#wohlfeil #kaderplanung 😉#neuzugänge #duwillstdichverändern #neueherausforderungen #superteam #bewirbdicheinfach
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"Lewandowski ist ja nur das letzte Puzzlestein einer langfristigen Kaderplanung. Manuel Neuer, David Alaba, Jérôme Boateng, Mats Hummels, Javi Martínez, Renato Sanches, Thomas Müller und nun Robert Lewandowski haben einen Kontrakt bis 2021, dazu Joshua Kimmich und Douglas Costa bis 2020. Um diesen Spielerkern kann man eine Mannschaft bauen, die in der Lage ist, unter die besten vier Teams in Europa zu kommen. Dort, wo der FC Bayern seit fünf Jahren konstant landet (Finale 2012, Sieg 2013, Halbfinal-Aus 2014-2016). Und dort, wo in Zukunft noch viel mehr Geld stecken wird. Durch die Champions-League-Reform, die ab der Saison 2018/19 greifen wird, wird sportlicher Erfolg stärker honoriert als bisher. Das heißt: Die Vereine, die weit kommen, bekommen mehr Geld, als die Vereine, die früh ausscheiden. Das klingt selbstverständlich, aber aktuell werden die TV-Erlöse bei der Geld-Verteilung noch viel stärker gewichtet. Das führte vergangene Saison etwa zu der kuriosen Situation, dass Manchester City wegen des starken englischen Fernsehmarktes trotz Halbfinal-Aus mehr Prämien bekam als der Sieger Real Madrid. [..] Eine Simulationsrechnung der Uefa ergab, dass Bayern ab 2018 zum Beispiel bei einem Halbfinal-Einzug 109 Millionen Euro statt wie bisher 64 Millionen Euro einnehmen würde. [..] Der Klub hat sich jedenfalls nun in eine Situation gebracht, in der er entweder die Spieler bis 2020 und 2021 hält. Dann hat er aller Voraussicht nach einen Kader, mit dem man in der Champions League weit kommt und damit noch mehr verdient als bisher. Oder der FC Bayern hält die Spieler nicht, dann müssen andere Klubs absurd viel bezahlen, um sie aus ihren Verträgen herauszukaufen."
"Bei internationalen Spitzenklubs absolvieren die ersten 20 oder 21 Spieler des Kaders in der Regel über 95 Prozent der Nettospielzeit einer Saison. Bei deutlich mehr Spielern im Kader hat man womöglich ein hohes Investment, das in keiner Relation zu den Einsatzzeiten steht. Zudem birgt dies die Gefahr, dass Spieler unzufrieden werden. Bei einem Klub, der nicht international spielt, bilden 15 oder 16 Feldspieler plus zwei Torhüter den Kern. Damit ist man gut aufgestellt, wenn es daneben noch ein paar junge, talentierte Ergänzungsspieler gibt. [..] Man braucht daher als Ausgangsbasis ein festes Kaderbild, in dem alle Positionen klar besetzt sind. [..] die heutige Spielergeneration ist so professionell, dass man von „Knallköpfen“ eigentlich nicht mehr sprechen kann. [..] letztlich beurteilt man bei der Verpflichtung eines Spielers dessen aktuelle und perspektivische Leistungsfähigkeit. Die Persönlichkeit und der Stellenwert in einer Mannschaft sind Folge eines Entwicklungsprozesses, den man nicht konkret planen kann. [..] In Leverkusen fließen statistische Daten nur marginal in die Urteilsfindung ein. Entscheidend waren immer die Gesprächsrunden mit den Scouts auf der Basis ihrer Reports, in denen alle wichtigen Beobachtungen detailliert festgehalten sind."