#Straffällige #Afghanen werden #abgeschoben und bekommen 1000 Euro als #Handgeld 🤔
Aber #Bürgergeld ist zu hoch 🤦♂️🧠💩
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Langers Bananenhalter
Nachdem sich die negative Kritik an GamersGlobal sich mehr und mehr äußert - und ich mit gemischten Gefühlen auf meine Zeit bei GamersGlobal zurückblicke, sollte ich endlich Mal dieses Kapitels meines Lebens abschließen und meiner politischen Einstellung Folge leisten und transparent sein.
Also fangen wir damit an, wie ich überhaupt Praktikant bei GG wurde:
Alles fing vor gut zwei Jahren an, als ich vor hatte an der Macromedia in München Medienwissenschaften zu studieren und eine studentische Nebentätigkeit vorbereiten wollte, um das gelernte effektiv umzusetzen. Da ich zu der Zeit schon einige Artikel auf GG verfasst hatte, angefangen mit meinem Orga-Bericht zu den Guinness-Weltrekord, den ich errungen hatte und dessen Wiederholung auf der gamescom gescheitert war, lag GG sehr nahe, da es damals eine gute Struktur für Quereinsteiger hatte.
Nun ja, das mit dem Studium an der Macromedia hat nicht geklappt, da mir der Studienkredit dafür nicht gewährt wurde und ich deswegen auf die LMU und Japanologie ausweichen musste - und bevor ihr fragt: Durch die Jeder-Stirbt-Für-Sich-Allein-Mentalität der Mitstudenten und der Ignoranz gegenüber Menschen mit Behinderung seitens der Dekane, (ich sollte für die, die mich noch nie gelesen haben, erklären, dass ich durch Mobbing chronisch Depressiv und leicht soziohpob geworden bin, aber man es eigentlich nur noch in Bildungseinrichtung merkt) habe ich keine nennenswerte Abschlüsse oder Sprachkenntnisse erwerben können. Aber zurück zu GG:
Dadurch, dass ich nun kein Medienwissentschaftsbachelor war, musste ich mir in Sachen Journalismus und Videoschnitt autodidaktisch erarbeiten, sodass Jörgs Plan, mithilfe meiner Person die GG-Show wieder aufleben zu lassen, schnell gestorben ist. Daher wurde ich für andere Sachen eingesetzt an meinem Bürotag: Lektoriat von Artikeln, wodurch ich mehr über Interpretation und Formulierungen gelernt habe als in meiner gesamten Schullaufbahn; Eintüten von Preisen, die eigentlich nur die nicht-genutzten Pressemuster waren; und auch Videoschneiden gehörte zu meinen Aufgabenbereichen. Und da Adobe Premiere Elements 7, sehr anfällig für Abstürze war, hat der Tisch im Videoraum der Redaktion einen Abdruck meiner Stirn.
Aber Videoschnitt oder Audioschnitt war eher eine Seltenheit, da damals GG sich primär auf Artikel konzentrierte, da im Rangsystem sonst keine Aufstiegsmöglichkeit existierte. Videomacher haben sich auf ihre eigenen Plattformen konzentriert, da fünf redaktionelle Artikel für Schneidebrettartisten oft ein Ding der Unmöglichkeit waren. Und Gameplay-Videos, Walkthroughs oder Let's Plays waren schon damals ein unbekanntes Land für Jörg, der konservativ die Seite betrieb, aber in nicht-stressigen Situationen offen für neue Ideen war.
Aber früher oder später macht man als idealistischer Quereinsteiger der auf klassischen Videospieljournalist trifft Fehler - entscheidende Fehler. Ein Zankapfel zwischen Jörg und mir war oft meine eigene Art der Formulierung - ja, ich bin in den Rohversionen meiner Artikel oft in eine lockere Schreibweise gerutscht, die leicht zu lesen gewesen war. Nichtsdestotrotz durfte ich auch große Sachen machen, wie einige Spieletests - zwar wurde mein erster Test, der zu Monster Hunter 3 komplett überschrieben, aber meine späteren Tests, wie der zu Sonic Colors wurde nur im Layout überarbeitet.
