Relative Bewegung
Ich sitze im Zug und schaue aus dem Fenster, während ich auf die Abfahrt des Zuges warte. Da geschieht das Unfassbare: Das Abteil bleibt unverändert, nichts bewegt sich, aber die Bahnsteigkante, der gesamte Bahnhof und seine Umgebung gleiten langsam, anders als erwartet, rückwärts aus meinem Gesichtsfeld. Dieses Gefühl faszinierte mich früher als Kind. Heute noch versuche ich manchmal, mich in diese Illusion hineinzuversetzen, um meine Empfindung von damals wieder zu genießen.
















