#immer in #Erfurt am Montag 17 Uhr bei jederkann.online:
Seit Februar erfolgreich erprobt. Kreatives Machen und Generationengespräch. Trialog von Jederkann e.V., Nextlevel e.V. und Labor für analoge Gespräche i.G. sowie Ergänzung durch Angebote seitens Gesprächskreis pflegende Angehörige.
Erläuterung des neuen “IMMER” – Angebotes am 11.6. an zwei Stellen in #Erfurt:
10:30 Uhr am Brotplatz bei Bergmanns, (Magdeburger Allee – Stadtwerke)
15:15 Uhr am…
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Pfusch, Nullen Oder Garnichts? PNOG - Das Gesetz zur Vernichtung der informellen #Pflege?
Die Stimmen aus der Republik sprechen für sich.WIR sprechen für UNS: #pflegende Angehörige in #ErfurtHeute, 6. Juni ab 10 Uhr beim Magdeburger Alleefest – bei der Hausnummer 79
#pflegendeAngehörige ersetzen in DE 3,2 Mio. MA i.d. #Pflege mit 145 Mrd. Lohnkosten - come2 #Erfurt
Ende 2023 galten rund 5,7 Millionen Menschen nach SGB XI als pflegebedürftig; davon wurden 86 Prozent in Privathaushalten versorgt, während lediglich 14 Prozent stationär in Heimen lebten. DIW
Ohne pflegende Angehörige würden in Deutschland rund 3,2 Millionen mehr Pflegekräfte gebraucht — deren Lohnkosten lägen bei bis zu 145 Milliarden Euro jährlich. aok
Weiter reden?Die Staatsekretärin für…
AGATHEplus - was is'n das? Oder: Wann gehts los? AGATHE PLUS pflegende Angehörige. #Erfurt
“(…) Fast 1.100 Beratungen – in Sprechstunden, bei Hausbesuchen oder telefonisch – haben die Agathe-Fachkräfte im Jahr 2025 {in Erfurt} durchgeführt. Immer häufiger beschäftigt die Ratsuchenden nicht nur eine Thematik. Dazu gehören Fragen der Pflege, die Suche nach sozialen Kontakten und Behördenangelegenheiten. Die Beraterinnen begleiten, unterstützen und vermitteln. (…)” [S.15 Amtsblatt 9…
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Wocher der Pflegenden Angehörigen twpa.de - Tipps für #Erfurt
Wocher der Pflegenden Angehörigen twpa.de – Tipps für #Erfurt
Jährlich wird durch die Zivilgesellschaft also ehrenamtlich, hier: WIR pflegen e.V., in unermüdlich ganzjährigen endlosen Telefonaten und Abstimmungen, Bitten und hundert Überredungskünsten ein Programm für ganz Thüringen für pflegende Angehörige zusammengestellt, DIE 86% der Pflege,.Herzlichen Dank an Frau Dr. Fuchs und Herrn…
11.6. 10:30 Generationengespräch beim BROTPLATZ, (Magdeburger Allee - Stadtwerke): Dialogrunde zwischen Ihnen und Jugendlichen über das Zusammenleben in #Erfurt.
11.6. 10:30 bis 13 Uhr Generationengespräch beim BROTPLATZ, Magdeburger Allee Stadtwerke: Dialogrunde zwischen Ihnen und Jugendlichen der 10. oder 11. Klasse über das Zusammenleben in Erfurt – über Wünsche und Probleme, die Zukunft und die Vergangenheit.
… für unseren Kooperationspartner “Labor für analoge Gespräche” i.G. weisen wir gern auf eine u.E. ganz wichtige Veranstaltung in Erfurt…
79. Sitzung vom 20.05.2026. TOP ZP 1: Aktuelle Stunde: Prognose des IPCC zur Erderwärmung
Aktuelle Stunde: Prognose des IPCC zur Erderwärmung
Zusammenfassung
In der Aktuellen Stunde ging es um die Entscheidung von Klimaforschern, das extreme Emissionsszenario RCP 8.5 des IPCC als nicht mehr plausibel einzustufen und künftig nicht mehr zentral zu verwenden. Die AfD-Fraktion nutzte dies, um die bisherige Klimapolitik grundsätzlich infrage zu stellen und als übertriebene Panikmache zu brandmarken. Die anderen Fraktionen interpretierten die Anpassung des Szenarios hingegen als Erfolg bisheriger Klimaschutzbemühungen und als Bestätigung, dass ambitionierte Politik wirkt. Die Debatte verlief hochgradig polarisiert, mit gegenseitigen Vorwürfen der Wissenschaftsverleugnung bzw. der Fortsetzung einer schädlichen ideologischen Politik. Themen waren neben dem Szenario selbst die Folgen für die deutsche und europäische Klimapolitik, wirtschaftliche Auswirkungen, Energieversorgung und globale Verantwortung.