Also, wann kann man den Bruchpunkt setzen, an dem sich ein Meister-Gesellenverhältnis zu einem miesen Arbeitsklima entwickelt hat? Ich datiere es für mich Mitte 2011. Im Hintergrund habe ich mir schon seit Monaten good.weather Productions aufgebaut, da ich eine unabhängige Angebotsplattform meiner Freelance-Tätigkeiten haben wollte, da sich schon Bruchpunkte zwischen Jörg und mir entwickelt hatten. Zu Krisen kam es redaktionell wenn ein Ballerspiel oder Sportspiel getestet werden wollte und nur wir beide in der Redaktion waren und er geschäftliches tun musste. Um es kurz zu machen: Ich bin der schlechteste FIFA- und Ego-Shooter-Spieler der Welt - und beides ist leider sehr nachgefragt bei dem Gros der Leser. Auch die Vernachlässigung von Nintendo-Konsolen, die mir bis heute besonders am Herzen liegen, half der Situation nicht weiter. Viele gute Nintendo-Spiele blieben ungetestet, obwohl in der Redaktion sogar ein Capture-Device für DS-Spiele und seit einem Jahr sogar für 3DS-Spiele steht.
Aber nun kommen wir zum echten Bruchpunkt: gamescom 2011 - besser gesagt: die Vorbereitung zur gamescom 2011. Weil ich einige Behind-Closed-Doors-Termine haben wollte, nahm ich meine redaktionelle GG-E-Mail-Adresse, die bei einigen PR-Abteilungen, namentlich unter anderem EA und NamcoBandai, übel aufstießen, da Zitat: "GG sich dazu erhoben hat, einen zweiten Termin zu verlangen" - es war viel Stress für Jörg dieses klar zu stellen, wobei ich seine Antipathien diesbezüglich in der Folge zu spüren bekam.
Schrittweise wurden mir Rechte auf GG entzogen und Artikel meinerseits ignoriert (Mein Report über Let's Plays liegt schon seit sechs Monaten teilfertig in der Artikel-Matrix, da bis vor kurzen keiner Beta-Lesen wollte und ich schwanke gerade, ob ich ihn wirklich fertig stellen werde). Deswegen bin ich auf der gamescom 2011 nur zum GG-Treffen, wegen den anderen GGlern gegangen, ansonsten war ich als von NintendoWorldReport-beauftragter Freelancer auf der Messe.
Nach der gamescom hielt ich mich regelrecht fern von GG und streckte meine Antenne mehr Richtung Hasbro aus. Ja, das Ende bei GG war sogleich mein Beginn als Brony. Die Erfahrung die ich bei GG gesammelt habe, über die Vor- und Nachteile der Kommunikation mit PR-Abteilungen, nutze ich bis heute, um als Mittelsmann zwischen Hasbro und den deutschen Bronies zu agieren, um Flamewars zu verhindern und der Firma zu helfen, diese recht eigene Fanszene zu kapieren.
Nichtsdestotrotz: Einerseits bin ich dankbar, dass ich durch GG tolle Leute, wie die Crew von MTV GameOne und besonders Fabian Döhla kennengelernt habe; anderseits besorgt es mich, dass Jörg mit dem Erfolg GG verunternehmisiert hat und Ideale korrumpiert worden. Jeder kann sich seine eigene Meinung darüber bilden, ob Jörg die User schamlos ausnutzt oder GG Chancen bietet, die einem helfen woanders etwas aufzubauen. Solange es nicht ums geschäftliche geht, ist Jörg, wie Frank Nette von RTL2, ein guter Mensch der einem helfen und mit dem man gute Gespräche führen kann -- aber im geschäftlichen Teil mache ich mir ein wenig Sorgen, dass GG sich ins eigene Knie schießen könnte -- denn irgendwie, ist GG irgendwie ein Teil von mir gewesen und selbst meine Zeit bei PummelDex, das ich wegen korrupteren Admins und Reformunfähigkeit 2008 verlassen habe, hat mir einiges gebracht wofür ich dankbar bin.
Dankbar wäre ich auch dafür, wenn ihr euch durch den Text gelesen habt und meine Situation versteht, wenn ihr auf den kleinen Flattr-Button da unten drückt ;)
Noch dankbarer wäre ich, wenn ihr eine B2C-PR-Argentur oder etwas wärt, in der ich meine kreativen Stärken gegen zu versteuerndes Einkommen nutzen könnte - ich suche gerade nach einem Job.