Strangerville - Episode 5
Ich habe mich entschlossen, mit Angel zusammen zu arbeiten. Es scheint mir, sie hat viele Hintergrundinformationen, von denen sie aber nicht alles Preis gibt. Im Grunde scheint sie genauso misstrauisch zu sein, wie ich. Ihre Aussage, dass jemand mein Haus verwanzen würde, hat mich ehrlich gesagt, sehr verunsichert. Allerdings habe ich nirgends was gefunden. Ich habe immer mehr das Gefühl, dass ich eine Antwort auf meine Fragen finden würde, wenn ich mich weiter mit den Geschehnissen in der Stadt befasse. Ich werde damit beginnen, Erwin Pries zu befragen. Seine Aussage im Archiv hatte mich neugierig gemacht.
Obwohl ich mit Angel zusammen arbeite, macht sie mich noch immer nervös. Sie hat angefangen, mir merkwürdige Spitznamen zu geben. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Manchmal kommt es mir so vor, als wolle sie mich ärgern und mit Absicht provozieren. Das alles verbirgt sie allerdings hinter einem charmanten Lächeln. Ich kann nicht einmal direkt sagen, dass sie mir unheimlich ist. Ich weiß nicht, was das für ein Gefühl ist. Aber ich habe das Gefühl, dass ich ihr vorerst vertrauen kann. Zudem kann mir ihr Wissen durchaus noch von Nutzen sein. Warum sie allerdings gerade auf mich aufmerksam geworden ist, kann ich mir nicht erklären. Sie sagte, sie würde mir dabei helfen, die Sache hier aufzuklären. Warum tat sie das nicht selbst? Ich habe die Befürchtung, dass ich hier in Angelegenheiten hineinrutsche, mit denen ich nicht gerechnet habe. Andererseits kann es durchaus sein, dass ich bereits von Anfang an in all das verwickelt war. Wäre das nicht ein Grund mehr, sich tiefer in die Materie einzuarbeiten?
Je mehr ich darüber nachdenke, desto größer wird der Drang danach, die Wahrheit heraus zu finden. Irgendwie bin ich auch froh, dass ich nicht mehr ganz alleine im Dunkeln herum tappe. Wir werden sehen, wie sich die Dinge entwickeln…
Jakob warf einen Blick auf die Uhr und klappte das Tagebuch zu. Er schob den Stuhl an den Tisch und ging nach draußen. Es war etwas kühler geworden und die Sonne bereits hinter den Hügeln verschwunden. Er atmete tief ein. Sein Blick wanderte zum Caravan seiner Nachbarin. Es brannte bereits Licht. Sie war eine Zeit lang nicht zuhause gewesen. Behutsam klopfte er an ihre Tür. Es war das erste Mal, dass er das tat. Dass er vor ihrer Wohnungstür stand.
Es dauerte etwas, da öffnete sie die Tür. Sie war sehr legére und bequem angezogen. Trotzdem stilvoll wie immer. „Ach, komm doch rein, Darling. Du bist ja überpünktlich.“ begrüßte sie ihn. „Bin ich zu früh?“ Sie schüttelte den Kopf und ließ ihn herein. Es roch nach frisch gewaschener Wäsche. Alles war in weiß und schwarz gehalten. „Setz dich doch. Kann ich dir was zu trinken anbieten?“ Er merkte erst jetzt, wie angespannt er war. „D-danke. Wasser?“
Angel lachte und holte eine Flasche Sprudel aus dem Kühlschrank und zwei Gläser. Jakob hatte sich inzwischen auf das Sofa gesetzt. Sie reichte ihm ein Glas und schenkte ihm Wasser ein. Alles hier wirkte sehr ordentlich und modern. „Hübsch...“ sagte er, während er sich weiter umsah. Alles entsprach ihrem Stil. „Danke. Ich bin sehr zufrieden damit.“ Sie goss sich selbst Wasser in das Glas. Eine Weile lang schwiegen sie. Eine Weile, in der ihm die Worte fehlten.
