Ich erinnere mich daran, wie ich Ende der 1990er Jahre gelegentlich bei meinem PC, auf dem Windows 95 installiert war, überprüft habe, wie viele Dateien sich darauf befinden würden. Dazu habe ich immer die Abfrage *.* in das Windows-Suchfenster eingegeben; nach einigen Minuten wusste ich dann, dass beinahe 10.000 Dateien auf den zwei Festplatten des Rechners schlummerten, was mich unheimlich verblüffte. Eines Tages wurde diese magische Grenze durchbrochen: "Es können maximal 10.000 Suchergebnisse angezeigt werden" oder etwas Ähnliches stand da plötzlich in einem Fenster.
Ich frage mich, wie viele Dateien sich wohl heutzutage so auf einem Computer ansammeln. Startet man einen Suchlauf nach *.*, werden allerdings – zumindest unter Windows 7 und 8 – auch sämtliche Ordner und Unterordner angezeigt; mich interessieren aber nur die Dateien. Also markiere ich im Fenster des (einzigen) Laufwerks C:\ auf meinem Arbeits-MacBook alle Ordner und gehe auf "Eigenschaften". Es dauert eine Weile, bis ich die Gesamtdateienzahl sehe: 287.482. Auf meinem privaten Sony Vaio finde ich sogar 570.902 Dateien. Selbst auf meinem Smartphone trage ich nicht weniger als 15.837 Dateien mit herum.