Zur Dialektik des Klassenkampfes in der französischen Nacht
Es ist noch keine zwei Wochen her, dass wir die NĂ€chte auf dem Place de la RĂ©publique stehend das demokratische Aufbegehren erlebten. Die Bewegung hat seit dem mindestens einen Sprung gemacht, auch unser Texteschreiben mit Bernard Schmid. Das freut uns sehr, und wir hoffen mit diesem langen, allzulangen Text auch in Deutschland einen Strategiedebatte anzustoĂen.
Von der Regierungskrise zum Bewegungserfolg?
Mit den Aufrufen zum unbefristeten Streik letzte Woche hat die Bewegung gegen âdas LoiTravail und seine Weltâ ein neues Niveau der Auseinandersetzung erreicht. Die Streiks und Blockaden in zentralen Logistikbranchen öffnen zum ersten Mal eine Problemstellung, welche die bisherige âAufstandsbekĂ€mpfung der Regierungâ ernsthaft an ihre Grenzen bringt. FĂŒr den nĂ€chsten groĂen Aktionstrag morgen könnte sich nun die aufgerufene Komplett-Blockade als springender Punkt im Klassenkonflikt erweisen. Die abendliche Nuitdebout-Besetzung hat sich mit einer morgendlichen Streikblockade verbunden, die Regierungskrise verschĂ€rft sich tĂ€glich, und unter dem Beton der französischen Raffenerien liegt nun vielleicht der SchlĂŒssel fĂŒr den Bewegungserfolg.
1. Das Ende des demokratischen Scheins
Die Strategie der parlamentarischen Opposition war vergeblich. Manche GegnerInnen des âArbeitsgesetzesâ in Frankreich, das â wird es verabschiedet - fĂŒr die LohnabhĂ€ngigen eine ungeheure Regression bedeuten wird, hatten auf Abgeordnete vom linken FlĂŒgel der Sozialdemokratie gesetzt. Umsonst.
Diese hĂ€tten dem Misstrauensantrag der bĂŒrgerlichen Opposition gegen die Regierung von Manuel Valls zustimmen können, um dessen Kabinett zu Fall zu bringen. Dies war die einzige Möglichkeit, die ihr blieb, die Annahme des Gesetzentwurfs zu verhindern - nachdem die Regierung das Verfahren nach Verfassungsartikel 49-3, das die parlamentarische Sachdebatte aushebelt und das von Francois Hollande bei einem frĂŒheren sozialen Konflikt im Jahr 2006 als brutal und undemokratischen bezeichnet worden war, einsetzte.
Dadurch wurde die Abstimmung ĂŒber den Entwurf mit der Vertrauensfrage verknĂŒpft. Doch letztendlich standen Parteigrenzen und ParteirĂ€son den so genannt linken SozialdemokratInnen doch nĂ€her als das Anliegen, den Gesetzentwurf zu stoppen. Alle ihrer Abgeordneten stimmten in der Vertrauensabstimmung fĂŒr die Regierung und gegen das Misstrauensvotum. Dabei rechtfertigten die Nuancen, die in Sachen Wirtschafts- und Sozialpolitik zwischen der bĂŒrgerlichen Rechtsopposition und Valls bestehen, keinesfalls ein Stimmverhalten, welches das âArbeitsgesetzâ mit durchwinkte. Stattdessen hĂ€tte der linke ParteiflĂŒgel die WidersprĂŒche im feindlichen Lager, und dieses umfasst die weit nach rechts gewanderte Regierungssozialdemokratie ebenso wie den BĂŒrgerblock, ausnutzen können.
Die Kritik innerhalb des regierenden Parti Socialiste (PS) und die Angst der Regierung vor einer Parlamentsdebatte, zeigte jedoch â auf einer taktischen Ebene wichtig â die Krise der Regierung und deren autoritĂ€res StaatsverstĂ€ndnisses. Ohne die Ablehnung der Mehrheit der französischen Menschen â auch in Umfragen etablierter Medien zwischen 71 und 74 Prozent â ernst zu nehmen, offenbarte die Regierung, dass sie im Zweifelsfall lieber die Polizei mit Blendgranaten auf DemonstrantInnen schieĂen lĂ€sst, als eine nach bĂŒrgerlichem VerstĂ€ndnis âdemokratischeâ Debatte im Parlament zu fĂŒhren.