„Warum versuchst du, mich zu rekrutieren?“ unterbrach er schließlich die Stille. Sie lehnte den Kopf in seine Richtung. „Eines abends...so gegen… halb 12… bin ich von der Arbeit nach hause gegangen. Alles war wie immer. Mir fiel ein Mann auf, der sich eigenartig bewegte, als wären alle seine Glieder steif. Seine Augen waren weit aufgerissen. Ich fragte ihn, ob er Hilfe brauchte, aber er machte den Anschein, nichts von dem zu verstehen. Mit einer merkwürdig lallenden Aussprache sagte er mir, ich solle mich ihnen anschließen und zum Krater kommen.“ Jakob hielt inne. Erinnerte sich an die Frau, die ihm einmal nachts auf der Straße begegnet war. Angels Blick wanderte zu ihm. „Sein merkwürdiges Verhalten hat mir zu Denken gegeben. Ich habe mehrere Leute in der Stadt bereits in diesem Zustand gesehen. Vor allem nachts. Ihr Verhalten bereitet mir Sorgen. Du hast sicher bereits über den Krater nachgeforscht, nicht wahr, Professor?“ Er sah sie an.
Woher wusste sie das nur? Hatte sie ihm nach spioniert? Jakob verschränkte die Arme. „Ich weiß zwar nicht warum, aber du weißt wohl mehr, als du mir sagen willst. Wenn du meine Unterstützung willst, dann solltest du mir die wesentlichen Sachen erzählen und sie dir nicht aus der Nase ziehen lassen.“ Angel betrachtete ihr Wasserglas und schwieg.
„Ich habe dir doch davon erzählt, dass Familie Roswell alles für das Wohlergehen der Stadt versucht hatte. In der Zeit der Krise willigte Ted Rowell auf ein Angebot ein. Im Krater in der Nähe der Stadt wurde eine hochmoderne, wissenschaftliche Einrichtung gebaut. Die Sponsoren waren… was schätzt du wohl?“ Ihre Mundwinkel zuckten leicht, doch sie brachte kein Lächeln zustande. Jakob dachte kurz nach. „...das Militär...“ antwortete er schließlich. Sie nickte langsam und lächelte nun doch wieder. Er senkte nachdenklich den Blick und legte die Finger an die Schläfe. Erfühlte die Narbe dort. „Ich erinnere mich, etwas dazu gelesen zu haben. Sie haben eine Basis in der Nähe des Kraters errichtet. Weißt du etwas über die Explosion dort?“ Angel wickelte sich eine Haarsträhne um ihren Zeigefinger. „Die Explosion im Labor? Keiner kennt eine genaue Ursache. Aber der Knall war bis hier her zu hören. Das ist jetzt schon ein paar Monate her. Das Militär und Roswell behaupten, es sei nicht weiter beunruhigend, aber die Leute haben das anders gesehen. Alle waren verunsichert. Inzwischen wurde es soweit herunter geredet, dass keiner mehr davon spricht.“
Inzwischen strich sich Jakob nachdenklich über das Kinn. „Weißt du, ob dort noch gearbeitet wird? Wir brauchen mehr Informationen.“ Angel zuckte jedoch mit den Schultern. „Der Krater war seit dem Bau des Labors und der Militärbasis Sperrzone für die Bewohner der Stadt. Wenn man nicht gerade dort gearbeitet hat. Aber ich gebe dir recht, Professor. Hast du einen Plan?“ Jakob schloss nachdenklich die Augen. „Das Archiv gibt wohl nicht mehr viel her. Vielleicht sind die Verschwörungstheoretiker ein guter Anlaufpunkt für Informationen. Die Soldaten könnten eventuell auch etwas wissen, aber mit denen kann ich wohl nicht reden. Das Labor würde ich mir auch mal gerne anschauen...“ Angel schmunzelte wieder. „Klingt zwar nach keinem guten Plan, aber es ist ein Anfang. Ich habe morgen was in der Stadt zu erledigen. Aber wir sollten uns morgen Abend mal im Saloon treffen.“ „Warum sollten wir uns im Saloon treffen?“ Jake verzog das Gesicht. „Na um die Soldaten auszuhorchen, Professor. Sie treffen sich so ziemlich jeden Abend dort. Irgendwo müssen wir ja schließlich anfangen.“ sagte sie freundlich. Da musste er ihr zustimmen. „Muss ich wirklich mit gehen?“ „Aber natürlich, Darling. Jemand muss doch die Stellung halten.“ Er musterte sie kurz, wandte den Blick dann jedoch irritiert ab. „Keine Panik. Wir machen das schon. Vertrau mir, Darling.“ Darauf hin seufzte er. Es blieb wohl keine andere Wahl.
