Selbstreflexion Plastik
Ich bin mit der endgültigen Plastik nur einigermassen zufrieden, weil mir im Nachhinein noch bessere, respektive andere Ideen eingefallen sind. Ich finde, dass die runden Formen auf der Plastik nicht funktionieren, weil es keinen Bezug zum Herbstblatt gibt. Im Gegensatz dazu funktionieren die nachgemachten Blattadern besser. Trotzdem gefällt mir der markante Turm nicht, weil er so hinaussticht und nichts mit einem Herbstblatt zu tun hat.
Wenn ich die Arbeit wiederholen könnte, würde ich mehr gebogene Formen nehmen. Und um die Höhe zu erfüllen, würde ich keinen Turm erstellen, sondern mit einem anderen Element in die Höhe bauen, zum Beispiel mit einer gebogenen Fläche, die in die Höhe strebt. Auch würde ich mich mehr auf das Herbstblatt besziehen. Ich würde mehr die Charakteristik von einem Herbstblatt übernehmen.
Bei meiner Arbeit gab es die Herausforderung, dass meine Plastik oft auseinanderbrach. Ich musste sie immer wieder mit Schlick reparieren. Das brauchte einen kühlen Kopf, weil es viel Geduld und Zeit brauchte. Vor allem gegen Schluss, als die Abgabe näher rückte, war ich gestresst, wenn ich sie reparieren musste. Ich hatte Angst, dass sie auch während dem Trocknen auseinanderbrechen könnte. Während der Arbeit kippte ich meine Plastik, was auch eine Herausforderung war, weil ich danach wieder in die Höhe bauen musste und ich sie sorgfälltig kippen musste.
Mir hat am meisten das Fotografieren mit der Spiegelreflexkamera am Schluss Spass gemacht. Ich wollte schon immer Mal mit einer professionellen Kamera fotografiern. Auch gefiel mir das Arbeiten mit dem Ton und das Formen der Plastik.