Daraus ergibt sich auch eine Krise der politischen âReprĂ€sentationâ. Ein GroĂteil der linken WĂ€hlerInnenschaft wird nie wieder fĂŒr François Hollande oder Manuel Valls und ihren Anhang stimmen, die Zustimmungswerte fĂŒr den amtierenden StaatsprĂ€sidenten fallen auf die Zehn-Prozent-Marke zu. Nur die Drohung, falls man nicht (wieder)gewĂ€hlt werde, werde der neofaschistische Front National an die Macht zu kommen, soll nach den KalkĂŒlen von Manuel Valls und seinen Beratern die eigene vormalige AnhĂ€ngerInnenschaft noch halten. Zwar bedeutet dies noch nicht, dass der bĂŒrgerliche Staat unmittelbar ins Wanken gerĂ€t, und die konservativ-liberale Opposition steht fĂŒr die Ablösung der Regierung bereit (welche allerdings mit einer starken Wahlenthaltung einhergehen dĂŒrfte), doch auf der politischen Linken klafft ein mĂ€chtiges Loch in der politischen ReprĂ€sentation. Dadurch klappt zumindest eine bisherige StĂŒtze des politischen Systems, die auch einen Teil der LohnabhĂ€ngigen an dieses binden und die Verwertungslogik des Kapitals dadurch hinter ihrem RĂŒcken durchsetzen konnte, weg. Ob vorlĂ€ufig oder definitiv, wird sich erweisen mĂŒssen. Bislang wird die LĂŒcke vielfach noch von allgemeinem âPolitikverdrussâ oder rechtsautoritĂ€rem âProtestwĂ€hlertumâ aufgefĂŒllt, doch es gilt, sie mit fortschrittlicher Systemkritik zu fĂŒllen.
2. Auf dem Weg zu einer wahren Massenmilitanz
Vergebens zeigt sich zweitens die Strategie, alleine durch militante Aktionen von mehr oder minder isoliert agierenden Kleingruppen, wie sie seit zwei Monaten vor allem in Paris und den westfranzösischen StĂ€dten Rennes und Nantes sowie Toulouse â Hochburgen der autonomen Bewegung in Frankreich â durchgefĂŒhrt werden, den Gesetzentwurf aufhalten zu können.  Gewiss geht es dem politisch bewussten Teil in diesem âantagonistischen Blockâ, dessen Anliegen ĂŒber Randale und jugendliche Auflehnung hinausreicht, durchaus ums kapitalistische Ganze. Doch aus einer strategischen Perspektive ist die Klammer der Ablehnung der Loi travail (also der geplanten âArbeitsrechtsreformâ) momentan unerlĂ€sslich, wĂ€hrend militante Kleingruppen sich fĂŒr solche âDetailsâ erklĂ€rtermaĂen weniger interessieren. Zumindest teilweise scheint bei manchen Aktionen zudem ein fetischisiertes VerhĂ€ltnis zu GegenstĂ€nden deutlich, die als Ă€uĂere Ausdrucksformen vermeintlich das KapitelverhĂ€ltnis symbolisieren. In hunderten von FĂ€llen wurden Geldscheinautomaten von Banken, die in den Augen der Betreffenden den Kapitalismus scheinbar am unmittelbarsten verkörperten, angegriffen und demoliert. Aus Rennes wird immerhin inzwischen durch die Medien vermeldet, in der Stadt herrsche ein akuter Mangel an Bargeld, aufgrund der hohen Zahl solcherart attackierter Automaten.
