PlĂ€doyer fĂŒr eine Beate - oder Birgits blutige Saat ist aufgegangen!
Essai ĂŒber den irrsinnigsten Feme- und Tribunal-Prozess seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland. Wie heute Richter aus der âRAF-Sympathisanten-Generationâ eine ârechte Hexeâ verbrennen wollen â Auch Terroristinnen waren mal sĂŒĂe Teenies â Jauchefass BRD Teil 2. Â
Es waren einmal zwei Frauen. Die eine hieĂ Birgit. Die andere hieĂ Beate. Beide waren brĂŒnett und böse. Ist das nicht ein schöner Anfang fĂŒr ein MĂ€rchen? Oder ist es besser die MĂ€r so beginnen zu lassen: Es war einmal ein Rechtstaat, der hat bei Birgit aus Bleidenstadt noch halbwegs funktioniert â weil er Birgits HeimtĂŒcke und Bosheit lĂŒckenlos nachweisen konnte und sie bei ihrer Verhaftung in Bad Kleinen sogar eine Waffe trug â und es war einmal ein Rechtsstaat, den es 22 Jahre nach Birgits Verurteilung nicht mehr gibt. Anders als im Fall Birgit ist bei Beate nur erwiesen, dass sie ĂŒber zehn Jahre in einer Art Menage Trois mit zwei Mördern zusammengelebt hat. Ăhnlich wie die IS-Frauen, deren MĂ€nner tagsĂŒber Christen, Aleviten und Jesiden köpften, und die heute als sogenannte âRĂŒckkehrerinnenâ samt ihren mit Dschihadisten gezeugten Kindern von einer Scharia-Kuschel-Justiz nicht zu befĂŒrchten haben. Also trotz ihrer Verstrickung in bestialische GrĂ€ueltaten und Massenmorde von der Justiz nicht einmal belangt werden, weil im Fall islamistischer Morde grundsĂ€tzlich die âUnschuldsvermutungâ gilt, wie im Fall von Niklas, deren Blut an der Jacke seines Peinigers klebte, oder im Fall des halbtotgeprĂŒgelten iranischen Christen in einem Hamburger Asylbewerberheim, der von der Christenverfolgerin im Talar HaftentschĂ€digung zugesprochen bekam. Oder im Fall des Frankfurter IS-RĂŒckkehrers, der mit den Köpfen der Enthaupteten Selfis machte. Einen gewaltigen Sympathiebonus erfuhr auch der Tottreter von Jonny K. der wegen âVorverurteilung durch die Ăffentlichkeitâ zu einer milden Haftstrafe verurteilt wurde.    Â
Urteil stand von Anfang an fest
WĂŒrde man all die genannten Dinge im sogenannten âNSU-Prozessâ einflieĂen lassen, so mĂŒsste Beate lĂ€ngst wieder auf freien FuĂ sein. Wer in sechs Jahren weder handfeste Beweise vorlegen, noch echte Indizien zur Hand hat, sondern den gesamten Prozess auf der âinneren Einstellung und Gesinnungâ der Angeklagten aufbaut, sollte das Verfahren einstellen. In anderen westlichen LĂ€ndern wie den Niederlanden, DĂ€nemark, Frankreich â selbst in GroĂbritannien, sogar in den USA â wĂ€re dies lĂ€ngst geschehen. Vor allem, weil nachgewiesener Weise ein staatlicher Geheimdienst die Mordserie ĂŒber viele Jahre duldete. Oder am Ende sogar steuerte, um eine rechte Szene stĂ€rker zu kriminalisieren? Auffallend ist, dass die AktivitĂ€ten der NSU fast zeitgleich mit der GrĂŒndung der Schillpartei erfolgten, parallel zu der immer lauter werden Islamkritik, der Hauptquelle aller in Europa erfolgreichen und wachsenden sogenannten ârechtspopulistischen Parteienâ. Dass Geheimdienste, wie der Verfassungsschutz, das Wachsen dieser neuen, fĂŒr die etablierten islamophilen Scharia-Parteien gefĂ€hrlichen Konkurrenz, bereits im Keim ersticken wollten, liegt auf der Hand. Ein Beispiel bot das Einschleusen