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From The Exarchia Alphabet, 1840 - 1975
A book by Yannis Fountas

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Exarchia, Tourists go home, oder warum eine Ubahnbaustelle mit massenhaft Polizei verteidigt werden muss:
Natürlich kennen wir auch schon lange die Probleme die AirBnB & Co für Mietpreise in beliebten Städten bedeuten. Oft genug stiegen wir am Balkan in Vierteln ab, deren Türen mit Schlüsseltresoren für Touristen nur so übersät waren, die Viertel selbst oft nur noch rein kommerzielle Amüsiermeilen für aus wie inländische Jugend ohne wirkliche lokale Struktur. In Exarchia, dem inzwischen ehemaligen Hausbesetzerviertel springt es einen aber geradezu von jeder Wand an. Der von mir dazu und zu den vielen gruppenweise durchs Viertel ziehenden vollausgerüsteten Polizistentrupps befragte Friseur hat es mir dann bei einem, ziemlich guten, Haarschnitt auf Englisch erklärt; Seit vor einigen Jahren die meisten besetzten Häuser geräumt wurden, sind auch in Exarchia die Mieten hochgegangen, auf die übliche Art verschärft durch AirBnB., die Zahl der Obdachlosen auf den Straßen stieg sichtbar an. Jetzt soll das Viertel 2 neue Ubahnhaltestellen bekommen und es wird, vermutlich mit Recht, befürchtet, dass das die touristische Gentrifizierung noch verstärken wird. Deswegen kam und kommt es, rund um die Baustellen immer wieder zu Demonstrationen und Auseinandersetzungen. So handfest, dass komplette Mannschaftsbusse wochenlang davor parken und trotz massivem Einsatz immer wieder neue Transparente am Bauzaun landen oder der Bau selbst sabotiert wird. Die Baustelle wirkt wie eine Hochsicherheitsfestung mitten im Viertel und den Polizisten ist anzumerken, dass sie wissen, dass sie hier nicht beliebt sind.
Nicht mal bei meinem Friseur.
Das Viertel ist trotzdem noch uber alle Maßen lebendig, mit selbstorganisierten Soliküchen, guten Livemusikläden und so etwas wie einem spürbaren Zusammenhalt.
Dinner in Exarchia in Athens ♥ Greece