âïž Aufgabe 548 (C1)â Die C1-PrĂŒfung zu bestehen ist nicht leicht, da haben Sie noch eine lange Durststrecke ____ ____.â a) von sichâ b) vor sichâ c) fĂŒr sichâ

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Tag 34
Gestern war es soweit. Mein Vorhaben, 100 km am StĂŒck auf meinem Longboard zurĂŒckzulegen, stand an. In der Nacht davor war ich dann doch aufgeregt und habe schlecht geschlafen. Morgens dann eine Stunde zu spĂ€t aufgestanden, zu spĂ€t los, so dass ich um halb elf dann vom Parkplatz bei Luckenwalde gestartet bin.
Es ging durch WĂ€lder, Wiesen, Felder. An WindrĂ€dern vorbei. Mit strahlendem Sonnenschein! Ich bin gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Der Wind war oftmals stark und böig aus Ost/Nordost. Und das war eine einzige QuĂ€lerei, da ich so gefĂŒhlte 50 km nur Gegenwind hatte.
Auch ab der HĂ€lfte der Strecke hatte ich das GefĂŒhl, dass meine Muskeln einfach nur noch kaputt sind. Aber zum Aufgeben war es einfach zu spĂ€t. Jeder Weg zurĂŒck zum Auto wĂ€re gleich lang gewesen.
Die nĂ€chsten Kilometer waren eine lange Durststrecke. Aber nach weiteren 20 km ging es. Die Strecke habe ich vorhinein so ausgewĂ€hlt, dass ich auf den letzten 30 km ein leichtes GefĂ€lle hatte, fĂŒr mich dann bergab. Diese letzten 30 km habe ich dann ohne mich abzustoĂen fortbewegt. Ansonsten wĂ€re ich wohl nie angekommen.
Und dennoch habe ich auf meinen 100 km eine Menge Radfahrer und Inlineskater ĂŒberholt.
Um genau zu sein waren es knappe 103 km. Die Strecke war eine Kombination aus den diversen Rundkursen (RK1 sind ja nur 92 km). Ich habe eine Menge ĂŒber meine Ausdauer gelernt, nĂ€mlich dass Durststrecken nur durch Willenskraft bezwingbar sind.
Insgesamt waren es 8.45 Stunden. Davon habe ich 1.5 Stunden Pause insgesamt gemacht. Macht 7.15 Stunden reine Fahrtzeit. Macht eine Durchschnittsfahrgeschwindigkeit von 13 km/h. Ich habe dabei insgesamt 8 Liter Wasser getrunken und diverse Sachen gegessen.
Insgesamt war das eine groĂartige Erfahrung. Wenn ich mir ĂŒberlege, dass ich vor 13 Monaten das erste Mal auf einem Longboard gestanden habe, bin ich sehr stolz auf meinen Fortschritt und klopfe mir einfach dafĂŒr auf die Schulter, diese gewaltige Strecke zurĂŒckgelegt zu haben.
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