Positionen
AfD: Das RCP-8.5-Szenario sei jahrelang als Horrorszenario missbraucht worden, um die Bevölkerung in Panik zu versetzen und eine zerstörerische Politik von Verboten, Steuern und Subventionen zu rechtfertigen. Der nunmehrige Rückzug zeige, dass der Klimawandel übertrieben dargestellt wurde und vor allem ein Geschäft für bestimmte Interessengruppen darstelle. Deutschland drohe durch die aktuelle Klimapolitik deindustrialisiert zu werden. Gefordert wird eine komplette Kehrtwende: Abschaffung von Klimagesetzen, CO₂-Bepreisung und eine Senkung der Energiepreise. Der Klimawandel wird als weitgehend natürlich oder nicht katastrophal eingestuft.
Union: Die Anpassung wissenschaftlicher Szenarien sei normaler wissenschaftlicher Prozess und kein Skandal. Der Wegfall des Extremszenarios zeige, dass Klimaschutzpolitik bereits wirke und eine massive Kohleexpansion verhindert habe. Dennoch bleibe der Klimawandel real mit erheblichen Risiken, weshalb am Pariser Abkommen und an Klimaschutz festgehalten werden müsse. Betont werden Technologieoffenheit, Schutz des Industriestandorts, Wettbewerbsfähigkeit und Anpassungen im EU-Emissionshandel, um Carbon Leakage zu vermeiden und Belastungen für Bürger und Unternehmen zu begrenzen.
Grüne: Die Abkehr vom Worst-Case-Szenario sei ein großer Erfolg der Klimapolitik, des Ausbaus erneuerbarer Energien und internationaler Anstrengungen. Dies zeige, dass Veränderung möglich sei, wenn gehandelt werde. Dennoch dürfe nicht nachgelassen werden, da selbst moderate Erwärmung massive Folgen habe. Gefordert wird eine Fortsetzung und Beschleunigung ambitionierter Maßnahmen (Erneuerbare, Naturschutz, Gebäudeeffizienz). Kritisiert wird eine zu zögerliche aktuelle Bundesregierung.
SPD: Es gebe keine „Entwarnung“ – auch nach der Korrektur blieben erhebliche Erwärmungen möglich. Der Rückgang der Wahrscheinlichkeit extremer Szenarien sei gerade ein Verdienst gemeinsamen Handelns in den letzten Jahren (Ausbau Erneuerbarer, Elektrifizierung). Klimaschutz diene auch der Energiesicherheit und Unabhängigkeit von fossilen Importen. Die Transformation müsse fortgesetzt und sozial abgefedert werden.
Linke: Die Streichung des Extrem-Szenarios sei wissenschaftlich normal, ändere aber nichts daran, dass bereits eine 3-Grad-Welt katastrophale Folgen (Dürren, Ernteausfälle, Gesundheitsrisiken, Migration) habe. Kritisiert wird eine zu zögerliche und kapitalismuskonforme Politik. Gefordert wird radikaler, sozialer Klimaschutz, der Gemeinwohl vor Profit stellt.
Bewertung
Die Debatte war typisch für stark polarisierte Klimadiskussionen im Bundestag: Die AfD nutzte eine wissenschaftliche Feinjustierung für einen Generalangriff auf die gesamte Klimapolitik, während die übrigen Fraktionen diese Feinjustierung fast einhellig als Bestätigung ihrer Linie interpretierten. Dadurch blieb wenig Raum für nüchterne Differenzierung zwischen Szenarien, Projektionen und tatsächlichen Beobachtungen.
Positiv war die wiederholte Betonung, dass Wissenschaft sich an neue Erkenntnisse anpasst. Negativ fielen häufige Unterbrechungen, Verweigerung von Zwischenfragen und gegenseitige Moralisierungen auf. Die Union positionierte sich als pragmatische Mitte zwischen Ambition und Wirtschaftlichkeit. Insgesamt zeigte die Stunde vor allem die tiefen weltanschaulichen Gräben: auf der einen Seite die Deutung von Klimapolitik als existenzielle Überlebensfrage und Erfolgsgeschichte, auf der anderen als ideologisch getriebene Wirtschafts- und Freiheitszerstörung. Eine echte Annäherung fand nicht statt.