KindernotfĂ€lle sind glĂŒcklicherweise seltene Ereignisse fĂŒr das Rettungsteam. Allerdings bedeutet das auch nur eine geringe Routine in solchen Situationen. Grund genug sich regelmĂ€Ăig fortzubilden. Eine gute Gelegenheit dazu bieten die Kindernotfalltage, die nun schon zum 6. Mal in Garmisch stattgefunden haben. Aufgrund des hervoragenden Rufes war diese Veranstaltung bereits im Herbst mit ĂŒber 1.000 Teilnehmern restlos ausgebucht.
Strukturiert nach dem bewĂ€hrten ABCDE-Algorithmus wurden Themen wie das Atemwegsmanagement, Herzrhythmusstörungen und Anaphylaxie beim Kind genauso behandelt wie Meningitis und geburtshilfliche NotfĂ€lle. Geboten wurden praktische Workshops und Tutorien in kleineren Gruppen, sowie erstklassige und informative VortrĂ€ge im groĂen Saal. Zur Auflockerung dienten nicht nur die Animation zum gemeinsamen Singen, sondern auch das tradionelle Get-Together in der umfangreichen Industrieausstellung und die berĂŒhmte Kongress-Party. FĂŒr teilnehmende Eltern von kleinen Kindern wurden alle VortrĂ€ge live ins Krabbelzimmer ĂŒbertragen, in dem das Organisationsteam zum Zeitvertreib der kleinen GĂ€ste reichlich Spielzeug bereit gestellt hatte.
Aus der Klinik fĂŒr AnĂ€sthesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin u. Schmerztherapie des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses waren sowohl Teilnehmer als auch Referenten angereist; die Ulmer Themen waren die introssĂ€re Punktion und die Vorbereitungen fĂŒr den Massenanfall pĂ€diatrischer Patienten. Neben den informativen VortrĂ€gen boten die Pausen reichlich Gelegenheit zum persönlichen und fachlichen Austausch.
An dieser Stellen wollen bereits auf unsere nÀchste Fortbildung Notfallmedizin hinweisen:
am 12. MĂ€rz haben wir Dr. Bernd Landsleitner aus NĂŒrberg zu Gast, der zum Thema âKompetent handeln bei KindernotfĂ€llenâ sprechen wird.
Die nĂ€chsten Kindernotfalltage sind bereits unter dem Motto âWie konnte das passieren ?â fĂŒr den 22.-22. Februar 2020 in Garmisch geplant.
Kindernotfalltage in Garmisch KindernotfĂ€lle sind glĂŒcklicherweise seltene Ereignisse fĂŒr das Rettungsteam. Allerdings bedeutet das auch nur eine geringe Routine in solchen Situationen.