Wie sie angekündigt hatte, war verschwand Angel am frühen Morgen vom Campingplatz. Allein der Gedanke, heute Abend mit ihr in die Bar zu gehen, machte ihn nervös. Er sah ihr nach, während er den Teller mit dem Frühstück auf den Tisch stellte. Dann setzte er sich und aß. Den Tag würde er für eigene Recherchen nutzen. Er hatte sich vorgenommen, eine Unterhaltung mit Erwin Pries, dem Verschwörungstheoretiker, zu führen. Hatte herausgefunden, dass dieser einen kleinen Souvenirshop am Rande der Stadt betrieb. Nach dem Frühstück und einer eiskalten Dusche machte er sich auf den Weg.
Der Souvenirshop war nicht mehr als ein kleiner Holzverschlag am Rande der Stadt. Erwin hatte ihn mit zahlreichen Lichterketten versehen, um wohl mehr Aufmerksamkeit zu erlangen. Er verkaufte dort allerlei Science-Fiction Zubehör, wie Alienmasken und Kostüme, T-Shirts von bekannten Filmen, Bücher und Comics und vieles mehr. Erwin sprang auf, als Jakob sich seinem Stand näherte, und verlor dabei fast seinen Hut, welchen er wohl aus einem Nudelsieb gebastelt hatte. „Ein Kunde?! Ich fasse es nicht! Herzlich willkommen!“
Jakob hob grüßend die Hand. „Erwin Pries?“ „Wie er leibt und lebt. Für was kann ich Sie begeistern? Einen Moment mal...“ Erwin musterte ihn. „Sind Sie nicht der Verrückte vom Campingplatz?“ „Der Verrückte...“ Jakes Mundwinkel zuckte und er hatte die Augenbrauen etwas verärgert zusammen gezogen. Erwin musterte ihn. „Na ja, habe schon verrücktere Leute gesehen. Ein paar Leute haben behauptet, mit Ihnen könnte man nicht reden.“ Jakob räusperte sich. „Man kann sehr wohl mit mir reden. Was machen wir denn gerade hier?“ Erwin kratzte sich am Nacken. „Das ist wahr.“ „Wer behauptet denn so was von mir?“ „Inzwischen einige in der Stadt. Angeblich haben Sie ihr Gedächtnis verloren, aber in Wirklichkeit wollen Sie den Frieden der Stadt stören. Das sagt man, Sir.“ Jakob starrte ihn an. Erwin jedoch winkte ab. „Jeder hat so seine Geschichte. Sie behaupten von mir, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte. Aber ich habe extra nachgezählt. Mehr als sieben hatte ich nie. Eine für jeden Tag, versteht sich.“ Diesmal rieb Jakob sich mit der Hand den Nacken. „Ja, klar… ich verstehe das...“ „Wirklich? Es ist schwer, jemanden zu finden, der sich für die Situation der Stadt interessiert.“ „Ach ich interessiere mich sehr dafür. Zum Beispiel auch für den Krater. Ich wüsste zu gern, was da vor sich geht.“ Erwin musterte ihn. „Niemand interessiert sich für den Krater. Das ist ein absolutes No-No. Anweisung des Militärs. Nur Wissenschaftler dürfen das Gelände um das Labor betreten.“ Jakob verschränkte die Arme. „Aber ich dachte, es sei explodiert? Auch wenn keiner verletzt wurde...