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Die Geisteswissenschaften nach ihrem Ende – Orientierung zwischen Wirklichkeit und Wirklichkeitsersatz
Als der Literaturwissenschaftler Hans Ulrich Gumbrecht im Jahr 2007 die Frage stellte, was von den Geisteswissenschaften bleibe, wenn Suchmaschinen ihre traditionelle Funktion als Wissensspeicher ĂĽbernehmen, erschien dies vielen als provokante Zukunftsvision.
Heute, fast zwei Jahrzehnte später, leben wir mitten in dieser Zukunft.
Suchmaschinen finden in Sekunden, wofür früher Bibliotheken benötigt wurden. Künstliche Intelligenzen schreiben Texte, fassen Bücher zusammen, übersetzen Sprachen und beantworten Fragen, die einst Spezialisten vorbehalten waren.
Die alte Frage lautet daher neu:
Was bleibt von den Geisteswissenschaften, wenn Wissen jederzeit verfĂĽgbar ist?
Die Antwort könnte überraschend sein:
Vielleicht beginnt ihre eigentliche Aufgabe erst jetzt.
Die paradoxe Krise des Wissens
Noch nie hatte der Mensch Zugang zu so vielen Informationen wie heute.
Gleichzeitig scheint Orientierung immer schwieriger zu werden.
Wir wissen mehr ĂĽber die Welt als jede Generation vor uns.
Und dennoch nehmen Unsicherheit, Polarisierung und Verwirrung zu.
Der Grund liegt in einer oft ĂĽbersehenen Tatsache:
Information ist nicht Wissen.
Wissen ist nicht Verstehen.
Verstehen ist nicht Orientierung.
Digitale Systeme vermehren Informationen.
Sie erzeugen jedoch nicht automatisch Einsicht.
Wer täglich tausende Nachrichten liest, versteht die Welt nicht notwendigerweise besser als jemand, der wenige, aber gut geprüfte Informationen besitzt.
Der Mensch lebt in zwei Welten
Der größte Teil unseres Wissens stammt nicht aus eigener Erfahrung.
Wir kennen die Vergangenheit aus BĂĽchern.
Wir kennen ferne Länder aus Berichten.
Wir kennen politische Ereignisse aus Medien.
Wir kennen wissenschaftliche Erkenntnisse aus Studien, die andere durchgefĂĽhrt haben.
Der Mensch lebt daher immer zugleich in zwei Welten:
- in der Welt unmittelbarer Erfahrung,
- und in der Welt der Vorstellungen.
Diese zweite Welt könnte man als Wirklichkeitsersatz bezeichnen.
Wirklichkeitsersatz ist nicht falsch.
Er ist notwendig.
Ohne Sprache, Erinnerung, Symbole und kulturelle Überlieferung wäre Denken unmöglich.
Doch zwischen Wirklichkeit und Wirklichkeitsersatz besteht ein wesentlicher Unterschied:
Die Wirklichkeit antwortet.
Sie bestätigt oder widerlegt unsere Erwartungen.
Sie setzt Grenzen.
Sie leistet Widerstand.
Der Wirklichkeitsersatz dagegen kann in sich logisch und ĂĽberzeugend sein, ohne deshalb wahr zu sein.
Die Herausforderung der KI
Mit kĂĽnstlicher Intelligenz erreicht der Wirklichkeitsersatz eine neue Stufe.
KI kann Texte erzeugen, Argumente formulieren und Wissen zusammenfassen.
Sie kann Fragen beantworten, die plausibel, elegant und ĂĽberzeugend klingen.
Doch Plausibilität ist noch keine Wirklichkeit.
Ein gut formulierter Satz ist nicht automatisch wahr.
Ein schlĂĽssiges Narrativ ist kein Beweis.
Ein ĂĽberzeugender Gedanke ersetzt nicht die Erfahrung.
Gerade deshalb entsteht eine neue Aufgabe:
Nicht mehr die Suche nach Informationen wird entscheidend.
