Während ich das hier schreibe, sind wir in der zweiten Woche Isolation. Es ist kein Ende absehbar und alles, was danach kommt, ist unsicher. Der Job, die Schule, meine mentale Gesundheit und die meiner Tochter. Was von den „Ausnahmemaßnahmen“ wird bleiben? Wie viel vom Bedürfnis an Überwachung? Wie
“Viel wird davon geredet, dass wir hoffentlich rasch wieder „zurück zum Normalzustand“ kommen. Nein, bloß nicht! Die aktuelle Krise ist wie ein Vergrößerungsglas auf diesen Normalzustand. Damit das „draußen“ gut funktioniert, wird „drinnen“ Schwerstarbeit geleistet – unbezahlt. Und ausgerechnet die „systemrelevanten“ Berufsgruppen beschäftigen großteils Frauen zu sehr niedrigen Löhnen. Es braucht nichts weniger als einen Systemwandel. Das Betteln um Hilfe muss ein Ende haben. Die Ignoranz muss ein Ende haben. Und weil wir schon dabei sind: Holt verdammt nochmal die geflüchteten Menschen aus den griechischen Lagern, die wir dort krepieren lassen, zu uns und bringt sie in den leeren Hotels unter!”
















