Die Studie mit dem Titel âThe Digital Vortex: How Digital Disruption is Redefining Industriesâ ist die erste, die das DBT Center veröffentlicht hat. Die Autoren der Studie befragten 941 Entscheider aus 12 Branchen und 13 LĂ€ndern, darunter Australien, Brasilien, Kanada, China, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Russland, GroĂbritannien und die Vereinigten Staaten. Ziel der Studie ist es zu zeigen, wie weit Unternehmen bei der Digitalisierung bereits sind, und Zukunftsperspektiven zu bieten.
Die Ergebnisse zeigen: Aufgrund der digitalen Transformation werden sich schĂ€tzungsweise 40 Prozent der Unternehmen in jeder der untersuchten Branchen in einem völlig verĂ€nderten Wettbewerbsumfeld wiederfinden, und zwar innerhalb der kommenden fĂŒnf Jahre. Trotz der erheblichen Auswirkungen der digitalen Transformation glauben 45 Prozent der Entscheider jedoch nicht, dass sie ein Thema fĂŒr den Vorstand sei.
âJeder Markt und jede Industrie bewegt sich vom Informationszeitalter in das digitale Zeitalter. StĂ€dte, LĂ€nder und Unternehmen werden zwangslĂ€ufig Technologieorganisationenâ, sagt Michael Ganser, Senior Vice President Cisco Zentral- und Osteuropa. âNeue, schnelle Marktteilnehmer und innovative Traditionsfirmen erzeugen enormen Druck auf alle anderen Unternehmen. Eine erfolgreiche Vergangenheit ist keine Erfolgsgarantie, und Abwarten ist keine Option. Unternehmen brauchen jetzt eine digitale Strategie, um die digitale Transformation mitzugestalten und anzufĂŒhren.â
Die meisten FĂŒhrungskrĂ€fte sehen die Digitalisierung als positiv fĂŒr Wirtschaft und Gesellschaft an. Drei Viertel der Befragten erkennen, dass sie einen Fortschritt bringt, 72 Prozent glauben an Vorteile fĂŒr die Kunden und 66 Prozent gehen davon aus, dass sie dem Einzelnen mehr Entscheidungsmöglichkeiten verleiht. Gleichzeitig erkennen 43 Prozent die Risiken der Digitalisierung entweder nicht an oder setzen sich damit nicht auseinander. Nur ein Viertel der Befragten geht das Thema Digitalisierung aktiv an.
Unter den zwölf untersuchten Wirtschaftsbereichen ist die Technologiebranche am stÀrksten von der Digitalisierung betroffen. Auch weitere datengetriebene Branchen wie Medien und Unterhaltung, Telekommunikation, Finanzwesen und Einzelhandel betrifft die MarktverÀnderung sehr stark. Sie sind alle abhÀngig von Netzwerken und Plattformen, womit sie aus Daten und Transaktionen digitale Wertschöpfung betreiben.
Diese Transformation wird von kapitalkrĂ€ftigen Start-up-Unternehmen, digital aktiven Wettbewerbern und zunehmend auch der Verschmelzung der Branchen vorangetrieben. Sie ermöglicht es Unternehmen, in neue MĂ€rkte zu expandieren. Im Durchschnitt sagten FĂŒhrungskrĂ€fte von etablierten Unternehmen in allen zwölf Branchen, dass sie wesentliche VerĂ€nderungen durch die Digitalisierung erwarten. Dazu zĂ€hlen VerĂ€nderungen in den Marktanteilen innerhalb der nĂ€chsten fĂŒnf Jahre. Dennoch will fast ein Drittel die Entwicklungen abwarten, um erfolgreiche Konzepte des Wettbewerbs nachzuahmen.
âNicht nur die GeschĂ€ftsmodelle verĂ€ndern sich, sondern auch die Wertschöpfungsketten und Produktangebote. Digitalisierung verĂ€ndert nicht nur Branchen, sondern lĂ€sst auch die Grenzen dazwischen verschwindenâ, sagt Michael Wade, Director des DBT Center und Professor of Innovation and Strategy bei IMD. âWenn Wirtschaftsbereiche in den Digitalen Wirbelsturm geraten, werden physikalische Komponenten zunehmend abgelöst â da sie teilweise einen Wettbewerbsvorteil verhindern. Die erfolgreichsten Unternehmen nutzen eine sogenannte âkombinatorische Disruptionâ, indem sie verschiedene Werte wie Kosten, Erfahrung oder Plattformen vereinigen. Damit erzeugen sie neuartige GeschĂ€ftsmodelle und profitieren von exponentiellen Gewinnen.â
Der Begriff âDigital Vortexâ (engl. âdigitaler Wirbelsturmâ) beschreibt dabei die treibende Kraft, die durch Digitalisierung in allen Branchen erzeugt wird, und wie Unternehmen in das Zentrum dieses digitalen Wirbelsturms hineingesaugt werden. Die Studie erforscht die Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalen Transformation und ist ein wichtiger erster Schritt des DBT Centers, eines gemeinsamen Projekts von IMD, Cisco und einem Ăkosystem weiterer Partnerorganisationen (Quelle:www.globalnewsroom.cisco.com).
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Dieser Beitrag wurde am 25. Juni 2015 von Ralf Grandt in Allgemein, IT Themen, Strategie, Studie,Umfrage, Wissensmanagement, Wissensmanagement fĂŒr Kanzleien, Wissensmanagement fĂŒr Mandanten veröffentlicht. Schlagworte: #bigdata, #bigfour, #disruptive, #disruptiveIdeen,#wissensmanagementsoftware, Appliance, Cisco, Collaboration, Compliance, Compliance Management, DatenqualitĂ€t, Datenschutz, demografischer wandel, Digitale Transformation,Digitalisierung, Enterprise Search, Informationstechnologie, Kollaborativer Ansatz, Michael Ganser,Strategie, The Digital Vortex, WettbewerbsfĂ€higkeit. Bearbeiten












