seen from T1
seen from Singapore
seen from Bolivia

seen from India
seen from China

seen from India

seen from United States
seen from China
seen from China
seen from United States
seen from United States
seen from Australia
seen from United States
seen from Mexico

seen from United States

seen from United States

seen from United States

seen from China

seen from United States
seen from Ukraine

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
Notitia Utraque
1.
Notitia Vtraqve Cvm Orientis Tvm Occidentis Vltra Arcadii Honoriiqve Caesarvm Tempora: hört dieser Titel irgendwann auf, ist das ĂŒberhaupt ein Titel? Das ist das Titelblatt eines kolorierten Druckes, der 1552 in Basel erschien und der zur Publikationsgeschichte der sog. notitia dignitatum gehört. Man zĂ€hlt diesen Druck (dessen 'Auflage' nicht vollstĂ€ndig standardisiert ist) zur ersten Ausgabe der notitia dignitatum. Was bis dahin in verschiedenen Codices ĂŒberliefert wurde, wird damit Teil einer neuen Technologie, dem Buchdruck. Durch diesen technologischen Wechsel Ă€nder sich vieles, aber bei der notitia dignitatum Ă€ndert sich unter anderem eins nicht: Das ist vorher ein heterogenes und nicht vollstĂ€ndig homogenes Material. Danach auch nicht. Schon die erste Auflage ist nicht vollstĂ€ndig homogenisiert. Der deutlichste Unterschied innerhalb dieser Auflage ist, dass es kolorierte und nichtkolorierte Fassungen dieses Druckes gibt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein bleibt das Material in hohem MaĂe wild, es wird immer neu zusammengesetzt und mit anderem Material kombiniert. Man findet sogar Editionen, da sind die notitia dignitatum der Anhang zu den Konstitutionen der SpĂ€tantike. Die Editionswissenschaften des 19. Jahrhunderts haben mit ihren SystenmansprĂŒchen dieses Treiben vielleicht eher erschöpft als erledigt. Es kursiert nur als GerĂŒcht, dass die notitia dignitatum der Name eines Materials sei, dessen historischer Bestand feststehe.
Das Drucker-Signet auf dem Titelblatt wird von der Literatur Hans Holbein dem JĂŒngeren zugeschrieben. Solche Drucker-Signets stehen in der Tradition dessen, was die notitia dignitatum selbst ĂŒberliefert, nĂ€mlich Schildzeichen römischer, (militĂ€rischer) Verwaltungseinheiten, den sogenannten digmata. Die Drucker-Signets sind VorlĂ€ufer von Markenzeichen oder Logos, sie stehen fĂŒr ein GeschĂ€ft ein, an dem mindestens eine Person hĂ€ngt. Die Drucker-Signets sind von Drucker-Marken nicht scharf abgegrenzt. Wie sie haben sie eine amtliche Dimension. Sie bindet Rechte, in dem Fall noch keine Urheberrechte, aber Druckerprivilegien. Das sind nicht geseztesförmige, nicht satzförmige Rechtsquellen, aber weil sie Rechte binden sind es auch Rechtsquellen.
Anders als Bildnisse und Portraits oder anders, wie es angeblich fĂŒr Konzerne in der Moderne zum Problemen geworden sein soll, haben diese Drucker-Signet kein Problem damit, nicht anthropomorph zu sein. Frobens Signet muss nicht Froben zeigen und muss keine Ăhnlichkeit mit ihm haben, es steht auch so fĂŒr ihn wie er fĂŒr es ein. Die Signets stehen fĂŒr ein GeschĂ€ft und einen Betrieb, auch fĂŒr eine oder mehrer Personen, die aber nicht unter dem Zwang stehen, natĂŒrlich gedacht zu werden, es geht um eine Technik der Zuschreibung, die kein Problem damit hat, abstrakt, komplex, nicht natĂŒrlich