"Apollyon oder das Tor zum kollektiven Bewusstsein?" von Saliah Ylenia | Poesie > Politik Lahm liegt das Land.
Des Gerechten Stimme
verlor sich in der Nacht.
Uninteressiert übergaben die Menschen
ihre Eigenverantwortung
Eugenikern, Faschisten und Kapitalisten.
Das Tor zum kollektiven Bewusstsein
wollten sie auch nicht überschreiten.
Das Volk war zwiegespalten.
Seine Wahrnehmung wurde bestimmt,
seine Gedanken manipuliert.
Die Leute bekämpften sich,
viele waren naiv und einfältig.
Unachtsam
gestatteten sie das Wachsen wilden Unkrauts.
Die Hyänen und Wölfe übernahmen das Land.
Nur noch wenige Menschen lebten dort.
Die Bestien trugen auf der Stirn den Namen: “ Apollyon.“
Und wohin mit dem nagenden Hunger?
Aus Kindern und Bewohnern sind Knochen geworden.
Die Hyäne dehnt sich jedoch weiter
aus in Macht und Reichtum. Seelenlos.
Gottlos sind die Menschen.
Und Wohin mit der inhumanen Tyrannei?
Des Individuums Mund ist ruhiggestellt. Â
Hände und Füße sind gefesselt.
Das Land ist versklavt.
Es liegt lahm, arm,
blind und betäubt.
Und wenn man nur bedenkt,
dass ein Weg dagegen wäre,
das Tor des kollektiven Bewusstseins
und den Pfad zu Selbstwirksamkeit
zusammen in göttlicher Liebe, voller Mut und
Entschlossenheit gegen das Untier
zu überschreiten!
Lahm liegt das Land.