Perimenopause: Was ist das? Die Übergangsphase vor der Menopause einfach erklärt
Die Perimenopause ist eine Lebensphase, über die lange viel zu wenig gesprochen wurde. Viele Frauen bemerken irgendwann ab dem 40. Lebensjahr, häufig rund um Mitte 40, dass sich etwas verändert. Der Zyklus wird unregelmäßig, die Periode kommt früher oder später, die Blutung ist stärker oder schwächer als gewohnt. Dazu können Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, vaginale Trockenheit oder depressive Verstimmungen kommen. Nicht immer ist sofort klar, was dahintersteckt. Oft lautet die Frage: „Perimenopause, was ist das eigentlich?“ Die kurze Antwort: Die Perimenopause ist die Übergangsphase vor der Menopause. Sie markiert den Abschnitt der Wechseljahre, in dem die Eierstöcke langsam ihre Hormonproduktion verändern. Vor allem Östrogen und Progesteron schwanken stärker als früher. Genau diese hormonellen Veränderungen können dazu führen, dass typische Symptome der Perimenopause auftreten. Manche Frauen spüren kaum etwas, andere erleben deutliche Beschwerden, die ihre Lebensqualität beeinflussen. Wichtig ist: Die Perimenopause ist keine Krankheit. Sie ist eine natürliche Lebensphase. Trotzdem müssen Beschwerden nicht einfach ausgehalten werden. Wer versteht, was im Körper passiert, kann Symptome besser einordnen, den eigenen Alltag anpassen und bei Bedarf ärztlich abklären lassen, welche Unterstützung sinnvoll ist.













