten Freunde. Wir sind alle doch ein bisschen gejetlegt & gehen jetzt schon schlafen. Alles Liebe