Die Militanz in der direkten Konfrontation mit den bewaffneten Staatsorganen ist, von Seiten der Bewegung her â vor einer weiteren Verbreiterung â kaum mehr steigerbar. MilitĂ€risch können diese Staatsorgane nicht besiegt werden, vielmehr ist auf ihrer Seite die Eskalationsspirale nach oben hin offen. Ende vergangener Woche entsandte die Pariser Zentralregierung die polizeiliche Elitetruppe RAID, vergleichbar mit der GSG9 in Deutschland und sonst fĂŒr Anti-Terror-EinsĂ€tze reserviert, nach Rennes. Diese rĂ€umte dort einen der Kommune gehörenden Saal, nachdem er seit zehn Tagen besetzt war, das Stadtzentrum konnte teilweile gegen die Polizei verteidigt werden. 700 Menschen kamen zu einer verbotenen Demonstration, um dagegen zu protestieren. Das genĂŒgt nicht, um dem Notstandstaat, der sich dabei auf den seit dem 14. November letzten Jahres ohne Unterbrechung geltenden Ausnahmezustand stĂŒtzt, in den Arm zu fallen. Zumal er sich noch immer auf einen relativen Massenkonsens stĂŒtzen kann â nicht, was das geplante âArbeitsgesetzâ betrifft, das in Umfragen von 71 bis 74 Prozent abgelehnt wird, aber sowohl wenn es um âgewalttĂ€tige AufrĂŒhrerâ als auch wenn es um âTerroristenâ geht. Laut einer Befragung vom Mittwoch werfen angeblich 74 Prozent der Regierung âmangelnde HĂ€rteâ im Umgang mit vermummten Militanten vor. An diesem Punkt muss die Bewegung auch nach der Vermittelbarkeit ihrer Aktionsformen fragen. Ein bewohntes Polizeiauto anzuzĂŒnden ist derzeit medial verheerend, die Polizist*innen freundlich ihrer militĂ€rischen AusrĂŒstung zu entledigen vielleicht nicht. Der entscheidende Zug besteht in der kollektiven Selbstformierung des aufbegehrenden Subjekts: eine vielgestaltige Massenmilitanz, die darauf setzt der Bewegung Momente des Empowerments zu ermöglichen.
3. FĂŒr eine BĂŒndelung der KĂ€mpfe an den kritischen Stellen
Eine Auflösung des Dilemmas, zwischen einer Strategie einer parlamentarische Opposition und bloĂen Steigerung der Militanz, zwischen gewerkschaftlichen âLatschdemonstrationenâ alle paar Wochen und dem Agieren einer selbsternannten Kleingruppen-Avantgarde wĂ€hlen zu mĂŒssen, ist jedoch möglich. Unsere Meinung nach liegt sie in einer Aufhebungen dieser Teilaspekte durch die Strategie der BĂŒndelung der KĂ€mpfe #ConvergencedesLuttes, die konsequenterweise auch das Nebeneinander der verschiedenen Akteure und Aktionsformen in ein sinnvolles VerhĂ€ltnis zueinander setzten muss. Der besetze Platz dient gleichzeitig als demokratische Legitimierung und Politisierungsfeld, die wilden Demonstrationen fĂŒhren zu einem wahrhaften Massenmilitanz, die gewerkschaftlichen Streiks fordern mir ihren materiell-ökonomischen Angriffen die Infrastrukturen des Staates heraus. In ihrem Zusammenkommen in der vielschichtigen und multiskalaren Blockade, ziviler und militanter Ungehorsam kann sich derzeit die Dialektik des Klassenkampfes und die Suche nach neuen Aktionsformen entfalten.