und nicht abbildend zu sein. Auch insoweit mĂŒssen diese Signets nicht anthropomorph sein. Es kann sein, dass so eine Gestaltung um 1552 wie eine NaivitĂ€t oder Plattheit gewirkt hĂ€tte. Ăber das VerhĂ€ltnis zwischen Zerstreuung und Ego denkt man vielleicht um 1552 alltĂ€glich und grĂŒndlich nach, ohne daraus aber eine groĂe Sache, eine entscheidende Differenz oder eine These zur Fragmentierung des Subjektes, des Staates und der Gesellschaft machen. Angeblich soll spĂ€ter einmal, bei Deleuze findet man Formulierungen und bei Vesting dann Thesen dazu, der Unterschied zwischen Zersplitterung und Ego spĂ€ter groĂe, nationale und kontinentale Geographien und sogar den Unterschied zwischen Kulturen und LĂ€ndern gekennzeichnet haben. Das angloamerikanische Subjekt sei eher zersplittert, das kontinentaleuropĂ€ische eher ein totales Ego. Wenn das stimmt (was mir zwar zweifelhaft, aber auch nicht unmöglich erscheint, es sind ja einsetzbare Symbole), dann wĂ€re etwas, was in den Signets sich nahe kommt, spĂ€ter einmal eine groĂe Sache geworden. Angeblich soll es spĂ€ter auch eine Zeit gegeben haben, in der fĂŒr komplexe Unternehmens- und GeschĂ€ftformen und fĂŒr komplexe juristische Assoziationen zuerst die passenden Bilder gefehlt hĂ€tten, das hĂ€tte sogar die Reform des Gesellschaftsrechts blockiert. Aber dann hĂ€tten sich Bilder eingestellt und so sei das Gesellschaftsrecht auch reformierbar geworden. Das kann sein. Daniel Damler vertitt diese These, ich bin mir auch da noch nicht sicher. Wenn man Macht als puissance versteht, dann ist das eine zweischneidige Angelegeneit, die es schwierig macht, Bilder als Machthaber oder als GrĂŒnde zu verstehen. Sie sind Effekte und effektiv, das scheint mir sicher.
2.
In der frĂŒhen Neuzeit sind die Drucker-Signets emblematisch geprĂ€gt und auf eine alltĂ€gliche Weise assoziativ, die die Grenze zwischen Namen und Bildern so ĂŒberspringt, wie diejenige zwischen Anthropomorphie und einem gleichermaĂen abstrakten wie konkreten Komplex wieder dieser Zusammenstellung von HĂ€nden, Tieren, Wolken, StĂ€ben bei Froben. WĂ€hrend die römischen Schildzeichen einfache geometrische Formen, vereinfachte Tierzeichen oder knapp Ornamente verwenden, verwenden die Drucker-Signet eine komplexere Gestaltung, die meist auch humanistitisch aufgeladen ist. Das sind Bilder, die an und aus der Literatur entstehen. Stab und Schlange zum Beispiel sind aus der Literatur ebenfalls bekannte Motive, zum Beispiel auf dem Buch Moses. Die Doppelung ist im Kontext der Literaturen und Ikonographien zu Rom und zur Klugheit bekannt, etwa bei Ianus oder bei der Prudentia taucht das auch auf, aber auch beim Doppeladler, dem byzantinischen Signet des 'zweitens Roms'. Solche Drucker-Signets sind lesbare und besprechbare, diskutierbare Bilder und sichtbare Worte.
Das ist das Drucker-Signet des Baseler-Druckers Johannes Froben. Er hat sich ein Motiv gewĂ€hlt, in dem man Polobjekte erkennen kann. Da ist der Stab, der als pole bezeichnet wird; da sind die beiden Schlangen, die man als polare Symbole verstehen kann, die zum Beispiel ĂŒber die Laokoon-Passage bei Vergil oder auch ĂŒber die römische Kopie des griechischen Laokoon aus dem Belvedere im Vatikan zu den meistkommentierten polaren Symbolen der römischen Gesellschaft gehören. Das sind nicht nur zwei Schlangen, das sind auch