Sondern die Fähigkeit, Informationen zu prüfen.
Die Geisteswissenschaften als Wissenschaften der Orientierung
Hier beginnt die Zukunft der Geisteswissenschaften.
Ihre Aufgabe besteht nicht mehr primär darin, Wissen zu verwalten.
Diese Aufgabe übernehmen längst digitale Systeme.
Ihre neue Aufgabe besteht darin, Orientierung zu ermöglichen.
Sie fragen:
- Welche Geschichten prägen unser Denken?
- Welche Begriffe formen unsere Wahrnehmung?
- Welche Bilder erzeugen unsere Erwartungen?
- Welche Narrative beeinflussen unsere Entscheidungen?
- Welche Erfahrungen korrigieren unsere Vorstellungen?
Geisteswissenschaften werden damit zu Wissenschaften der Orientierung zwischen Wirklichkeit und Wirklichkeitsersatz.
Die RĂĽckkehr der Erfahrung
In einer Welt wachsender Simulation gewinnt die unmittelbare Erfahrung an Bedeutung.
Der Arzt erfährt Krankheit anders als der Leser eines Lehrbuchs.
Der Unternehmer erfährt den Markt anders als der Kommentator.
Der Liebende erfährt Nähe anders als der Autor eines Romans.
Der Trauernde erfährt Verlust anders als der Philosoph.
Erfahrung besitzt etwas, das keine Suchmaschine und keine KI ersetzen kann:
Sie ist die Begegnung mit dem Widerstand der Wirklichkeit.
Dort endet jede Simulation.
Dort beginnt Erkenntnis.
Warum die Geisteswissenschaften wichtiger werden
Paradoxerweise könnten die Geisteswissenschaften gerade deshalb wichtiger werden, weil Wissen immer leichter zugänglich wird.
Je größer die Informationsflut wird, desto wichtiger wird die Fähigkeit,
- Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden,
- Erfahrung von Erzählung zu trennen,
- Wirklichkeit von Wirklichkeitsersatz abzugrenzen,
- Orientierung in komplexen Welten zu finden.
Ihre Zukunft liegt nicht mehr in der Verwaltung von Wissen.
Ihre Zukunft liegt in der Reflexion ĂĽber die Bedingungen menschlichen Verstehens.
Schlussgedanke
Das Ende der Geisteswissenschaften könnte sich als Missverständnis erweisen.
Was endet, ist ihre Rolle als privilegierte HĂĽter von Informationen.
Was beginnt, ist eine neue Aufgabe:
Nicht Wissenschaften des Wissens, sondern Wissenschaften der Orientierung.
Denn die entscheidende Frage des 21. Jahrhunderts lautet nicht mehr:
Was können wir wissen?
Sondern:
Wie finden wir Orientierung zwischen Wirklichkeit, Wirklichkeitsersatz und menschlicher Erfahrung?
Vielleicht liegt genau darin die eigentliche Zukunft der Geisteswissenschaften.
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Ihr
Cisco entlässt, Oracle lässt von seinen Mitarbeitenden die Ersatz-KI antrainieren, Salesforce braucht "weniger heads", SAP frisst sich selbst, DeepL wird von ChatGPT zerlegt, Altman selbst spricht von AI-Washing, , 90 Prozent der deutschen Unternehmen sehen keinen messbaren Effekt #KI #Kuratiert
Der demografische Wandel verändert den Arbeitsmarkt nachhaltig. Unternehmen sehen sich mit einer alternden Belegschaft, zunehmendem Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen an Wissen und Anpassungsfähigkeit konfrontiert. Gleichzeitig beschleunigen Digitalisierung und technologische Innovationen den Wandel von Berufsbildern. In diesem Spannungsfeld wird Weiterbildung zum entscheidenden Erfolgsfaktor – nicht als kurzfristige Maßnahme, sondern als strategisches Instrument der Zukunftssicherung.
