Google erklärt die Welt zur Legoplatte
Browserfeature für Baumeister: Google verwandelt seinen Browser Chrome in Legoland. "Build with Chrome" heißt das Projekt. Auf der Webseite können die User mit virtuellen Legosteinen basteln.
In einem Blogeintrag erinnert der Internetkonzern groß gewordene Kinder an das tolle Gefühl, aus simplen Klötzchen eigene Ideen zusammenbasteln zu können. Entsprechend kunterbunt und kreativ geht es in einem Promovideo für "Build with Crome" zu.
Zugrunde liegt eine Zusammenarbeit von Google und Lego. Der Zeitpunkt des Launches ist kein Zufall: Anfang Februar feiert der Stop-Motion-Film "The Lego Movie" Premiere, gedreht in einer kompletten Legowelt.
Und auch Google macht Werbung für sich: "Build with Chrome" soll zeigen, was der Browser drauf hat. Unter anderem geht es um die Technologie WebGL (Web Graphic Library), die für eine flotte dreidimensionale Darstellung sorgt.
Jetzt sind die Benutzer am Zug: Sie sind von Google aufgefordert, die virtuelle Welt mit Klötzchenbauten zuzukleistern. Auf einer Benutzeroberfläche, die an Google Maps erinnert, lassen sich beliebige Orte als Bauplatz heranzoomen. Einen Nachbau des Eifelturms und des Brandenburger Tors gibt es bereits. Und natürlich wäre "Build with Chrome" kein ausgewachsenes Google-Tool, wenn sich die Meisterwerke nicht via Google+ teilen ließen.
Das Konzept der virtuellen Klötzchen verwertet Google natürlich nicht exklusiv. Minecraft wurde mit dem Spielprinzip, aus Würfeln eigene Welten zu erschaffen, zum riesigen Erfolg. Doch zugegeben: Lego war eher da - auch, wenn es erst jetzt den Sprung in den Browser macht.