eines mutmaĂlichen V-Mannes bei der Schill Partei Hessen, der mit Business-Anzug, einer schwarzen Audi A8 Limousine, gefĂ€lschten Mails, Verleumdungen und Mobbing Parteimitglieder untereinander ausspielte. Seine Mission war erfolgreich: Der hessische Ableger erreichte bei der Landtagswahl 2003 nicht einmal 0,5 Prozent. Ist es da nicht sehr wahrscheinlich, dass andere V-Leute noch hĂ€rtere Duftmarken setzen, indem sie ihre Mörderpuppen und Systemmarionetten weiter durch die Republik tanzen lieĂen?Â
Wenn Janine im geilen rosa Gummikleidchen auf der Theater-BĂŒhne herumfickt
Nun ein paar SĂ€tze, zur Vorverurteilung durch die Medien aber auch zu den sogenannte âKulturschaffendenâ, die im Fall von Beate, eine nie dagewesene Geschmacklosigkeit und Verletzung der Persönlichkeitsrechte erreichte. Höhepunkt der infernalischen Hetze ist das TheaterstĂŒck âDer weiĂe Wolfâ von Lothar Kittstein, der seine Protagonisten Tosch, GrĂ€ck und Janine (Beate) nennt und als âTrio infernalâ mit linksversiffter FĂ€kalsprache eher Einblicke in den kranken Voyeurismus rotgrĂŒner Sex- und Unterwerfungsfantasien nach dem Vorbild des Bestsellers âMĂ€nnerfantasienâ bietet, als Einblicke in das Privatleben der NSU. Kostprobe gefĂ€llig?
GrĂ€g: âWem gehört deine Fotze?â
Janine: âDir!â
GrĂ€g: âNein deinem Volk!â
Solche SĂ€tze lösen bei der gleichgeschalteten LĂŒgenpresse wie ZEIT wahre BegeisterungsstĂŒrme aus:
âAls sei Faschismus eine strengere Form von Erotik, als sei die Umarmung zweier Neonazis nur Fleisch gewordene Ideologie. Das StĂŒck ist eine erregte Spekulation ĂŒber das Privatleben dreier Verbrecher: So liebte der NSU. So waren sie einander (wahrscheinlich) hörig. Auf der dunklen BĂŒhne herrscht faschistischer Vampirismus: Man saugt einander ausâŠ
Die altstalinistischen Altherrenfantasien ĂŒber die âLibido der Faschistenâ kann man vollstĂ€ndig hier nachlesen:
https://www.zeit.de/2014/08/theater-frankfurt-der-weisse-wolf
Aber auch in anderen Artikeln ĂŒber Beate, geht es fast nie um Inhalte, sondern um bizarre Details. Wie trĂ€gt sie ihre Haare? Was fĂŒr ein KostĂŒm trĂ€gt sie heute? Vor allem der Focus hat sich regelrecht zu einem Beate-outfit Magazin gemausert.
Doppelte Moral riecht anders als Blut und Sperma
Da fanden die rote Birgit, die den einfachen US-Soldaten Edward Pimental âaufgeilteâ und aus einer Disko in einen tödlichen Hinterhalt lockte und vor allem ihre VorgĂ€ngerin Ulrike â Vorbild und Idol einer ganzen Generation â gnĂ€digere Autoren. Zum Beispiel Jean-Paul Sartres, Heinrich Böll (Die verlorene Ehre der Katarina Blum) und vor allem Eva Demski, die mit einem RAF-Anwalt liiert war. Ăberall blitzen sie durch, die Sympathien fĂŒr die roten âFreiheitskĂ€mpferâ, romantisch verklĂ€rt. In jeder WG hingen sie. Die Bilder von Bader und Meinhof. Wie Ikonen in einem Bergkloster. Ganz anders dagegen die Taten, die vor Feigheit und HeimtĂŒcke nur so strotzen, als z.B. Susanne Albrecht der RAF half einen Freund der Familie, JĂŒrgen Ponto, kaltblĂŒtig zu erschieĂen. FĂŒr dieses grausame Verbrechen saĂ die auch heute noch Empathie lose linke Lehrerin gerade mal drei Jahre im Luxusknast. Die HĂ€lfte weniger als Beate, der lebenslĂ€nglich mit anschlieĂender Sicherheitsverwahrung drohen.