Wissen als kritische Ressource
Die Halbwertszeit von Wissen sinkt rapide. Qualifikationen, die heute gefragt sind, können morgen bereits überholt sein. Besonders in wissensintensiven Branchen ist kontinuierliche Weiterbildung unerlässlich, um Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Der demografische Wandel verstärkt diesen Druck zusätzlich: Weniger Nachwuchskräfte bedeuten, dass vorhandene Mitarbeiter gezielt entwickelt und langfristig gebunden werden müssen.
Weiterbildung als Antwort auf Fachkräftemangel
Der zunehmende Mangel an qualifizierten Fachkräften lässt sich nicht allein durch Rekrutierung lösen. Unternehmen, die in die Entwicklung ihrer Belegschaft investieren, schaffen nachhaltige Vorteile. Weiterbildung erhöht nicht nur die Kompetenz, sondern auch die Motivation und Loyalität. Gleichzeitig ermöglicht sie es, interne Potenziale zu erschließen und neue Rollen aus den eigenen Reihen zu besetzen.
Digitale Weiterbildungsformate als SchlĂĽssel
Klassische Präsenzseminare stoßen zunehmend an Grenzen – sowohl organisatorisch als auch wirtschaftlich. Digitale Weiterbildungsformate bieten hier eine flexible und skalierbare Alternative. Sie ermöglichen orts- und zeitunabhängiges Lernen, reduzieren Ausfallzeiten und lassen sich individuell anpassen.
Moderne Anbieter wie das Institut Wupperfeld setzen gezielt auf innovative Lernkonzepte:
Interaktive Online-Trainings mit hohem Praxisbezug
Sofort umsetzbare Inhalte fĂĽr den direkten Praxiseinsatz
Diese Formate verbinden Effizienz mit Wirksamkeit und tragen dazu bei, Weiterbildung fest im Unternehmensalltag zu verankern.
Strategische Verankerung im Unternehmen
Weiterbildung entfaltet ihre volle Wirkung nur dann, wenn sie Teil der Unternehmensstrategie ist. Dazu gehört eine klare Zieldefinition ebenso wie die systematische Analyse von Kompetenzbedarfen. Erfolgreiche Unternehmen entwickeln Lernkulturen, in denen kontinuierliche Qualifizierung selbstverständlich ist.
Fazit
Der demografische Wandel ist keine Herausforderung der Zukunft – er ist bereits Realität. Unternehmen, die Weiterbildung strategisch nutzen und auf digitale Formate setzen, sichern sich entscheidende Wettbewerbsvorteile. Investitionen in Wissen zahlen sich langfristig aus: in Form von Innovationskraft, Mitarbeiterbindung und nachhaltigem Unternehmenserfolg.
Mehr zu den digitalen Weiterbildungsangeboten des Instituts Wupperfeld gibt es hier: https://shop.iw-beratung.de.
Schon 2016 war das KI-Versprechen da. Geliefert wurde sechs Jahre später. Was Watson versprach, liefern heute ChatGPT, Claude Copilot & Co. — in Ansätzen. Mein Rückblick. #KI #IBM #Watson #TenYearsAfter
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Die digitale Zukunft gestalten – Chancen, Verantwortung und neue Wege für Unternehmen
Die digitale Zukunft ist keine ferne Vision mehr – sie findet bereits heute statt. Technologien entwickeln sich rasant, Geschäftsmodelle verändern sich und Kundenerwartungen steigen kontinuierlich. Für Unternehmen bedeutet das: Wer die digitale Zukunft für Unternehmen aktiv gestaltet, sichert nicht nur Wettbewerbsfähigkeit, sondern auch langfristige Stabilität und Wachstum.
Doch digitale Transformation ist mehr als die EinfĂĽhrung neuer Software. Sie ist ein kultureller, strategischer und organisatorischer Wandel, der Menschen, Prozesse und Technologien gleichermaĂźen betrifft.
Was bedeutet digitale Zukunft wirklich?
