Du siehst, wohin du siehst, nur Ekligkeit auf Chefkoch. Was dieser heute brät, kocht jener morgen ein: Wo jetzt noch Nudeln stehn, wird eine Zwiebel sein, Auf der die Leberwurst wird spielen mit dem Restmock. Wo’s jetzt noch prächtig dampft, soll bald Verdauung walten. Wo’s jetzt so knurrt und gurrt, ist morgen Arsch und Schweiß’, Nichts ist, das lecker sei, kein Trank, kein Rinderfleisch. Jetzt lacht das Glück uns an, bald donnern auch die Balken. Der hohen Kochkunst Ruhm muss wie ein Traum vergehn. Soll denn das Spiel der Zeit, der leichte Mensch, bestehn? Ach! Was ist alles dies, was wir für köstlich achten, Als schlechte Nichtigkeit, als Schatten, Hosenwind; Als eine Fleischenwurst, die man verschimmelt find’t. Noch will, was ewig ist, kein Essender betrachten!
Guten Hunger (Nienna, gedenke auch du deiner Sterblichkeit)!