Seit letzter Woche, seit dem Abend des Pfingstmontag hat die Protestbewegung stĂ€rker als zuvor auch auf jene Bereiche ĂŒberzugreifen begonnen, wo sie die herrschende Klasse auch auf ökonomischer Ebene treffen und die Mehrwertproduktion zumindest an einigen Punkten stören kann. Mit den unbefristeten Streikaufrufen von Teilen der Gewerkschaften â die sich nach dem Einsatz des Verfassungsartikels 49.3 endlich dazu in der Pflicht sahen, das Kampfniveau zu erhöhen â öffnen sich fĂŒr Bewegung aktionstechnisch neue Horizonte. Im Raum Bordeaux blockierten streikende LKW-Fahrer, die sich seit Montag im Ausstand befinden â von den Möglichkeiten zur Ausdehnung der Arbeitszeiten, die das geplante Gesetz bietet, wĂ€ren sie in besonders fataler Weise betroffen â zusammen mit der Platzbesetzerbewegung Nuit debout die Warenannahmezentrale einer Supermarktkette. Hier zeigt sich exemplarisch die Strategie der Convergence des Luttes, die gleichzeitig um eine symbolische Vermittelbarkeit und einen ökonomischen Schaden gegen die Herrschenden ringt.
In Lorient wurde der Fischereihafen durch die Sozialprotestbewegung erfolgreich blockiert; in HafenstĂ€dten der Normandie und Le Caen waren es alle ZufahrtstraĂen, die durch quer stehende LKWs versperrt wurden. Auch in mehreren Raffinerien hat der Arbeitskampf begonnen, obwohl die Petrochemie-Branche landesweit erst ab dem 20. Mai zum Streik aufgerufen war, und zusĂ€tzlich werden Treibstofflager blockiert. Seit der âBelagerungâ des Treibstoffdepots von Exxon Mobil in Notre-Dame-de-Gravenchon, in der NĂ€he von Le Havre, droht nun in der Region ein Kraftstoffmangel. Am gestrigen Montag waren bereits sechs der acht Raffinerien vollstĂ€ndig blockiert und 20% der Tankstellen ohne Treibstoff. Wenn die Gewerkschaften die Blockade der Raffinerien nicht vorzeitig aufgeben, wie beim Kampf gegen die Rentenâreformâ im Oktober 2010, der kurz darauf prompt mit einer Niederlage endete, dann wird sie eine erhebliche ökonomische Wirkung entfalten. Die Regierung, die endgĂŒltig erklĂ€rte fĂŒr unpopulĂ€re MaĂnahmen in die Geschichte eingehen zu wollen, weiĂ darum, und dehnt unterdessen den polizeilichen Konflikt auch auf die Raffinieren aus.
Die Platzbesetzerbewegung, die am 31. MĂ€rz begonnen hat, hĂ€lt nach wie vor durch, stöĂt jedoch in Anbetracht der Zeitdauer auch an ihre Grenzen. Die Jugendbewegung, die ihr Protestpotenzial schon seit Anfang MĂ€rz voll ausgeschöpft hat, ist kaum noch ausdehnbar, und an den UniversitĂ€ten geht die Beteiligung an den Protesten zurĂŒck, weil dort ĂŒberall die PrĂŒfungsperiode eingesetzt hat. Solidaire Ătudiant_e_s, eine linke Student*innengewerkschaft, hat allerdings schon den passenden Apell lanciert: âDie Schule ist vorbei. Wir blockieren die Ăkonomie.â Von einer Berufsgruppen ĂŒbergreifenden, auf das Arbeits- und Wirtschaftsleben zielenden Mobilisierung, an der neben BeschĂ€ftigten auch Jugendliche und AktivistInnen von den besetzten PlĂ€tzen teilnehmen können, geht nun die Zuspitzung aus. Mit der AnkĂŒndigung der nĂ€chsten gewerkschaftlichen GroĂdemonstrationen am 26. Mai und 14. Juni setzt die Bewegung die Regierung zusĂ€tzlich zeitlich unter Zugzwang. Die im Juni beginnende HerrenFuĂballEM wird kein blockiertes Land erlauben. Denn wie die BildZeitung zuletzt wieder einmal plastisch machte, hört das bĂŒrgerliche VerstĂ€ndnis fĂŒr die Proteste spĂ€testens beim kommerziellen FuĂball auf.