Die digitale Zukunft beschreibt eine Welt, in der digitale Technologien selbstverständlich in alle Lebens- und Arbeitsbereiche integriert sind. Dazu gehören unter anderem:
Automatisierte und datengetriebene Prozesse
KĂĽnstliche Intelligenz und intelligente Assistenzsysteme
Digitale Plattformen und vernetzte Ă–kosysteme
Neue Arbeitsmodelle und digitale Kollaboration
Nachhaltige, ressourcenschonende Technologien
Die digitale Zukunft ist dabei kein einheitliches Konzept, sondern entwickelt sich individuell – abhängig von Branche, Unternehmensgröße und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.
Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten! Erlebt spannende Formate zu digitaler Transformation, KI & Startups – Wissen, Austausch & Innovati
Digitale Zukunft für Unternehmen – vom Reagieren zum Gestalten
Für Unternehmen ist die digitale Zukunft eine zentrale strategische Aufgabe. Wer nur reagiert, gerät schnell unter Druck. Wer jedoch proaktiv handelt, kann digitale Technologien gezielt nutzen, um:
Prozesse effizienter zu gestalten
Kosten zu senken und Ressourcen zu schonen
neue Geschäftsmodelle zu entwickeln
Kunden besser zu verstehen und zu erreichen
Innovationsfähigkeit nachhaltig zu stärken
Die digitale Zukunft fĂĽr Unternehmen beginnt mit klaren Zielen, einer realistischen Standortbestimmung und dem Mut, bestehende Strukturen zu hinterfragen.
Digitalisierung braucht Orientierung und Verantwortung
Technologischer Fortschritt allein reicht nicht aus. Die digitale Zukunft muss verantwortungsvoll gestaltet werden. Themen wie Datenschutz, IT-Sicherheit, ethische Fragen rund um KI und digitale Teilhabe gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Unternehmen stehen vor der Aufgabe, digitale Lösungen so einzusetzen, dass sie:
Vertrauen schaffen
transparent und nachvollziehbar sind
Mitarbeitende mitnehmen
gesellschaftlichen Mehrwert erzeugen
Eine nachhaltige digitale Zukunft verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer und ökologischer Verantwortung.
Der Digital Business Club als Wegbegleiter in die digitale Zukunft
Genau hier setzt der Digital Business Club e.V an. Auf der Plattform digital-business-club.org kommen Unternehmen, Expert:innen und Entscheider:innen zusammen, um die digitale Zukunft gemeinsam zu gestalten.
Der Club bietet:
Orientierung im digitalen Wandel
Austausch auf Augenhöhe
Zugang zu Expertise und Best Practices
Impulse fĂĽr Innovation und Digitalisierung
Netzwerke fĂĽr Kooperation und Wachstum
Der Fokus liegt darauf, Digitalisierung nicht isoliert zu betrachten, sondern als ganzheitlichen Transformationsprozess.
Digital Zukunft denken – gemeinsam, vernetzt, praxisnah
Die digitale Zukunft entsteht dort, wo Menschen Wissen teilen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungen entwickeln. Sie ist kein Solo-Projekt, sondern ein Gemeinschaftsprozess.
Unternehmen, die sich heute mit ihrer digitalen Zukunft auseinandersetzen, schaffen die Basis fĂĽr:
resiliente Organisationen
zukunftsfähige Geschäftsmodelle
motivierte Mitarbeitende
stabile Kundenbeziehungen
Die Zukunft ist digital – entscheidend ist, wie wir sie gestalten.
Fazit: Die digitale Zukunft beginnt jetzt
Die digitale Zukunft ist kein Ziel, das man irgendwann erreicht. Sie ist ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Unternehmen, die heute investieren – in Wissen, Kultur und Technologie – sichern sich morgen klare Vorteile.
Mit Plattformen wie digital-business-club.org entsteht ein Raum, in dem digitale Zukunft nicht nur diskutiert, sondern aktiv gestaltet wird.
