Ein allabendliches Ritual
Ein Ein-Frau/Mann-Stück
Requisite: ein Schild, auf dem „Ende“ steht
Erzähler: „Herzlich willkommen zum Theaterstück ‚Ein allabendliches Ritual‘.
Dramatis Personae:
Erzähler, gespielt von Schauspieler 1
(Erzähler verbeugt sich)
Peter, gespielt von Schauspieler 1
(Tritt vor und verbeugt sich)
Petra, gespielt von Schauspieler 1
(Tritt vor und verbeugt sich)
Hund, spielt aber keine Rolle“
Erster Akt:
Erzähler: „In einer etwas chaotischen und überladenen Altbauwohnung in der Mainzer Innenstadt.“
Peter (steht an der Tür, Leine in der Hand): „Tschühüs!“ (winkt)
Petra (sitzt im Schneidersitz auf dem Boden, schreibt aus einem Buch ab, sachlich, freundlich, leicht abwesend): „Bringst du‘n Sekt mit?“
Peter (rollt leicht mit den Augen, schaut leicht verzweifelt, lässt beide Arme hängen): „Spatzlum, muss das sein!? Wir können doch nicht jeden Abend...“
Petra (schaut auf, grinst leicht, unschuldig): „Aber Mann,“ (Geste: Hand wird aus dem Handgelenk mit abgespreizten Fingern vom Körper weggedreht, Handfläche zeigt nach oben) „doch nicht JEDEN Abend. Nur heute, ausnahmsweise. Bitte!“ (treuer Blick)
Peter (kompromissbereit): „Gibt‘s denn was zu feiern?“
(Macht Petra mit hoher Stimme nach) „NaTÜRlich gibt‘s was zu feiern. Meine neuen Schuhe, mein gutes Aussehen, dass ich dich lieb hab“ (nachmachend: große Augen, betörendes Blinzeln, lächeln und grinsen).
(Normale Stimme, seufzt) „Hach“ (grinst), „mein Kerl“ (lacht), „du bist unmöglich.“ (gibt ihr eine Kopfnuss)
Erzähler: „‚Du bist unmöglich’ bedeutet ‚ich hab dich lieb‘.“
Petra (lacht und freut sich): „Du bist ein Schatz!“ (überzeugend, wirft ihm einen Kuss nach). „Danke!“
Erzähler: „Peter geht mit dem Hund aus der Tür.“