“ „Ist es ja auch. Zumindest ein Teil davon. Und es gibt sehr wohl Verletzte und Tote. Mindestens drei Tote. Aber keiner weiß, wer sie waren. Wohl Wissenschaftler, die dort gearbeitet haben. Wenn Sie MICH fragen, das war geplant. Und jetzt versuchen sie alles, um die Sache zu vertuschen.“ Jakob zog überrascht die Brauen hoch. Obgleich das nur gespielt war. „Vertuschen? Woher weißt du das?“ Erwin schnipste mit den Fingern. „Ich habe mich rein geschlichen. Durch ein Loch im Zaun im hinteren Teil der Anlage. Alles verlassen dort. Nicht mal die Soldaten betreten es, die laufen nur außen rum. Sehr verdächtig, nicht wahr?“ Jakob nickte langsam. „Sie haben mich erwischt. Gab riesigen Ärger. Irgendwas ist da, was keiner wissen soll. 100 pro.“ Jakob runzelte nachdenklich die Stirn. Erwins Geschichte klang sehr wirr, allerdings spürte er einen Funken Wahrheit in ihr. „Kann ich Ihnen behilflich sein, Sir? Ein kleines Mitbringsel aus Strangerville vielleicht?“ Erwin holte ihn aus seinen Gedanken. „Ehm ja, das Poster da ist hübsch.“ „Das macht 2,40. Sind wir im Geschäft?“ Jakob nickte. „Das sind wir allerdings, danke.“
Er hatte viel Zeit bei Erwin verbracht, hatte jedoch einiges an Informationen gesammelt, die durchaus ins Gesamtbild passten. Grübelnd saß er vor einer Orangenlimonade an der Bar. Es waren viele Leute da, doch Angel ließ auf sich warten. Wie üblich waren viele Soldaten im Saloon. Immer, wenn sich die Türen öffneten, warf er einen Blick über die Schulter. Er hätte Angel beinahe nicht erkannt, als sie eintrat. Allerdings war er nicht der Einzige, der sie anstarrte.
Sie bestellte einen Rotwein am Tresen. Ohne ihre Brille sah sie unglaublich ungewohnt aus. Und das schulterfreie Oberteil, dass sie trug, die Kette. Er wandte den Blick schnell wieder zu seinem Glas und starrte es konzentriert an. Sie trug ein lieblicheres Parfüm als sonst. Er spürte sein Gesicht warm werden. Die Art, wie sie sich an den Tresen gesetzt hatte. Sie zeigte, dass sie jederzeit offen für ein Gespräch war. Doch er konnte sie nicht ansprechen. Der Soldat, der sich zwischen sie setzte, allerdings schon.
„Na hallo.“ Angel wandte den Blick zu ihm, die Finger noch immer an ihrem Weinglas. „Guten Abend.“ grüßte sie ihn mit einem charmanten Lächeln. „Ganz alleine hier?“ Sie nickte. „Noch bin ich wohl alleine. Der Abend wird wohl kurz…“ „Wer würde die hübsche Lady denn alleine hier sitzen und warten lassen?“ ertönte die Stimme eines weiteren Soldaten, der inzwischen am Tresen stand. Angel warf Jakob einen mehr als flüchtigen Blick zu. Der starrte mit größter Konzentration sein Getränk an und meinte, seine Hände zittern zu spüren. „Du könntest mit uns und den andern Jungs was trinken, Süße?“ „Warum nicht?“ antwortete sie lächelnd und setzte sich zu ihnen an den Tisch, in Jakobs Nähe.
