Ich weiĂź, es ist ein Prozess Freundschaften zu finden, dass geht nicht von heute auf morgen. Aber es ist so ewig her, dass ich ĂĽberhaupt das GefĂĽhl hatte:
Ja, mit der Person könnte sich eine Freundschaft entwickeln. Das ist keine von den Zweck-Bekanntschaften, die man über die Jahre in Kauf nimmt.
Ich war schon immer nicht die, die gerne im Mittelpunkt stehen will. Sondern die, die lieber zu guckt bzw. zu hört anstatt zu reden, vor allem in großen Gruppen. Von an Gesicht zu an Gesicht bin ich das komplette Gegenteil. Klar anfangs bin ich auch da ruhig aber, wenn ich dich ein bisschen kenne, dann kann ich dich komplett voll quatschen.
Mit einer oder ein paar Personen zu reden liegt mir einfach mehr als in einer groĂźen Gruppe.
Doch ich will scheinbar etwas, was ich eh niemals finden werde. Eine Freundschaft, für die man sich nicht verbiegen muss. Die sich natürlich entwickelt. Doch dafür bräuchte ich erstmal soziale Kontakte... Selbst die Person, die ich für eine gute Freundin gehalten habe, kenne ich gar nicht richtig bzw. haben wir uns irgendwie von einander entfernt. Jeder hat sich auf sein eigenes Leben konzentiert. Wenn ich merke, dass sich jemand nicht wirklich für mich interessiert, dann lass' ich es gut sein. Wenn man sich nur meldet, weil man gerade niemanden anderem hat, dann muss ich nicht daran festhalten.
Ich habe kein Problem, damit nicht die einzige beste Freundin von jemanden zu sein. Aber die aller letzte Wahl muss ich nicht sein.
Denn sich zu sagen, wir mĂĽssen uns auf jeden Fall mehr sehen und dann Monate verstreichen lassen, bis sich wieder gemeldet wird. Das ist keine Freundschaft fĂĽr mich.
Vielleicht sehe nur ich das so..idk.




