zweideutige Schlangen und mehr noch sind das zwei Schlangen, die ihre Zweideutigkeit eindeutig fĂŒr Fragen der Deutung explizieren. Der Stab wird von zwei meteorologisch, in Wolken gefassten HĂ€nden gegriffen und in der Waage (vielleicht gegen ein Kippen) gehalten, auch das lĂ€sst sich als ein Zeichen fĂŒr PolaritĂ€t deuten, Da wird keinen allgemeine, aber besondere Vorstellung zur Mehrdeutigkeit, Zweideutigkeit, Ambivalenz oder AmbiguitĂ€t mit verbunden sein. Walter Schulz hat einmal an der deutschen Systemphilosophie eine, wie er es nennt, "Metaphysik des Schwebens" entwickelt, eine Ăsthetik. In der frĂŒhen Neuzeit lĂ€sst sich zu so einer Meterorologie kein philosophisches System der Ăsthetik entdecken, aber ein zerstreutes Wissen, zerstreute Hinweise. Dieses Drucker-Signet wĂŒrde ich insoweit zwar als Bild von Polobjekten lesen, aber ich wĂŒrde es nicht direkt als Polobjekt verstehen. Es ist im engeren Sinne keine Tabelle, kein Kalender, kein drehbares, wendiges, kippbares oder kehrbares Objekt, es operiert nicht mit Bild und Bildgrund, nicht mit Schreiben und Schreibgrund, es ist in einem einfachen Sinne 'nur', aber immerhin das Bild von Polobjekten.
2.
Auch dieses Druckersignet wĂŒrde ich als ein Schildzeichen römischer Verwaltung und römischer Kanzleikultur verstehen. Ich wĂŒrde es auch zum bĂŒro- und studiokratischen Apparat zĂ€hlen. Bei allen Unterschieden, die es zwischen den (militĂ€rischen) Schildzeichen der römischen Verwaltung aus der SpĂ€tantik und dem Drucker-Signet bei Froben gibt, gibt es alle solche Unterschiede auch schon in den und mit den Zeichen. Selbst wenn man die römischen Schildzeichen staatliche Zeichen nennt, dann sind das Zeichen eines Status, den nicht nur die Einrichtung hat, die man Staat nennt. Was man Staat nennt, ist nicht das einzige groĂe Symbol, nicht das einzige monumentale Subjekt, nicht die einzige Assoziation und nicht einzige Montage, die einen Status haben soll. Selbst in der römischen SpĂ€tantike wĂ€re das nicht der Fall gewesen. Selbst wenn man groĂzĂŒgig ist und den Staatsbegriff schon fĂŒr Rom anwendet, dann wĂ€re der römische Staat nicht der einzige Staat der römischen SpĂ€tantike gewesen, nicht einmal innerhalb eigener Grenzen. Auch er war schon gespalten und am eigenen Ort metaphorisch oder in seiner eigentlichen Anwendung ĂŒbertragen. Das markiert dieser Druck von 1552 ganz gut, wenn er, wie mit einen Titel, mit der Zeile notitia utraque beginnt und man sich doch unsicher ist, ob das jetzt der Zitel ist. Soll das die Kopfzeile sein, ist sie abgeschlossen, bevor das Schreiben dann weitergeht und 'ausufert'? Schon hier ist, was römisch und assoziiert sein sowie einen Status haben soll, verdoppelt und gespalten, und das sogar mit einer kalendarischen Dimension, denn auf dem Titelblatt ist von einem römischen Abendland und einem römischen Morgenland die Rede, beides findet man in den Akten.
In einem Sammelband, den Cornelia Vismann einmal mit Walter Seitter herusgegeben hat, hatte sie darauf bestanden, dass der Titel des Bandes klein geschreiben wird. Er sollte römisch heiĂen. Die Herausgeber vom Tumult Verlag haben es vermasselt und auf das Cover Römisch gesetzt, man sieht die geplante Schreibweise heute nur noch in dem Band, nicht mehr auf seinem Cover. Alles StĂ€ndische und Stehende mag verdampfen, aber nicht auf den Covern von Herausgebern, die groĂ denken. Man sollte aber auch polar denken, immer mit GröĂe und Kleinheit kalkulieren.
