Meine Lebensgeschichte wĂ€re zu lang, deshalb hier das, was mich am Meisten geprĂ€gt hat. Es war an einem Freitag Abend mit meiner damaligen Besten Freundin. Wir waren beide noch sehr jung, gerade Mal 14 Jahre alt. Wir wollten uns heimlich betrinken, nicht um cool zu sein, sondern um alles Mal zu vergessen. Wir gingen an einen verstecken Ort und hatten wirklich viel zu trinken mit, weshalb wir auch sehr schnell sehr voll waren. Wir kamen ĂŒberhaupt nicht mehr klar und deshalb rief sie zwei âFreundeâ von sich an. Wir saĂen bei Ihnen im Auto, bis ich bemerkt habe, dass ich mein Handy verloren haben muss. Einer von ihnen wollte mich begleiten, als ich es holen ging. Seine Absichten waren jedoch anders. Als wir los gingen, sagte der andere Freund zu ihm âFick sie mal ordentlich durch, das nĂŒchtert aus.â. Betrunken wie ich war, hab ich dem keine Beachtung geschenkt, habe es auch nicht ernst genommen. Wir gingen und ich fand mein Handy am Boden. Ich lehnte mich kurz gegen einen Baum, weil sich alles drehte. Er sagte irgendwas, an das ich mich nicht mehr genau erinnere, und zog seine Hose runter. Ich sagte ihm, dass ich jetzt besser zurĂŒck möchte, weil meine Freundin mich sicher brauchte, denn sie saĂ ihm Auto des anderen Freundes und schlief. âDie werden schon zurecht kommen.â sagte er und zog meine Hose runter. Ich versuchte sie wieder hoch zu ziehen, doch es ging nicht. Er warf mich auf den Boden und nahm mich. Ein letztes Mal sagte ich noch, dass ich das nicht möchte, bevor er in mich eindrang, doch er ignorierte mich und packte meine Haare. Ich hatte keine Kraft mehr mich zu wehren, also lieĂ ich es einfach geschehen. Irgendwie war da eine Art Leere und trotzdem liefen mir die TrĂ€nen. Am Ende zog er mich wieder an und wir gingen zurĂŒck zum Auto. Meine Freundin schlief noch und wir haben nie darĂŒber geredet, was passiert ist. In den Tagen danach zog das Leben irgendwie an mir vorbei. Ich hab nicht geweint, nichts gefĂŒhlt. Nach ungefĂ€hr zwei Wochen war es dann ein durchgehendes heulen. Noch Jahre danach hab ich mich jeden Tag gefragt, was da passiert ist. Der schlimmste Gedanke war eigentlich, dass ich nicht zu etwas anderem gut bin und Menschen nur das eine von mir wollen könnten. BerĂŒhrungen von anderen sind mir immer noch unangenehm. ... 2 1/2 Jahre spĂ€ter war ich wieder in einer Beziehung. Richtiges vertrauen konnte ich allerdings auch dort nicht richtig aufbauen, seine BerĂŒhrungen waren mir unangenehm. Jetzt, wieder 2 Jahre spĂ€ter habe ich einen Menschen gefunden, bei dem alles anders war. Ich hab mich in sie verliebt und ihr Vertrauen geschenkt. Ihre BerĂŒhrungen waren die einzigen, die ich zulassen konnte.. und dabei waren es nur simple wie ĂŒberâs Arm streicheln. Die Frau von der ich eben gesprochen habe, empfindet nicht das gleiche, aber was ich euch eigentlich sagen möchte: Man kann das Vertrauen in die Menschen wieder finden! Es wird nicht einfach und man wird wahrscheinlich immer wieder RĂŒckschlĂ€ge erleben, aber man wird jemanden finden, der das mit einem durchsteht. Ihr seid so viel mehr wert als das. Ihr seid nicht der Fehler, ihr habt nichts falsch gemacht. Vergewaltiger sind die, mit denen etwas nicht stimmt. Das war meine Geschichte. Falls jemand von euch Ă€hnliches durchlebt hat und darĂŒber schreiben möchte, bin ich da. Stay Strong!!â€ïž