Digitale Verantwortung braucht Führung – Der Vorstand des Digital Business Club e.V.
Digitale Transformation ist kein Selbstläufer. Sie braucht Menschen, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und den Mut haben, neue Wege zu gehen. Genau hier setzt der Digital Business Club e.V. an – mit einem Vorstand, der Digitalisierung nicht nur versteht, sondern aktiv gestaltet.
Mit Marco Sinigaglia und Eugen Resch vereint der Verein strategische Weitsicht, unternehmerische Erfahrung und einen klaren gesellschaftlichen Anspruch: Digitalisierung soll allen zugutekommen.
Warum digitale FĂĽhrung heute wichtiger ist denn je
Digitalisierung verändert Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft tiefgreifend. Doch Technologie allein reicht nicht aus.
Was es braucht, sind Menschen, die:
Verantwortung ĂĽbernehmen
komplexe Themen verständlich machen
BrĂĽcken zwischen Technik, Wirtschaft und Gesellschaft bauen
digitale Innovation mit ethischen Werten verbinden
Der Digital Business Club e.V versteht sich genau als diese Plattform – getragen von einem Vorstand, der nicht verwaltet, sondern gestaltet.
Marco Sinigaglia – Vision, Verantwortung und Umsetzung
Als Präsident des Digital Business Club e.V. steht Marco Sinigaglia für eine klare Haltung:
Digitalisierung muss praktisch, sicher, nachhaltig und inklusiv sein.
Sein Fokus liegt darauf, digitale Transformation greifbar zu machen – nicht als abstraktes Buzzword, sondern als konkreten Mehrwert für:
Unternehmen
Organisationen
Bildungseinrichtungen
Gesellschaft und Privatleben
Unter seiner Führung ist der Club zu einem Ort geworden, an dem Wissen geteilt, Innovation gefördert und digitale Kompetenzen aufgebaut werden. Marco verbindet strategisches Denken mit operativer Umsetzbarkeit – eine Kombination, die im digitalen Wandel entscheidend ist.
Eugen Resch – Struktur, Perspektive und Dialog
Eugen Resch ergänzt den Vorstand mit einem starken Fokus auf Struktur, Vernetzung und nachhaltige Entwicklung. Digitalisierung bedeutet für ihn nicht Geschwindigkeit um jeden Preis, sondern kluge, verantwortungsvolle Veränderung.
Er bringt unterschiedliche Perspektiven zusammen, fördert den Austausch zwischen Expert:innen, Unternehmen und Institutionen und trägt dazu bei, dass digitale Projekte langfristig wirken – nicht nur kurzfristige Effekte erzielen.
Gemeinsam steht der Vorstand fĂĽr eine Digitalisierung, die nicht spaltet, sondern verbindet.
Wir arbeiten unermüdlich daran die Digitalisierung für alle greifbar und zugänglich zu machen.
Der Digital Business Club – mehr als ein Netzwerk
Der Digital Business Club ist kein klassisches Business-Netzwerk. Er ist ein Denkraum, Lernraum und Handlungsraum zugleich.
Hier geht es um Fragen wie:
Wie gelingt digitale Transformation nachhaltig?
Wie können Unternehmen Digitalisierung sinnvoll nutzen?
Wie bleibt der Mensch im Mittelpunkt?
Wie schaffen wir digitale Teilhabe?
Mit Formaten, Projekten und Initiativen bringt der Club Menschen zusammen, die nicht nur ĂĽber Digitalisierung sprechen, sondern sie aktiv mitgestalten.
Die Digital Business Lounge – Austausch auf Augenhöhe
Ein zentrales Format des Clubs ist die Digital Business Lounge.
Sie bietet Raum für offenen Dialog, neue Ideen und ehrlichen Austausch – jenseits von Verkaufspräsentationen oder Buzzword-Marketing.
Hier treffen:
Unternehmer:innen
Entscheider:innen
Digitalexpert:innen
Gestalter:innen
aufeinander, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln und voneinander zu lernen.