3.
Was man notitia dignitatum nennt, das ist nicht nur ein Buch, es ist auch etwas anderes als ein Buch. Der Textbegriff ist so weit, der kann das schlucken, aber man steht dann auch vor einem vagen Textbegriff. Das Material ist kein verfasster Text. Das ist ein heterogenes Material, das aus der Verwaltung stammt. Insoweit orientiere ich mich an einer Unterschiedung, die Cornelia Vismann in ihrem Buch ĂŒber Akten entwickelt hat. Die notitia dignitum ist in dem Sinne der Name fĂŒr Akten, die nicht signiert und nicht verfasst sind. Das ist in Vismanns Sinne ein schwaches, niederes Schreiben, weil es nicht verfasst, nicht autorisiert nicht einmal nur Schreiben ist. Wenn es ĂŒberhaupt homogenisiert ist, dann wird auch eine solche HomogenitĂ€t noch von HeterogenitĂ€t begleitet. Man findet unterschiedliche Schreibtechniken und unterschiedliche Bildgebungstechniken in der notitia dignitatum, in jeder Ausgabe und in jedem Codex. Man findet Listen, Tabellen, vereinzelt Fliesstext oder auch Dialoge. Das ist eine Sammelhandschrift, die in der Ăberlieferungsgeschichte auch laufend ihren Umfang und ihre Zusammenstellung wechselt. Das hat dazu gefĂŒhrt, dass eine Reihe von Autoren, unter anderem Pierre Legendre, glauben, ein Satz, den man in diesen Sammlungen findet, sei ein Satz von Andreas Alciatus. Sabine Hackbart zum Beispiel nennt in ihren Arbeiten zu Legendre den Satz 'Quid est pictura? Veritas falsa' einen Aphorismus von Andreas Alciatus.
In den Sammelhandschriften sind im Laufe der frĂŒhen Neuzeit noch Texte von Alciatus mit aufgenommen und dann spĂ€ter wieder ausgeschieden worden. So ist der Satz an den Namen eines Autors gekommen, der nicht der Autor oder Urheber dieses Satzes ist. Dem Satz ist passiert, was er sagt. Zu sagen, das sei ein Satz des Alciatus ist auch veritas falsa, obwohl dieser Satz kein pictura ist. Wie soll man das ĂŒbersetzen? Veritas falsa ist eine Wahrheit, die ĂŒber ein Polobjekt versendet wird und/oder gefĂ€llt. Man kann das zwar auch einfacher ĂŒbersetzen und sagen, dass sei schlicht eine falsche Wahrheit, eine VerfĂ€lschung oder gar eine LĂŒge. Aber was ist, wenn Alciatus gesagt hĂ€tte, das sei genau sein Satz, den habe er immer schon gesucht? Vielleicht hat er sich ja auch darum so um die Codices und die Vorbereitung erster Drucke bemĂŒht, weil er sich dieses Material zu eigen machen wollte. Dann ist die Aussage, das sei ein Satz des Alciatus nicht eimal urheberrechtlich falsch, den der Satz ist lĂ€ngst gemeinfrei geworden, als er an den Namen Alciatus geriet. In einer Polarforschung hat man es mit Wahrheiten zu tun, die sich kehren, drehen, kippen und wenden und dabei nur die durchgehenden Kontraktionen und Distraktionen begleiten, die immer und ĂŒberall vorgehen. Solche Wahrheiten sind mal naheliegend, mal fernliegend, mal abwegig und mal treffend, mal subjektiv mal objektiv. Man wĂŒrde wohl eher von Wahrscheinlichkeiten, von dogmatischen Wahrheiten oder aber von Evidenzen sprechen.
4.
