justus und frauenzeitschriften ( sorry das musste jetzt sein xD )
Omggg, ja hallo auch! Los geht die wilde Fahrt!
“Tante Mathilda, ich-”, Justus hielt inne als er das leere Wohnzimmer betrat, “Tante Mathilda? Onkel Titus? Ist denn keiner hier?”
Er sah sich irritiert um und ging in die Küche. Auch hier war niemand, das Haus war völlig still. Justus sah sich um, legte seine Jacke und seinen Schlüssel auf den Esstisch. Auf der Anrichte lag, auf einem Stapel Zeitungen ein weißer Zettel.
Hallo Justus, kannst du bitte wenn du zu Peter fährst meine alten Magazine mit dem anderen Altpapier zusammen wegwerfen? Danke, Titus und ich sind gegen 8 wieder hier, Mathilda
Justus nahm die Zeitungen in die Hand und betrachtete die oberste Ausgabe.
Schlank in zwei Wochen, das neue Diätgeheimnis der Stars aus Hollywood - Mag er mich wirklich? Wie sie jetzt ganz einfach ihren Mann verstehen - Kardashians und Co, ihre Beautygeheimnisse und die Tricks der Visagisten
“Na, als ob das so einfach wäre”, murmelte Justus und schlug das Magazin auf, überflog erst das Inhaltsverzeichnis, blätterte dann ziellos in der Illustrierten umher. Er blieb bei einem Artikel über Taylor Swift und Kim Kardashian hängen.
“Nein, wie respektlos! Sowas sagt man aber wirklich nicht”, kommentierte er eine Aussage, welche die Sängerin laut Augenzeugenberichten über die Kardashians in einem Aufzug getätigt hatte und lehnte sich gegen die Küchenzeile.
Eine Stunde und zwei Tassen Kaffee später, den dichten Schopf schwarzes Haar tief in die fünfte Illustrierte vergraben, schreckte Justus Jonas auf. Sein Handy in der Tasche seiner Jacke vibrierte aggressiv.
“Ja, hallo? Justus Jonas, von den drei Detektiven?”
“Justus! Gut, dass ich dich erreiche, ich habe mir schon Sorgen gemacht”, hörte er Peters Stimme schrill aus seinem Handy, im Hintergrund rief Bob Und ich hab ihm hundertmal gesagt, dass sicher alles in Ordnung ist! .
“Bob, jetzt sei still”, zischte Peter und im Hintergrund ertönte Bobs schallendes Lachen, “Was ist denn los? Kommst du noch?”
“Ja sicher, ich”, er fuhr sich nervös durch sein Haar, richtete seine Brille und blickte fassungslos auf die Zeitungen, “Eine Freundin hat meine Hilfe gebraucht, ich komme sofort.”
“Eine Freundin?”, Peters Stimme klang deutlich skeptisch, Bobs Lachen endete abrupt, “Was denn für’ne Freundin, Erster?”
Er sah hilflos auf die Zeitungen. Saoirse Ronan in Tarantinos neuem Hitfilm!, titelte das Magazin.
“S-Sam aus meinem Neurologieseminar, kennt ihr nicht”, stammelte er hilflos, “Ich fahre jetzt hier los, sie hat vorhin über’s Festnetz angerufen.”
“Ah-ha”, machte Peter langsam und Justus konnte förmlich vor seinem inneren Auge sehen, wie der zweite Detektiv belustigt eine Augenbraue hob.
“Ja, bis gleich also”, hastig legte Justus auf und sah einen Moment unschlüssig auf die Zeitungen, raffte sie dann eilig zusammen und warf sie in seinem Zimmer auf das Bett.
“Moderne Katharsis, nehme ich an”, murmelte er, bevor er seine Jacke überzog und aus dem Haus lief.