Digitale Transformation mit Haltung
Was den Digital Business Club und seinen Vorstand auszeichnet, ist die klare Haltung:
Digitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie ist ein Werkzeug, um Prozesse zu verbessern, Menschen zu entlasten und neue Chancen zu schaffen – wirtschaftlich wie gesellschaftlich.
Mit Marco Sinigaglia und Eugen Resch steht der Club fĂĽr:
verantwortungsvolle Digitalisierung
nachhaltige digitale Strukturen
Wissenstransfer statt Wissensmonopole
Gemeinschaft statt Einzelinteressen
Fazit: Führung, die Zukunft möglich macht
Der digitale Wandel braucht Menschen, die ihn verstehen – und solche, die ihn erklären können.
Der Vorstand des Digital Business Club e.V. verbindet beides.
Mit klarer Vision, praktischer Erfahrung und einem starken Netzwerk schafft der Club Orientierung in einer zunehmend komplexen digitalen Welt.
Nicht laut, nicht kurzfristig – sondern nachhaltig, menschlich und wirksam.
Nicht alle Produkte sind sicher und datensparsam
Viele Verbraucher:innen verwenden im Alltag identische oder zu einfache Passwörter – und riskieren damit den Missbrauch ihrer Daten oder Opfer eines Betrugs zu werden. Passwort-Manager können helfen, diese Gefahr durch die Verwaltung starker und individueller Passwörter zu verringern. Doch nicht alle Produkte schützen gleich gut und datensparsam. Das zeigt eine gemeinsame Untersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).
Zehn weit verbreitete Passwort-Manager wurden daraufhin überprüft, wie sicher sie Passwörter speichern und wie sie mit den sensiblen Nutzerdaten umgehen. „Die Auswertung der Datenschutzhinweise zeigt, dass ungefähr die Hälfte der geprüften Passwort-Manager erfreulicherweise datensparsam sind und entweder keinerlei personenbezogene Daten erfassen oder vornehmlich nur für die Bereitstellung des Dienstes erforderliche Daten erheben und verarbeiten“, sagt Ayten Öksüz, Expertin für Datenschutz bei der Verbraucherzentrale NRW. Einige Anbieter erfassen zusätzlich Nutzungsdaten wie beispielsweise die Webseiten, für die die Zugangsdaten gespeichert wurden, sowie die Häufigkeit ihrer Aufrufe. Diese Daten werden teilweise zur Verbesserung der Dienste ausgewertet. Nur wenige Anbieter nutzen Daten auch zu Marketingzwecken oder teilen sie mit Marketingpartnern. „Vor der Wahl des Passwort-Managers sollten Verbraucher:innen unbedingt die Datenschutzhinweise der jeweiligen Anbieter prüfen und darauf achten, dass die Passwort-Manager keine unnötigen Daten erheben und weitergeben“, rät Öksüz.
Mehr Mängel wurden bei der Prüfung der IT-Sicherheit durch das BSI festgestellt. Drei der zehn untersuchten Passwort-Manager speichern Passwörter in einer Weise, die Herstellern einen Zugriff zumindest theoretisch ermöglichen – wenn auch teilweise nur unter gewissen Bedingungen. Dies erhöht prinzipiell die Angriffsfläche und erfordert zusätzliche Schutzmaßnahmen des Anbieters. Bei zwei Passwort-Managern war eine Bewertung nicht möglich. Lediglich drei der untersuchten Passwort-Manager verschlüsseln den kompletten Inhalt. Bei anderen werden teilweise Daten wie Benutzername und die Webseiten der gespeicherten Zugänge unverschlüsselt abgelegt.