 4. Das Zeichen fĂŒr einen dritten gesellschaftlichen Block
Nur wenn der Kampf der Gewerkschaften gegen das Gesetz, der Kampf von der Autonomen und Anderen gegen die Polizei, der Kampf der Platzbesetzungen fĂŒr Demokratie - die dieses Namens wĂŒrdig ist wĂ€re - als Teil einer antikapitalistischen Bewegung gedeutet wird, kann es einen wirkliche BĂŒndelung der KĂ€mpfe geben. Das âtoutlemondedĂ©testelapoliceâ (âAlle verachten die Polizeiâ) â so richtig und wichtig dieser Slogan in einem Moment des Kampfes gewesen sein mag war â muss in ein âToute Lâeurope dĂ©teste lâausteritĂ©â (âganz Europa hasst AusteritĂ€tâ) aufgehoben werden. Mit der Artikulation der Proteste gegen das geplante âArbeitsgesetzâ Gesetz Khomri âund gegen seine Weltâ, wie die französischen Protestierenden skandieren, ist dafĂŒr die Kampagne auf französischer Seite schon vorgezeichnet. Entsprechende, inhaltlich Ă€hnliche oder parallele Vorhaben gibt es in nahezu allen EU-LĂ€ndern, wie das bereits verabschiedete âArbeitsgesetzâ der Rechtsregierung in Spanien, den so genannte Jobs Act unter Matteo Renzi oder den âPeters-Gesetzâ (oder auch â45-Stunden-Gesetzâ) genannten aktuellen Gesetzentwurf in Belgien. Man braucht nur zu erkennen, dass solche Angriffe auf die LohnabhĂ€ngigen, und/oder die sozial Ausgegrenzten, ĂŒberall und oft nahezu gleichzeitig gefĂŒhrt werden.
In der Ablehnung der herrschenden neoliberalen Agenda einerseits und mit dem Aufbegehren gegen den nationalistischen Backlash  andererseits, steht die Bewegung gegen das geplante âArbeitsgesetzâ  in diesem Teil Westeuropas auch an der geoökonomisch nördlichsten Front fĂŒr das Projekt eines âdritten gesellschaftlichen Blocksâ. WĂ€hrend Frankreich lange eine vermittelnde Position zwischen den durch die âKriseâ unter verschĂ€rfter Ausbeutung leidenden SĂŒdlĂ€ndern und den von der âKriseâ profitierenden NordlĂ€ndern einnahm, zeichnet sich nun ausgerechnet im Frankreich des Ausnahmezustands und Autoritarismus eine linke Perspektive auf die sozialen Fragen der Zeit ab. Langfristig und  dafĂŒr braucht es eine wirkliche Auseinandersetzung aller linker KrĂ€fte in Frankreich, könnte ein Gegenprojekt zum Front National entstehen, das bestenfalls aus den Problemstellungen und Erfahrungen des Scheiterns von linken Hegemonieprojekten in Spanien und Griechenland die richtigen Konsequenzen zieht. Es muss weiterhin darum gehen, das Neue, und die wirkliche, fundamentale Bedeutung dieser gemeinsamen Bewegung herauszustellen: âIhr reprĂ€sentiert uns nicht und wir wollen auch nicht mehr von euch reprĂ€sentiert werden. Eure Welt ist traurig und leer, wir ringen demgegenĂŒber um andere Beziehungen zueinander, um neue demokratische Formen, um wirklich progressive Alternativen zur herrschenden Welt der Alternativlosigkeit.â
Deswegen gilt es jetzt Streiks, Demos, Besetzungen, Riots, Blockaden und Boykotte kreativ zusammenzudenken und insbesondere in der logistischen Infrastruktur zu bĂŒndeln. Wer in GrenznĂ€he zu Frankreich wohnt, kann gut materialistisch sein Auto dort betanken, um den Treibstoffmangel zu beschleunigen und dem Streik in den Raffinerien zu schnellerer Wirksamkeit zu verhelfen. Im eigenen Land nach einem Kristallationspunkt gegen das EUropĂ€ische Herrschaftsprojekt suchen und fĂŒr weitere Fragen die örtliche Platzbesetzung nicht vergessen!