Eine lĂ€ngst nach Scharia tickende Justiz ĂŒbt sich in stinkender Doppelmoral. Wieviel mehr erst Kulturschaffende, wie der Regisseur Andreas Veiel, der geschickt Birgits RAF- und Lebenspartner Wolfgang, im Film âBlack Box BRDâ als eine Art romantischen RĂ€uberhauptmann darstellt. Dabei gibt Veiel auch Einblicke in Wolfgangs âlinke Libidoâ, wenn eine frĂŒhere Geliebte des RAF-Mannes schwĂ€rmt, wie er von der Arbeit kommend, nach frisch ausgenommenen Fisch riechend, mit ihr auf dem FuĂboden fickte und sie das sehr erregend fand. Man stelle sich vor, jemand hĂ€tte damals in einem TheaterstĂŒck einen W. sagen lassen: âWem gehört deine Fotze?â, eine B. hĂ€tte geantwortet: âDir!â Und W. hĂ€tte sie dann angebrĂŒllt: âNein! Dem antiimperialistischen Kampf!â. Oder man hĂ€tte Birgit als laszive linke mörderische Hure auftreten lassen.  Eine Klagewelle, wĂ€re ĂŒber den Autor hereingebrochenâŠ. Â
Der Film erschien 2001. Da war Wolfgang â das GerĂŒcht um seine âHinrichtungâ wurde von der gesamten rotgrĂŒnen Community verbreitet und hĂ€lt sich bis heute â bereits seit acht Jahren tot und Birgit steuerte mit groĂen Schritten auf den offenen Vollzug hin, den sie 2009 antrat. In einem linken Verlag. Soviel zum Gesinnungswandel.
âHallo Birgit! Ich bin der Klaus als Bleidenstadt! ...â
âŠhĂ€tte ich vielleicht zu ihr gesagt, als ich die âFreigĂ€ngerinâ auf der Buchmesse vor dem Messestand ihres Verlages 2010 traf. âKennst du mich noch? Ich war dein Nachbar gewesen. Ich war mit deinem Bruder befreundet.  Wir haben uns immer beim Michael in der Metzgerei M. in der AarstraĂe getroffen. Bin auch ein alter Bekannter von Thomas Dittmer. Der nette Schauspieler aus der Wiesbadener Szene, mit dem du dich in Rostock getroffen hast.â(Szene aus Blackbox)
Es ist etwas anderes, wenn man eine Terroristin persönlich kennt und viele ihrer Freunde und in der gleichen Stammkneipe wie Wolfgang verkehrte, oder ihr Bild nur auf Fahndungsplakaten und Titelseiten der Tagespresse gesehen hat. Als ich auf der Buchmesse in dieses aufgedunsene, feiste, kalte, maskenhafte, seelenlose Gesicht blickte, stellte ich fest, dass es die âBirgit aus Bleidenstadtâ, meine Nachbarin, das kesse MĂ€dchen mit dem dunklen Teint und der schwarzen LöwenmĂ€hne, die sich bei der âkatholischen Jugend im Pfarrgemeinderatâ engagierte, fĂŒr die ich mal als 17jĂ€hriger geschwĂ€rmt hatte, nicht mehr gibt. Ich wendete mich angewidert ab!
