Drei Tage auf den Hermannshöhen liegen nun schon wieder eine geraume Zeit hinter uns. Das waren drei Tage Kilometer, Höhenmeter, Schotter, Tiefsand, Grasweg, Wurzelpfad, Ebene, Anstieg, GefĂ€lle, Wald, Felder, warten im Bulli, mal hintern-Baum-mĂŒssen, UTM-Gitter im Navi/Smartphone/Kartenblatt, der Hermann, der WĂ€scheberg und viele andere Wegepunkte. ZunĂ€chst unter dem Titel âHermannswegâ, spĂ€ter als âEggewegâ. Insgesamt kamen da Unmengen von EindrĂŒcken zusammen, viele verfolgten uns LĂ€ufer bis in die TrĂ€ume hinein.
Dann waren da noch die 'Softskillsâ, wie das GesprĂ€ch vor/nach schwierigen Passagen, das Festlachen an âWo ist der Bulli?â und anderen Chatinhalten, die Vergleiche zwischen Ist- und Planzeit, bloggen aus dem rasenden Bulli heraus (bei teils kniffliger Netzabdeckung) und regelmĂ€Ăig das allabendliche GefĂŒhl der Zufriedenheit, weil ĂŒber den Tag einfach alles geklappt hat.
Wir alle haben eine wunderbare, unbeschwerte Zeit genossen. Und daran hatte die Auswahl der Hermannshöhen als Rennpiste einen gewaltigen Anteil. Niemand fĂŒhlte sich in irgendeiner Einöde gelangweilt oder durch alpine Profile ĂŒberfordert. Es konnte auch durch eine geschickte Staffelplanung erreicht werden, dass jeder LĂ€ufer streckenmĂ€Ăig auf seine Kosten kam.
Alles in allem war diese Staffel ein gelungenes Gemeinschaftserlebnis und darauf legen wir auch unheimlich groĂen Wert. LĂ€ufer sind ja im Gegensatz zu FuĂballern nicht perse als Teamplayer bekannt, weswegen bei uns alljĂ€hrlich solche Vorhaben auf den Kalender gehören, zu denen auch schon zwei 24-Stundenstaffeln gehörten.
(04.10.2016)










