Yogaphilosophie
Im Yogastudio machte ich früher alle Übungen mit, ehrgeizig, überbetont, vorbildlich und nett. Die Yogaleiterin erzählte eines Tages in der Runde, es sei besser, nie sein Maximum zu geben (außer auf dem Zebrastreifen in Lebensgefahr). Im normalen Alltag genüge es vollkommen den Wohlfühlbereich zu verlassen, das sei aber weit unterhalb seines möglichen Potentials. Die wahren Yogis erkenne sie daran, dass sie schlicht in die Position gehen und dann aber die Übung generös an sich vorbeiziehen ließen. Wichtig sei einzig, sich selbst zu beobachten und einschätzen zu können.


