Was einen guten Passwort-Manager ausmacht
Um eine sichere und effektive Verwaltung unterschiedlicher Passwörter zu gewährleisten, sind Passwort-Manager sinnvoll. Wie die Untersuchung zeigt, gibt es aber auch Schwachstellen bei einzelnen Anbietern. Bei der Auswahl sollte der Fokus auf Sicherheit und Datenschutz gelegt werden. Die Passwort-Manager sollten sämtliche Daten nach aktuellem Stand der Technik verschlüsseln und nur die notwendigsten Daten verarbeiten, welche zur Bereitstellung des Dienstes unumgänglich sind. Bei der anschließenden Nutzung sollte auf die Einrichtung eines starken Masterpassworts, die Aktivierung einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), automatische Backups der gespeicherten Passwörter sowie eine automatische Sperrung bei Nichtnutzung geachtet werden, um einen unberechtigten Zugriff zu verhindern. Werden die Daten im Passwort-Manager in einer Cloud gespeichert, sollten Verbraucher:innen sich über den Ort der Speicherung und dessen Schutzniveau beim Hersteller informieren.
Umfrage zeigt: Verbraucher:innen sorgen sich um ihre Daten
Eine Umfrage der Verbraucherzentrale NRW lieferte zudem weitere Erkenntnisse über den Umgang mit Passwörtern und die Nutzung von Passwort-Managern unter Verbraucher:innen. Die Mehrheit der Befragten, die keinen Passwort-Manager nutzen, gab als Grund dafür an, dass sie Angst haben, die darin gespeicherten Passwörter könnten gestohlen oder vom Anbieter eingesehen werden. Diese Angst teilt bei den Nutzer:innen von Passwort-Managern immerhin noch ein Fünftel der Befragten. Sowohl unter denjenigen, die einen Passwort-Manager nutzen, als auch unter denjenigen, die keinen nutzen, ist die Sicherheit mit Abstand die am häufigsten genannte Eigenschaft, die bei der Wahl eine Rolle spielt. „Damit Passwort-Manager genutzt werden, ist es unerlässlich, dass dem Produkt und dem Hersteller Vertrauen geschenkt werden kann und kein Zugriff auf die Daten möglich ist, auch nicht seitens des Anbieters“ so Öksüz. „Hier sehen wir die Hersteller in der Pflicht, durch hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards vertrauenswürdige Produkte anzubieten.“
Hintergrund
Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen e.V. und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurde im ersten Halbjahr 2025 untersucht, wie sicher und datenschutzkonform ausgewählte Passwort-Manager sind. Auf Grundlage einer systematischen Marktanalyse hat das BSI zehn ausgewählte Passwort-Manager einer Gefährdungsanalyse unterzogen und die Ergebnisse den Herstellern mit Gelegenheit zur Stellungnahme vorab zur Verfügung gestellt. Ziel der Untersuchung war es, die IT-Sicherheit der Passwort-Manager zu bewerten. Die Verbraucherzentrale NRW hat die vom BSI ausgewählten Passwort-Manager hinsichtlich der Frage untersucht, wie diese mit dem Thema Datenschutz umgehen. Dazu wurden zum einen die Datenschutzhinweise und zum anderen der Registrierungsprozess begutachtet. Ergänzend hat die Verbraucherzentrale NRW eine Verbraucherumfrage zum Thema Passwortverwaltung durchgeführt, um konkrete Treiber und Barrieren für die Nutzung von Passwort-Managern zu erheben. An der Umfrage haben 1.203 Internet-Nutzer:innen teilgenommen.
WeiterfĂĽhrende Informationen:
- Die Ergebnisse der Untersuchungen durch das BSI und der Verbraucherzentrale NRW sind in einer gemeinsamen Veröffentlichung zusammengefasst und können hier abgerufen werden:
https://www.bsi.bund.de/dok/1148996
- Die zentralen Ergebnisse der Verbraucherumfrage sind unter folgendem Link einsehbar:
https://www.verbraucherzentrale.nrw/node/113439
- Weitere Tipps und Erläuterungen rund um das Thema Passwort-Manager unter:
www.verbraucherzentrale.de/passwort-manager
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