Der 7.April war in #Baiern 1919 #Nationalfeiertag, die anarchistische RĂ€terepublik mit #gustavlandauer und #erichMĂŒhsam mit etlichen Kollegen nahm die Arbeit auf: Ein Allg.StudentenAusschuss ASTA sollte die rechtslastige UniversitĂ€t erneuern ..
Die Regierung endete durch den rechten Palmsonntagsputsch, wie heuer am 13. April, mit Gefangennahme von Erich MĂŒhsam und etlicher Mitglieder und ihrer EntfĂŒhrung in den Knast nach Ebrach in den Bereich der MSPD in Bamberg (mit Hilfe der ThuleGesellschaft im Hotel VierJahreszeiten, die alle RĂ€teversammlungen ausspionierte, Bahnfahrkarten und Stempel klaute und Waffen hortete: Adelige, Antisemiten, deutsch-nationale und rassistische Germanen)
Zenzl MĂŒhsam konnte noch einige andere Volksbeauftragte telefonisch warnen, so nannten sich die Minister nun, statt dem lateinischen "Diener des Volkes".
Der Palmsonntagsputsch war damals nicht der erste Versuch der Thule-Gesellschaft mit der Mehrheits-SPD gegen die ArbeiterrĂ€te und die pazifistische USPD in MĂŒnchen vorzugehen, und sie wurden in Feuergefechten am Bahnh
Nach der Ermordung von Kurt Eisner am 22.2.1919 war die RĂ€te-Regierung auseinander geflogen, die Mehrheits-SPD floh mit ihren gewĂ€hlten Landtagsabgeordneten nach Bamberg, weil sie in MĂŒnchen mit Ăbergriffen rechneten.
Die Thulegesellschaft hatte die Informationen geliefert, die Bamberger Regierung der Mehrheits-SPD (die als frĂŒhere Pazifisten den Kriegskrediten zustimmten) einen Zug mit Putschisten, die Erich MĂŒhsam und einige weitere #ArbeiterrĂ€te verhafteten. Zenzl MĂŒhsam konnte weitere RĂ€te telefonisch warnen, Erich MĂŒhsam wurde mit einigen Genossen nach Ebrach in den Knast entfĂŒhrt.
Palmsonntagsputsch
http://eineweltnetz.org/mo-geburtstag-erich-muehsam-142-und-di-gustav-landauer-150/
https://befreiungsbewegung.fairmuenchen.de/thule-gesellschaft-den-feind-im-auge-behalten/
Die VorlĂ€ufer des VS sehe ich neben den europĂ€ischen Absprachen zur Sozialisten-Verfolgung in der ThuleGesellschaft, rechter Geheimbund gg RĂ€terepublik im Hotelzimmer Vierjahreszeiten: EntfĂŒhrungsplan #KurtEisner, Palmsonntagsputsch Verhaftung Erich MĂŒhsam
Das Hotel Vierjahreszeiten in #MĂŒnchen war Sitz der antisemitisch-germanisch rassistischen Thulegesellschaft, entstanden aus dem nordisch germanischen Hammerbund, die die RĂ€terepublik bekĂ€mpfte und bespitzelte und fĂŒr die #SPD ein rechtes bewaffnetes Freikorps aufstellte, um die RĂ€te zu ermorden.
SpĂ€ter wurden - wie das seit den Kriegshandlungen durch Belgien nach Frankreich in den Dörfern bei den ĂberfĂ€llen Mode geworden war - Geiseln genommen, um die andere Seite zum Einhalt zu zwingen.
Neun Mitglieder der ThuleGesellschaft, in deren BĂŒrorĂ€umen Waffenlager gefunden worden waren, wurden als Geiseln genommen und in den Wirren des Angriffs der Freikorps und der SPD-Reichswehr erschossen. Die Thulegesellschaft nutzte dies sehr zur Propaganda gegen die ArbeiterrĂ€te, die reaktionĂ€ren Mörder von etwa 1000 MĂŒnchner*innen wurden spĂ€ter weitgehend freigesprochen, wĂ€hrend viele Mitwirkende der "Roten Armee Baiern" sofort erschossen wurden.
Erich MĂŒhsam, seinen Freunden und seiner Frau Zenzl wurde von den Regenten aller Art am meisten Unrecht getan, seinen Einsatz fĂŒr die Beteiligung und Rechte aller BĂŒrger als Umsturz und Krawall abzutun.
Immanuel Kant hatte den Begriff Anarchie noch im Gegensatz zum heutigen Gebrauch benutzt, und Augustin Suchy hatte an Willi Brandt appelliert, das Wort nicht zu missbrauchen, aber die Sozialdemokratie ist zur Verwaltung des unmĂŒndigen Volkes ĂŒbergegangen.
Dass Zenzl MĂŒhsam, nachdem Erich nach dem Reichstagsbrand schon am 10 /11. Juli im KZ erhĂ€ngt worden war, in Moskau nicht die Veröffentlichung seiner Schriften erreichen konnte, sondern fĂŒr 20 Jahre bis 1955 in Zwangsarbeit landete, und auch in der DDR nur ein schmales BĂ€ndchen herausgegeben wurde, ist der schale Dank der KPD.
Erich hatte als Anarchist immer wieder den Anschluss zur kommunistischen Bewegung gesucht, war auch in der gemeinsamen Roten Hilfe zentral aktiv, und wurde doch ausgegrenzt und missbraucht. Das Deutschlandradio brachte eine hervorragende WĂŒrdigung in der âLangen Nacht: Liebe und Anarchieâ, Danke!
Wieder-Eröffnung der Arbeiter-Bibliothek Rosenheim nach 80 Jahren: GegrĂŒndet mit Waldemar von Knoeringen, von den Nazis geschlossen, mit einem Begleit-Programm des MĂŒnchner Gewerkschaftschor Quergesang wieder begrĂŒndet
1922 - vor gut 100 Jahren ist MĂŒnchen wieder ganz im Griff von Adel, Banken, Kirchen und MilitĂ€r, produziert weiter Waffen, wie durch die Kriegszeit, die RevolutionĂ€re sind erschlagen, erschossen im Knast oder auf der Flucht, die bĂŒrgerliche Ordnung ist wieder hergestellt.
Die Gewerkschaften hatten mit den Arbeitgeber-VerbÀnden den acht-Stunden-Tag und BetriebsrÀte ausgehandelt, damit sie sich von den ArbeiterrÀten abwenden.
Die Arbeitgeber-VerbĂ€nde hatten fĂŒr 500 Mio Goldmark einen Anti-Bolschewisten-Fonds beschlossen, aus dessen Mittel die Mörder von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg bezahlt wurden, wohl auch die enormen Sold-Zahlungen fĂŒr die Freikorps und ihre reaktionĂ€ren FĂŒhrer, bis zu den geheimen Waffendepots der bayrischen Trachten- und SchĂŒtzenvereine in Klöstern und FeuerwehrhĂ€usern.
Die erste groĂe Revolution 1848 der bĂŒrgerlichen Studierenden wurde kaiserlich niedergeschossen, nur in der Schweiz setzte sich der Gedanke der direkten Demokratie lĂ€nger fort ⊠der Untertanengeist siegte hierzulande. Die Geschichte der BauernaufstĂ€nde und BĂŒrger-Parlamente wie in Braunau wurde zensiert.
Â
Read the full article