Weil Warburgs Staatstafeln nicht isoliert sind, sondern Teil seines Atlas,bieten sie an, römische Wahrheiten auch als solche dogmatischen Wahrheiten, als Wahrscheinlichkeiten oder Evidenzen zu verstehen. Sie bieten an, römisch-staatliche Wahrheit so zu verstehen, als Wahrheit, die ĂŒber Polobjekte gesendet wird und/oder gefĂ€llt. In dem Sinne ist sie gefĂ€llt, nĂ€mlich ĂŒber ein Polobjekt gesendet, in dem Sinne gefĂ€llt sie, leuchtet ein und macht Sinn. So eine Wahrheit ist insoweit grĂŒndlich , wie sie saisonal und kalendarisch mit Reizen versehen ist.
Warburg legt es mit einem amtlichen Schreiben aus dem Sommer 1929, also nach der RĂŒckkehr aus Rom und vor der letzten Kuratoriumssitzung der K.B.W. nahe, Polobjekte in einer studio- und bĂŒrokratischen Dimension zu betrachten. Er spricht dort nĂ€mlich nicht einfach nur von dem Pendeln, von dem er öfters spricht, schreibt und zu dem er immer wieder etwas zeichnet. Er spricht dort plötzlich von einem Pendelgang, also einem Corridor, wie man ihn aus Verwaltungsarchitekturen kennt. Er muss vor das Kuratorium, um Rechenschaft abzulegen und um sein Budget bewilligen zu lassen, er muss selbst durch so einen Gang. Er muss das GeschĂ€ft, das Legenden aus dem Archiv des Dogmas groĂer Trennung teilweise so deuteten, als ob Warburg es losgeworden wĂ€re, weiterfĂŒhren. Und das macht er professionell, er hat das BankgeschĂ€ft auch in der Familie gelernt. Und da spricht er das erste mal nicht nur vom Pendeln, sondern vom Pendelgang. In diesem Schreiben hat der Pendelgang (und damit auch ein Polobjekt) einen vierfachen Sinn. Er spricht in einem historischen, geographischen, psychischen und gesellschaftlichen Sinn von diesem Pendelgang. Insoweit gibt es bei Aby Warburg in Bezug auf die magischen und mantischen Praktiken seiner Deutung einen vierfachen Pendelsinn, den er zu rationalisieren sucht. Er versucht, zu dem Treiben Techniken zu entwickeln - und er beharrt darauf, dass er das auch fĂŒr das BankgeschĂ€ft macht. Damit ist kein Marketing gemeint, Warburg ist weit davon entfernt, davon zu glauben, dass er irgendjemanden Prestige bringen mĂŒsste. Warburgs Denken ist ein Denken jenseits der Ausdifferenzierung, jenseits des Glaubens an funktionale Differenzierung oder Selbstreferen, jensiets des Glaubens daran, die Welt sei fragmentiert oder mehrdeutiger geworden. Warburg sammelt durchaus, wie Didi-Huberman sagt, die ZerstĂŒckelung der Welt, er setzt sie nicht zusammen. Den Kniff, zu behaupten, in der Gegenwart sei irgendwas unĂŒbersichtlicher und vieldeutiger geworden, die Bilder seien mehr oder zuviel geworden, darauf mĂŒsse man reagieren, den wendet er nicht an. Das wĂ€re wohl auch ein reaktionĂ€rer Imperativ.
My Daughters. I love them. They got my heart. #lowkeyog2 #digmata #myhearts
Fan love. The reason I keep going never know who you have touch thru your words and your story. #lowkeyog2 #digmatathelife #digmata #otod
Still catching vibes. Florida loves me and I love Florida. Low Key OG 2 coming soon. #absolutetruth #digmata #otod (at Tampa, Florida)

Anya is live and ready to show you everything. Watch her strip, dance, and perform exclusive shows just for you. Interact in real-time and make your fantasies come true.
Free to watch âą No registration required âą HD streaming
Relaxing and planning out the next run. #lowkeyog2 #digmata #florida (at Pensacola Beach, Florida)
My second home. Feels good to be home. #digmata #alabama #lowkeyog (at Brewton, Alabama)
Return like Jordan wearing the 45 itâs not to play games with you. #lowkeyog2 #digmata #letsgetit