Update - Das Schreiben an sich #16
Wie angekündigt möchte hier einmal meine Erfahrungen mit der Seite designenlassen.de präsentieren, wo ich mein Cover für die Geschichte »Der Schattenmann« bekommen habe.
Das Einrichten ging eigentlich einfach. Es ist wie ein Formular aus zu füllen und das meiste geht ganz schnell. In der Beschreibung kann man dann einen Text schreiben was man genau möchte. Ich hatte mir Beschreibungen von anderen Projekten angesehen und dort stand sogar relativ wenig. Meine Beschreibung habe ich ein bisschen mehr ausgefüllt mit ganz genauen Maßen und Verlinkungen zur passenden Pinterest Seite und zu den Kapiteln auf diesem Blog.
Wenn man fertig ist, geht es daran die Rechnung zu bezahlen. Es gibt einmal eine Gebühr für die Einstellung und dann ein Preisgeld. Fürs Preisgeld gibt es 4 Kategorien und ich hatte das Basismodel, die zweite Kategorie ausgewählt. Da es mein erstes Cover war, weiß ich nicht genau ob es jetzt besonders billig oder teuer war.
Die reguläre Laufzeit ist 7 Tage. Bei einer kürzeren Zeit gibt es einen Preisaufschlag. Ich finde die Zeit aber ganz angemessen, da die Gestaltung ja auch Zeit in Anspruch nimmt.
Sobald alles eingegeben ist, kann es losgehen und man wartet auf Designvorschläge.
Ein guter Vorteil ist hier natürlich, dass man mehrere Designer hat und verschiedene Stile als Vorschlag bekommt. Das ist besonders schön, wenn man keine punktgenaue Vorstellung vom Cover hat. Man kann den Designern auch Verbesserungsvorschläge anbieten, sodass sie die Cover nochmal abändern können.
Ich hatte auch richtig Glück und eine Designerin dabei gehabt, deren Cover mich fast von Anfang an schon umgehauen hat. Die Kommunikation mit ihr hat super geklappt und einige Details hatte sie für mich extra geändert. Man hatte auch sofort bemerkt, dass sie sich die Kapitel hier auf dem Blog durchgelesen hat und die Stimmung richtig gut eingefangen hat.
Am Ende hatte ich 12 verschiedene Cover. Dabei ist es nicht unüblich, dass Designer gleich mehrere Versionen hochladen und jede Abänderung zählt als neues Design. Die Seite sagt einem wie viele Designs man ungefähr bei welchem Preismodell erwarten kann. Tatsächlich sind es aber weniger. Das findet man aber natürlich erst am Ende heraus.
Nachdem die Frist abgelaufen ist, kann man dann seinen Gewinner küren. Für mich kamen am Ende nur 3 der Cover wirklich in Frage. Der Favorit stand für mich aber von Anfang an irgendwie schon fest. Es war auch gleich einer der ersten eingereichten Designs. Es gab auch die Möglichkeit den Wettbewerb frühzeitig zu beenden, wenn man sein Traumdesign schon gefunden hat, aber ich fand es fairer bis zum Ende zu warten bis man wirklich alle Möglichkeiten gesehen hat. Zwei der Designer hatten mich auch extra um Zeit gebeten und eben nicht früher zu beenden.
Als allerletztes bekommt man dann die Dateien für das Cover hochgeladen und dann auch noch die Nutzungsrechte übertragen. Meine Designerin hat auch angeboten noch zu helfen, sollte ich irgendwelche Probleme haben. Sie war einfach super.
Ich ziehe also ein sehr positives Fazit aus der Sache, denn das Cover ist einfach die Wucht und ich bin hellauf begeistert. Man muss aber auch sagen, dass ich Glück hatte, dass etwas so sehr passendes dabei war. Insgesamt gefielen mir nämlich nur drei der Cover und das ist eigentlich verdammt wenig.