„Ach Jungs, euer Job ist sicher hart, nicht wahr?“ Sie nippte an ihrem Weinglas. „Ach, es ist immerhin unsere Aufgabe, die Leute zu beschützen. Und die Bezahlung ist nicht schlecht.“ Jakob konnte das Gespräch mithören, allerdings fragte er sich noch immer, warum er hier sein musste. Warum er sich überhaupt darauf eingelassen hatte. „Beschützen? Ihr macht euren Job dann wirklich gut, so sicher wie es hier in der Stadt ist. Wobei ich manchmal eine Gänsehaut bekomme, wenn ich an die Explosion im Labor denke.“ Die Männer blickten alle in ihre Gläser. Es war bereits spät in der Nacht und jeder von ihnen war gut angetrunken. „Ja die Explosion… was auch immer diese Wissenschaftsspinner im Geheimlabor gefunden haben...wir beschützen die Stadt davor.“ „Warst du mal am Labor, Missy?“ Sein Kamerad knuffte ihn gegen die Schulter. „Wir sind vom Militär und dürfen nicht das gesamte Labor sehen. Die Sperrzone und so...nur hochrangige Offiziere und Wissenschaftler haben eine Schlüsselkarte dafür...“ „Stimmt, stimmt… das ist eh kein Ort für jemanden wie dich, Süße. Die andern und ich, wir haben alles im Griff.“ Sie legte ihm wohlwollend eine Hand auf die Schulter und tätschelte diese. „Das weiß ich. Mit tapferen Jungs, wie euch, muss ich mir keine Sorgen um die Sicherheit machen. Nicht wahr?“ Sie alle lachten.
Irgendwann stand Jakob auf. Inzwischen waren die Gespräche nicht mehr zielführend und er hatte auch das Gefühl, als würde Angel sich langsam von den Soldaten lösen wollen. Er verabschiedete sich von Alice, die er den ganzen Abend über nicht beachtet hatte, und ging zur Tür. Hörte Angel: „So Jungs, es wird Zeit für mich. Ganz schön spät geworden.“ „Ach Süße, bleib doch noch ein bisschen. Jetzt wird es doch erst spannend.“ lallte einer der Soldaten inzwischen. Angel schenkte ihm ein charmantes Lächeln. „Nicht, dass du nicht mehr nach Hause findest, Süßer. Wir sehen uns.“ Mit diesen Worten wandte sie sich ab. Jakob hatte inzwischen die Tür erreicht und trat nach draußen. Es ging ein kühler Wind. Er atmete erleichtert durch. Kurz darauf stand Angel neben ihm. „Verhältnismäßig kühl, findest du nicht, Darling?“ Jakob rieb sich die Schläfe. „Gut zum Abkühlen...vor allem für dich...“ Sie kicherte. „Vielleicht möchte ich nicht abkühlen? Komm, lass uns gehen, Darling.“ Ihr war anzumerken, dass sie nicht betrunken war.
Sie ging ein paar Schritte und Jakob erwischte sich dabei, wie er ihr auf den Rock schaute, schüttelte den Kopf und räusperte sich. Er rückte seine Brille zurecht und holte zu ihr auf. „Ich hoffe, du hast was hilfreiches heraushören können. Etwas, womit dein wohl geniales Hirn was anfangen kann, Professor?“ Er schob die Hände in die Hosentaschen. „Ich werde mit alles noch einmal durch den Kopf gehen lassen. Im Grunde weiß niemand etwas genaueres über dieses Labor. Nicht einmal die Leute, die dort stationiert sein sollen. Und dass man eine Schlüsselkarte benötigt, um weiter hinein zu gelangen...“ Er strich sich wieder nachdenklich über das Kinn. Angel schmunzelte ihn an. „Komm morgen zu mir rüber. Dann können wir das besprechen, Darling. Es sei denn, du möchtest bei mir über Nacht bleiben.“ Jakob hielt in seinen Gedanken inne und sah zu ihr. Ihr Blick jagte ihm eine Gänsehaut über den Rücken. „B-bis morgen...“ sagte er nur. Angel kicherte, hob die Hand zum Abschied und verschwand in Richtung ihres Caravans. Er huschte zu dem seinen.