Eine LebenslĂŒge jagt die andere
Noch schlechter wurde mir, als ich Jahre spĂ€ter ihre verquasten, schizoiden und verlogenen KlimmzĂŒge las, wie sie versuchte ihren Weg in den RAF-Terror zu rechtfertigen. Ausgerechnet ihr liebevoller Vater musste herhalten, weil er als angeblicher Kommunist keinen Wiederstand im 3. Reich geleistet hatte. Ihre Familie lebte in einem unscheinbaren Haus in Alt-Bleidenstadt nahe der Kirche. Kein Protz. KleinbĂŒrgerliche Bescheidenheit. Aber in Birgits Reflexionen heiĂt es, âdass sie seit ihrer Kindheit Sinnentleerung gespĂŒrt habe angesichts der Dominanz von materiellen Werten und Konsum und dabei etwas verborgen werden sollte, nĂ€mlich die NS-Vergangenheit, was zu einer Glocke aus Dumpfheit, Enge und Schweigen und zur generationellen Abgrenzung zu den Elternâ fĂŒhrte (Wikipedia). Eine LebenslĂŒge, die den Himmel zum Bersten bringt. Kaum eine Terroristin hatte einen besseren Kontakt zu den Eltern, der auch im Untergrund unter immensen Fahndungsdruck weiterbestand. Birgit war, um es auf den Punkt zu bringen, ein fanatischer Gutmensch mit sektenhaften, totalitĂ€ren Wahnvorstellungen, die sie wie alle Vertreter ihrer Art mit Terror umsetzen wollte⊠Wie Gudrun Enslin kommt Birgit zudem aus einem wohlbehĂŒteten, religiösen Elternhaus. Wenn ich mich erinnere, war ihr Bruder sogar Mitglied der Jungen Union.   Â
Birgits Erben betreiben einen Hexenprozess
Heute sitzen StaatsanwĂ€lte und Richter, ja eine ganze Generation ehemaliger RAF-Sympathisanten mit einem Ă€hnlich verquasten Weltbild und Ansichten ĂŒber Nazis, Generationsschuld und einem wie Gerd Koenen schreibt âeigentĂŒmlichen Idealismus/Irrealismusâ ĂŒber Beate zu Gericht. Dabei werden sonstige Gepflogenheiten, die âSozialisationâ von Angeklagten mit einzubeziehen, bewusst ausgeklammert. Das hat als erster Beates psychologischer Gutachter Joachim Bauer zu spĂŒren bekommen, den man letztes Jahr mit lautem Getöse in die WĂŒste schickte. Was der renommierte Freiburger Psychiater laut WELT mit dem Wort âHexenverbrennungâ quittierte. Anders als die wohlbehĂŒtete Birgit mit ihren liebevollen Eltern ist Beate in vollem Umfang als âDDR-Sozialwaiseâ anzusehen, die in der tristen Nachwendezeit zwischen Plattenbauten, ArbeitsbeschaffungsmaĂnahmen, Punkerszene und KleinkriminalitĂ€t buchstĂ€blich sozial verwahrloste. Anders als die hochintelligente Studentin Birgit im Wohlstandsland BRD hatte Beate gar nicht die Möglichkeit einer Selbstreflexion oder sich mit intelligenten, musischen Menschen zu umgeben. Birgit dagegen spielte Kirchenorgel. Um nach Bachkantaten sich zum Morden aufzuraffen, bedarf sicherlich anderer innerer Anstrengungen, als wenn jemand, der sich schon in einem kriminellen Umfeld bewegt sich zwei rechten Desperados anschlieĂt. Selbst die FR findet fĂŒr Beates SchâŠJugend im Artikel âMĂ€dchen wie Z. gab es vieleâ deutliche Worte.
Was bleibt ist die Tatsache, dass dieser stalinistische âSchauprozessâ nicht mehr auf rechtsstaatlicher Grundlage stattfindet, sondern ein von auĂen â vor allem von der TĂŒrkei â gesteuertes Tribunal ist. Er findet in einem Land statt, das, wie die FlĂŒchtlingskrise beweist, seine SouverĂ€nitĂ€t verloren hat. Birgits RAF wollte dieses Land der âNazi-VĂ€terâ mit Terror zerstören. Sie kann sich als âRAF-Rentnerinâ zurĂŒcklehnen. Das besorgen jetzt andere: Politiker, LĂŒgenpresse und vor allem JURISTEN, die heimlichen Herrscher eines lĂ€ngst totalitĂ€ren Regimes.Â















